Ich habe Borderline....

Fragen und Erfahrungsaustausch zu Persönlichkeitsstörungen und Schizophrenie, Bipolaren Störungen ('Manisch-Depressives Krankheitsbild'), Wahrnehmungsstörungen wie zB. Dissoziationen, MPS, Grenzbereichen wie Borderline, etc.
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ich_dukkha
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Ich habe Borderline....

Beitrag Fr., 26.08.2011, 13:12

Hallo,
mir geht es seit langen nicht gut und ich möchte endlich Hilfe bekommen, weiß aber nicht wohin ich mich wenden kann, vll kann mir jemand einen Tipp geben...
Angefangen hat alles vor ein paar Jahren, ich war damals 15/16 als ich anfing mit Selbstverletzendem Verhalten. Ich hatte Probleme in der Familie, hab mich in meinen Freundeskreis nicht wohl gefühlt und eine mir nahe stehende Person ist verstorben, was die Familienprobleme verschliemerte. Ich bin ein sogenanntes "Sandwichkind" und musste viel einstecken in meiner Kindheit, aber iwie habe ich aus der Phase wieder rausgefunden, naja nicht ganz immer wieder habe ich mich selbst Verletzt, habe nicht gegessen und getrunken und sozial ausgeschlossen, aber ich bekam es immer wieder in den griff durch Arbeit und strengen Altagsrhythmus. Die Kraft zu sagen, dass es mir nicht gut geht, habe ich nicht. Es fällt mir sehr schwer zu sagen was in mir los ist und überspiele gerne meine Probleme mit fröhlichkeit und lebensfreud, doch sobald ich alleine bin fällt mir die decke auf den Kopf und ich verletze mich selbst. Zurzeit bin ich so macht los, dass ich gar nichts mehr fühle mir ist alles egal und habe angst. Ich möchte raus aus diesen Zustand, weiß aber nich wie, wohin kann ich mich wenden?

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sakura89
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Beitrag Fr., 26.08.2011, 14:27

hallo ich_dukkha

erstmal eine herzlich willkommen.

ich habe diese diagnose auch seit kurzem bekommen. und ja mir macht das sehr viel angst.

ich habe ähnliche probleme wie du. wäre schön wenn man sich aus tauschen könnte.

mal so eine frage Machst du grad eine terapie????

GVLG sakura
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fairytale
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Beitrag Fr., 26.08.2011, 14:34

Huhu ich_dukkha

Mir wurde diese Diagnose auch in diesem April gestellt.
Zu anfang war ich wie vor den Kopf gestoßen aber je mehr ich mich damit beschäftigte, konnte ich mich besser verstehen. ENDLICH wusste ich, was los mit mir war/ist , ich hatte eine Erklärung für all das.

Auch mir macht diese Diagnose immer noch sehr viel Angst, ich würde diese Krankheit liebend gerne loswerden, ich hasse sie.

Wer hat dir denn die Diagnose Borderline gestellt?
Mich würde, genau wie Sakura, interessen ob du in Therapie bist momentan?
Wissen deine Eltern wie es dir geht?

Alles liebe
fairy
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ich_dukkha
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Beitrag Fr., 26.08.2011, 16:32

hallo fairytale und sakura,
erstmals nein ich bin nicht in therapie, ich bin mal zu einer anonymen beratung gegangen, da musste ich Fragebögen ausfühlen und durch selbst recherche wurde es mir selbst immer klare, weil ich wissen wollte was mit mir los ist, aber das war mir dann in dem moment zu viel und mir fehlt zurzeit auch der Mut mich an jemanden zu wenden und meinen Zustand beim Namen zu nennen...

Sakura, ich würde mich sehr freuen mal mit jemanden aus zu tauschen der ähnliches durchmacht und es freut mich zu hören dass ich nicht alleine bin, auch ich hab sehr große Angst, vor allem Angst davor nicht raus zu kommen aus dem und weiter hinein zu rutschen, ich kann mir nicht mehr selbst trauen....
Bist du in Therapie? Wie bist du da hin gekommen?

