Wann bittet Ihr um Notfalltermin?

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Spes
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Wann bittet Ihr um Notfalltermin?

Beitrag Di., 13.12.2022, 22:04

Hallo,

Wann bittet Ihr um einen Notfalltermin?

Mein PT hat in der letzten Stunde ziemlich was ausgelöst. Seitdem habe ich Suizidgedanken und es geht mir wirklich schlecht. Wir haben nächste Woche wieder einen Termin aber ich habe die Sorge, dass ich es ihm, um irgendwie mit dieser Verletzung auszukommen, bis dahin so übel genommen habe, dass ich die Stunde entweder nicht wahrnehmen kann oder nicht darüber sprechen werde und ihn nicht mehr „an mich ran“ lasse.
Ich weiß aber, dass ein Notfalltermin diese Woche vermutlich schwer in seine Arbeitszeiten umsetzbar ist, weil ich eine Menge arzttermine habe, die ich irgendwie wahrnehmen muss.
Ich bin hin und her gerissen und habe Angst, dass er mich in eine Klinik steckt, wenn ich zu oft Notfalltermine verlange (hatte vor ein paar Wochen schon zwei) oder ihm von den Suizidgedanken erzähle. Möchte blöderweise immer noch taff wirken :roll:

Wann bittet Ihr im Notfalltermine oder was ist ein Notfall im ambulanten Setting? Also was ist ambulant noch tragbar, was nicht…
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Montana
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Beitrag Di., 13.12.2022, 22:41

Er kann dich nicht in eine Klinik "stecken", wenn du nicht grad ankündigst, jemandem etwas anzutun. Selbst dann könnte er nur die Polizei rufen.
Und nicht zuletzt seit Corona sind Kliniken voll, voll, voll. Die reißen sich nicht um Neuaufnahmen, ganz im Gegenteil. Also, davor musst du nun wirklich keine Angst haben. (Es ist umgekehrt ein Problem: Wer in eine Klinik möchte, bekommt nirgends einen Platz.)

Ansonsten sind deine Fragen nicht so konkret zu beantworten, weil das sehr vom Therapeuten abhängt. Manche machen grundsätzlich keine Zusatztermine, andere schon. Deiner macht es offensichtlich. Warum also nicht nachfragen? Es sind immer Gründe vorstellbar, warum das jetzt gerade für dich sinnvoll und hilfreich ist. Das kann hier keiner beurteilen. Dich wegen dieses Bedarfs in eine Klinik zu schicken, ähm, würde genau wie denn helfen? Du hättest dort NICHT mehr Therapie oder sonstige engere Begleitung, und wenn überhaupt, dann wären nur Fremde da zum Reden. Und du wärst daran gehindert, dich um deine wichtigen (und vermutlich auch belastenden) Termine zu kümmern, so dass die nach der Entlassung immer noch auf dich warten würden. Wenn dein Therapeut dir helfen kann, das gut hinzukriegen und eine besonders schwierige Phase zu überstehen, dann ist das gut.

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Philosophia
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Beitrag Di., 13.12.2022, 22:45

Bitten kannst du immer - er muss aber auch entscheiden dürfen, ob er dir einen Termin geben kann und will. Ihr solltet dann in den Stunden aber auch darüber sprechen, wie du solche Krisengespräche langfristig besser verarbeiten kannst - oder vielleicht schon in Krisensitzungen gucken, was du brauchst, um gut gehen zu können, damit du jetzt nicht so überfordert bist.
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Sydney-b
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Beitrag Mi., 14.12.2022, 00:23

Spes hat geschrieben: Di., 13.12.2022, 22:04
Ich weiß aber, dass ein Notfalltermin diese Woche vermutlich schwer in seine Arbeitszeiten umsetzbar ist, weil ich eine Menge arzttermine habe, die ich irgendwie wahrnehmen muss.
Wenn es dir so schlecht geht, würde ich natürlich um einen Notfalltermin bitten.
Nur solltest du ihm dann mit dem Termin entgegenkommen und einen deiner Arzttermine verlegen, falls es nicht anders gehen sollte.

Auch schadest du dir nur selbst, falls du bis nächste Woche deine Stunde absagst oder ihn nicht mehr an dich ranlässt.

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Gespensterkind
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Beitrag Mi., 14.12.2022, 07:06

Ich würde nach einem Notfalltermin fragen, wenn Du Dich danach fühlst. Selbst wenn er keine Zeit haben sollte, dann hast Du Dein Bedürfnis geäußert und er weiß, dass es Dir nicht gut geht!
Allerdings würde ich dann wohl auch eher andere Arzttermine/Termine verlegen, wenn er mir einen Notfalltermin anbietet. Er wird sich nicht nach Deinen Terminen richten können.

Ich denke, man kann immer nach einem Notfalltermin fragen. Wie Du schreibst, hattest Du ja auch schon Notfalltermine, Dein Therapeut ist also grundsätzlich auch bereit dazu.