Fairy, kannst du mir erzählen wie das war als du die Diagnose bekammst? Bist du selbst zu einen Arzt gegangen? Zurzeit verstecke ich alles sehr gut, ich habe angst davor wie mich die Menschen anschauen würden wenn sie es wissen würden... meine eltern wissen nichts davon, sie sehen nicht hin oder schauen weg und wenn sie mich nach Wunden oder Brandblasen fragen, lüge ich, es war ein Unfall, ich hab mich beim Kochen verbrannt, ich bin gestürtzt, das Glätteisen ist mir aus der Hand gefallen,...

Danke für eure Antwort
Dukkha

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Seanna
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Beitrag Fr., 26.08.2011, 17:22

Lasst euch von jemandem, der die Diagnose seit ca. 8 Jahren hat und mittlerweile gut damit lebt, sagen: So schlimm es am Anfang auch scheint, die Welt geht nicht unter, auch wenn man Borderliner ist

Auch ich wollte die Störung am Anfang nicht haben, habe mich mit Händen und Füßen gewehrt, bis ich es endlich irgendwann akzeptiert habe (dank sehr guter Therapeuten, die viel Geduld mit mir hatten). Mittlerweile lebe ich aber sehr gut damit und kann sogar die Vorteile sehen

Falls noch Fragen sind... nur raus damit ^^
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

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ich_dukkha
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Beitrag Fr., 26.08.2011, 17:32

Hallo Seanna,
Tschuldigung wenn das jetzt vielleicht bisschen grob wirkt, aber was kann an einer Persönlichkeitsstörung vorteilhaft sein?
Liebe Grüße
Dukkha

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Seanna
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Beitrag Fr., 26.08.2011, 19:40

Wirkt nicht grob, berechtigte Frage

Was ich persönlich als positiv empfinde (das muss ja nicht bei allen so sein):
- Empathie/Einfühlungsvermögen/Mitgefühl. Ich kann mich gut in andere rein versetzen und ihre Gefühle nachempfinden, ich merke oft auch schnell wenn es jemandem nicht gut geht und kann gut erspüren und in Worte fassen, was andere fühlen und nicht ausdrücken können.
- Manipulationsgeschick - das kann man nicht nur negativ und unkontrolliert einsetzen, man kann es auch positiv nutzen, zum Beispiel um Menschen zu motivieren oder zu führen, ebenso kann es bei Verhandlungen von Vorteil sein.
- Dissoziationsfähigkeit - Dinge einfach verdrängen/abspalten zu können.
- Impulsivität (muss nicht nur negativ sein), Begeisterungsfähigkeit.
- Reflektiertheit (okay, das kommt wohl mit der Therapieerfahrung erst...)
- Die Welt aus einem anderen Blickwinkel sehen können

Und die Gewissheit, dass es mir nach allerspätestens 2-3 Wochen wieder gut geht, wenn ich ganz ganz unten bin und mich super-depressiv fühle. Auf meine Stimmungsschwankungen kann ich mich verlassen *lach*

Nicht zuletzt aber auch die jahrelange Therapieerfahrung, die mir das eingebracht hat, in der ich nicht nur sehr viel über die Störung gelernt habe, sondern auch über mich selbst. Ich denke, damit hat man anderen Menschen ganz viel voraus, denn man lernt ja nicht nur mit den negativen Seiten an einem selbst umzugehen, sondern auch die positiven besser zu nutzen. Mich hat die Therapie noch so viel mehr gelehrt, auch über das Leben, das kann ich jetzt gar nicht in Worte fassen. Ich würde nicht auf diese Erfahrungen verzichten wollen.
Zuletzt geändert von Seanna am Fr., 26.08.2011, 19:42, insgesamt 1-mal geändert.
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sakura89
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Beitrag Fr., 26.08.2011, 19:41

mich würde die vorteile auch mal interesieren da ich keine entdecken kann.
ich_dukkha hat geschrieben:Bist du in Therapie? Wie bist du da hin gekommen?
ja ich bin in terapie. schon seit 3 jahren. anfangs war so das ich die schule überhaupt schaffe und nicht abbreche. dann wollte ich aufhören aber dan kam ein zug unfall dazwischen und musste weiter machen.

naja seit eine jahr gehst immer berg auf und sehr tief runter erste mal Tk war ende letzte jahr da waren meine diagnose posttraumtische bla bla und depression. tja und seit ende mai hab ich angeblich bordeline. war anfang die meinung das man die zu voreilig gegeben hatt. dan war ich jetzt bis zum kurzem wieder in der TK und jetzt steht es ganz sicher fest.

das soll dir jetzt aber keine angst machen.

nur kann ich mich nicht damit abfinden und es fällt mir auch verdammt schön schwer. ich weiß nicht wie man damit umgehen kann/ soll.

meine familie weiß über diese diagnose nichts. und solange ich damit nicht selber fetig werde werde ich auch nichts sagen.

GVLG sakura
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Trouble
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Beitrag Fr., 26.08.2011, 22:08

Bei mir hat ein Psychiater vor 19 Jahren die Diagnose "Borderlinesymptomatik" gestellt. Ich dachte nur, der Mensch hat ja völlig den Beruf verfehlt: Ich ritze mich nicht, ich kratze mich nicht (meine Schwester macht das, sie braucht es, sich die Daumen blutig zu kratzen, mich wundert, dass sie überhaupt noch Daumen hat...), ich beiße mir noch nicht mal die Fingernägel ab. Wie kann ich da eine Borderlinerin sein?! Absurd.
Dennoch habe ich den Thread gelesen und dann den Borderline-Selbsttest hier gemacht. Schon bei den Fragen ist mir gedämmert, dass ich eine falsche Vorstellung von Borderline habe. Und beim Ergebnis hatte ich 7 erfüllte Borderline-Indikatoren, 2 festgestellte Nebenmerkmale und 2 festgestellte Borderline-Zusatzindikatoren. Offenbar hat das Thema doch sehr wohl etwas mit mir zu tun. Und jetzt frage ich mich was...
Darf ich ein paar Fragen stellen, die mir jetzt nicht aus dem Kopf gehen?
Mögt ihr euch?
Mögt ihr die Person, die ihr sein könntet, und hasst ihr die Person, die man aus euch gemacht hat und die man euch zu sein zwingt?
Hasst ihr euch dafür, dass ihr etwas aus euch habt machen lassen, was ihr ablehnt?
Bestraft ihr euch selbst dafür, dass ihr euch nicht dagegen gewehrt habt, wie ihr euch hättet wehren müssen?
Lasst ihr die grenzenlose Wut und Verzweiflung darüber an euch selbst aus, anstatt an denen, die euch das angetan haben?
Wie gesagt, ich verletze mich nicht im konkreten Sinn, aber ich behandle mich lieblos. Wie einen Gegenstand, der mich regelmäßig nervt und frustriert, und den ich daher möglichst ignoriere. Zur Strafe! Und wenn ich mich frage warum, komme ich auf obige Fragen, die eigentlich bei mir schon mehr Antworten als Fragen sind.

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Seanna
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Beitrag Sa., 27.08.2011, 08:44

Da die Beantwortung der Fragen doch sehr persönlich wird, lieber per PN.
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fairytale
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Beitrag Sa., 27.08.2011, 10:47

Liebe ich_dukkah,

ich war in einer Klinik zu dem Zeitpunkt, als mir Borderline diagnostiziert wurde.
Ich hatte davor schon eine Psychotherapie angefangen, aus anderen Gründen auch.
Bevor ich in die Klinik kam, hatte ich keine Diagnose - erst als ich mich dann dort einige Zeit aufgehalten hatte und viele Gespräche führte kam die Diagnose raus.
Als ich vor kurzem nochmals in einer Klinik war, wurde dort nochmal "nachgeprüft" und so wie es aussieht, habe ich das wirklich.

Ich habe die letzten 7 Jahre auch immer gelogen, was mein SVV angeht. Habe es immer versteckt, niemandem gesagt. Es gab durchaus auch Perioden wo ich auf SVV nicht zurückgreifen musste. Aber es kam immer wieder. Seitdem ich in ambulanter Therapie (wieder) bin, seitdem ich in Kliniken war wissen die meisten meiner Freunde vom SVV , auch meine Eltern.
Es ist nicht unbedingt einfacher wenn sie es wissen, man wird etwas mehr kontrolliert vorher und natürlich sind alle geschockt.
Aber ich habe vor allem in den Kliniken unheimlich offene Leute was das SVV betrifft kennen gelernt. Und für die lohnt es sich, ehrlich zu sein

Seanna - ich finde es total schön, dass du mal die vorteilhaften Seiten des Borderlines aufgeschrieben hast. Die gibt es ja durchaus auch nur leider vergisst man die immer. Vielleicht will man manchmal auch nichts positives am Borderline erkennen
Vor allem über das :
- Empathie/Einfühlungsvermögen/Mitgefühl. Ich kann mich gut in andere rein versetzen und ihre Gefühle nachempfinden, ich merke oft auch schnell wenn es jemandem nicht gut geht und kann gut erspüren und in Worte fassen, was andere fühlen und nicht ausdrücken können.
bin ich froh

Alles liebe fairy
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ich_dukkha
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Beitrag Sa., 27.08.2011, 11:07

Sakura, diese Aufs und Abs kenne ich sehr gut selbst (und ich hasse sie, da jedes mal wenn ich versuch alles auf die Reihe zu bekommen, stürtze ich noch tiefer in ein Loch hinein) und keine sorge du machst mir keine Angst, ich weiß, dass ich da so leicht nicht raus komme.
Wissen es Freunde von dir? Hast du mal jemanden davon erzählt? Ich finde es schwer einem Menschen irgendwas davon zu erzählen, teils weil ich nie sehr offen über meine Probleme rede, aber auch weil ich hasse wer ich bin und mich dafür schäme...
Wie ist das in der Therapie? Hilft es wirklich etwas oder sind das nur lauter Fachleute, die sinnlose mitfühlende Kommentare von sich geben und glauben auf alles eine Antwort zu haben??

Hallo Fairy,
es scheint so als würde dir die Therapie wirklich helfen, oder? Ich überlege schon lange mir Hilfe zu suchen nur weiß ich nicht wirklich wohin ich mich wenden soll....Was mich interessieren würde ist, wie war das als deine Freunde und Familie das erfahren haben?? Hat sich etwas verändert in der Art und Weiße wie sie mit dir umgehen? Haben vielleicht sogar manche den Kontakt abgebrochen? Ich kann es mir nicht mal Vorstellen wie es wäre wenn meine Umgebung das wüsste, sie würden mich als schwach und armseelig betrachten und sich von mir abwenden... andererseits flüchte ich mich in einen Freundeskreis in dem ich einfach vergesse was ich mache, da kann ich das Verlangen und die Sorgen unterdrücken, ich möchte das nicht verlieren indem ich mein SVV zum Gesprächsthema mache. Es wird aber auch immer schwieriger für mich es zu Verstecken.

schönen Tag
Dukkha

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Seanna
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Beitrag Sa., 27.08.2011, 11:36

Wie ist das in der Therapie? Hilft es wirklich etwas oder sind das nur lauter Fachleute, die sinnlose mitfühlende Kommentare von sich geben und glauben auf alles eine Antwort zu haben??
Auch wenn ich nicht angesprochen war, möchte ich dazu was sagen, da ich ja auch schon eine sehr lange Zeit Therapie mache und die unterschiedlichsten Therapeuten kennengelernt habe.

Ja, es kann wirklich helfen. Aber es hängt eben auch immer davon ab, dass man die richtige Therapieform für sich findet (die vielgepriesene DBT für Borderline ist nicht für jeden das Richtige!), den richtigen Therapeuten für sich findet, mit dem man auf einer Wellenlänge liegt, dem man sich öffnen kann und es hängt auch von einem selbst ab, wie sehr man das will, wie hoch der Leidensdruck ist. Denn Sinn der Therapie ist, dass man sich verändert. Und das kann verdammt schmerzhaft sein. Die Erkenntnisse, auf was man sein Denken, Verhalten, sein Leben aufgebaut hat, können weh tun.

Was die "sinnlos mitfühlenden Kommentare" angeht - so sinnlos sind die nicht. Allerdings steckt auch eine Menge mehr dahinter als ein "alles wird wieder gut". Nicht zuletzt fühlt man sich dadurch auch gut aufgehoben in der Therapie und das ist wichtig, damit man sich öffnen kann. Man sollte nicht zu hart zu sich selbst sein, sondern das annehmen und sich etwas die Seele streicheln lassen. Es tut nicht nur gut, man kann sich dann auch eher auf seine Themen konzentrieren statt permanent um Bedürfnisbefriedigung zu kämpfen.

Was die Sache mit "auf alles eine Antwort haben" betrifft: meine bisher besten Therapeuten hatten keine einzige Antwort für mich. Sie hatten eine Menge Fragen, sie hatten Erklärungsmodelle, die sie mir angeboten haben, sie hatten Ideen, Vorschläge, Gefühle, Meinungen und sicher auch eine Menge Provokation, Sarkasmus, Ironie und Humor. Und eine Menge schlauer Therapeutensprüche, deren Wahrheit sich mir oft erst auf den zweiten Blick erschloss, die mich dafür auch heute noch durchs Leben begleiten. Aber Antworten? Nein, keine Einzige.

Und es wird dich überraschen: sie haben mich trotzdem so unglaublich weit gebracht, dass ich es gar nicht in Worte fassen kann.
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

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ich_dukkha
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Beitrag Sa., 27.08.2011, 15:52

Liebe Seanna,
egal, auch wenn du nicht angesprochen warts, danke für deine Antwort. Im moment hab ich einfach nur nicht die Kraft zu glauben, dass mir irgendetwas helfen kann. Ich hab so meine kleinen Probleme mit Ärzte und deswegen bin ich ein wenig skeptisch gegen über diesen....du sagst sie haben dir geholfen, aber was haben sie in dir verändert? Wie kommt man da raus? Und wie akzeptiert man sowas? Fällst du heute noch in alte Verhaltensmuster oder bist du davon vollkommen weg?
dukkha

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sakura89
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Beitrag Sa., 27.08.2011, 17:12

@ Seanna ich freu mich sehr das dir die terapie sehr geholfen/ hilft.
bist du jetzt auch noch in terapie???

bei mir ist das so ähnlich wie ich_dukkha. irgendwie kann ich das auch nocht nicht so wirklich glauben mit das gute. vorallem weil ich bisher leute kennengelhrnt (persönlich) naja die zeigten schon krasse eigenschaften und ich kann mich nicht wirklich mit den vergleichen. naturlich weiß ich das es verschieden formen gibt aber das macht mein selbstvertrauen noch schwächer wie es schon jetzt ist. und vorallem denke ich das man mir nochmehr hassen würde.
ich_dukkha hat geschrieben:Wissen es Freunde von dir? Hast du mal jemanden davon erzählt?
es gab eine zeit wo ich noch freunde hatte so mit 14 / 15 also wenn man sie freunde nennen konnte. klar damals wusste ich nichts von diese diagnose aber ich war trotzdem anders als alle andere. ich war immer die am meisten was erlebt hatte und das merkte man auch.
sie wussten das ich mich ritzte und ich weiß nicht wie ich das erklären kann. naja letztendlich hat es dazu geführt das ich sie verloren hatte. von daher ich erzähle seit dem niemanden mehr was davon.

meine mutter hat es 1 mal raus gefunde als die emo zeit begann. ich hatte ihr versprochen nicht mehr zutun wennn ja schickte sie mir auf station.
eine ganze zeit hat das auch gut funktioniert aber irgendwann hatte es wieder angefangen aber so das es niemanden mehr erkennen kann. also dort wo ich immer kleidung an habe.
Zuletzt geändert von sakura89 am Sa., 27.08.2011, 17:23, insgesamt 1-mal geändert.
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