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alatan
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Beitrag Mi., 14.12.2022, 07:14

Spes hat geschrieben: Di., 13.12.2022, 22:04 Mein PT hat in der letzten Stunde ziemlich was ausgelöst. Seitdem habe ich Suizidgedanken und es geht mir wirklich schlecht. Wir haben nächste Woche wieder einen Termin aber ich habe die Sorge, dass ich es ihm, um irgendwie mit dieser Verletzung auszukommen, bis dahin so übel genommen habe, dass ich die Stunde entweder nicht wahrnehmen kann oder nicht darüber sprechen werde und ihn nicht mehr „an mich ran“ lasse.
Wann ist dein nächster regulärer Termin? Noch vor Weihnachten? Wenn nicht, dann Notfalltermin vereinbaren. Aber nur, wenn du bereit bist, ehrlich zu sein, und deine Wut zu besprechen. Denn nichts anderes sind Suizidgedanken, die durch ein Gespräch, in dem dich dein Therapeut "verletzt" hat - und die richtest du gerade gegen dich selbst. Das ist selbst-destruktiv; das ihn-nicht-an-dich-heran-lassen ist beziehungsdestruktiv, also es gehört in die Besprechung in der therapeutischen Beziehung. Vermutlich sind solche "Maschen" genau dein Problem auch im sonstigen Leben, jetzt kannst du anfangen, dies zu bearbeiten, wenn du nicht vor dir selbst davonläufst.

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Spes
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Beitrag Mi., 14.12.2022, 09:05

Danke für eure Antworten.
Sydney-b hat geschrieben: Mi., 14.12.2022, 00:23
Wenn es dir so schlecht geht, würde ich natürlich um einen Notfalltermin bitten.
Nur solltest du ihm dann mit dem Termin entgegenkommen und einen deiner Arzttermine verlegen, falls es nicht anders gehen sollte.

Auch schadest du dir nur selbst, falls du bis nächste Woche deine Stunde absagst oder ihn nicht mehr an dich ranlässt.
Ja, da hast du wahrscheinlich recht. Nur ist ja bereits Mittwochvormittag und die nächsten beiden Vormittage sind bei mir voll. Die Arzttermine "kann" ich nicht absagen, da schade ich mir genau so selbst.
Gespensterkind hat geschrieben: Mi., 14.12.2022, 07:06 Ich würde nach einem Notfalltermin fragen, wenn Du Dich danach fühlst. Selbst wenn er keine Zeit haben sollte, dann hast Du Dein Bedürfnis geäußert und er weiß, dass es Dir nicht gut geht!
Das stimmt natürlich, aber dann muss ich ja auch zwingend nächste Stunde darüber sprechen, weil er dann ja weiß, dass es mich umgehauen hat. Ich weiß aber nicht, ob ich das kann :kopfschuettel:
Gespensterkind hat geschrieben: Mi., 14.12.2022, 07:06 Ich denke, man kann immer nach einem Notfalltermin fragen. Wie Du schreibst, hattest Du ja auch schon Notfalltermine, Dein Therapeut ist also grundsätzlich auch bereit dazu.
Ist er, er sagt auch immer, ich soll mich melden, wenn etwas ist.
alatan hat geschrieben: Mi., 14.12.2022, 07:14 Aber nur, wenn du bereit bist, ehrlich zu sein, und deine Wut zu besprechen. Denn nichts anderes sind Suizidgedanken, die durch ein Gespräch, in dem dich dein Therapeut "verletzt" hat - und die richtest du gerade gegen dich selbst. Das ist selbst-destruktiv; das ihn-nicht-an-dich-heran-lassen ist beziehungsdestruktiv, also es gehört in die Besprechung in der therapeutischen Beziehung. Vermutlich sind solche "Maschen" genau dein Problem auch im sonstigen Leben, jetzt kannst du anfangen, dies zu bearbeiten, wenn du nicht vor dir selbst davonläufst.
Ich stimme dir nur bedingt zu. Das Problem ist einfach, dass er einen "Nerv" getroffen hat und ich jetzt meine gesamte berufliche Laufbahn und meine Zukunft in Frage stelle. Und das löst vor allem Selbstzweifel und Existenzängste aus. Dass er recht hat und es ein gerechtfetigter Einwand war, weiß ich. Ich habe einfach große Schwierigkeiten damit, mich verletztlich zu zeigen. Was ich ihm übel nehme, ist dass ich eigentlich denke, dass er gewusst haben muss, was das in mir auslöst und ich den Zeitpunkt ziemlich ungünstig finde, so eine Bombe platzen zu lassen. Ich muss es nur irgendwie weg schieben, weil ich nicht glaube, dass wir das jetzt akut lösen können und wenn ich es nicht wegschiebe, habe ich ernsthaft keinen Grund mehr, morgens aufzustehen.

Ich habe mich erstmal gegen einen Notfalltermin entschieden und versuche das nächste Woch anzusprechen. Aber diese Situation wird ja vermutlich noch öfter auf mich zukommen, deswegen freu ich mich über einen weiteren Austausch!
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Shukria
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Beitrag Mi., 14.12.2022, 10:25

Welcher Zeitpunkt wäre denn günstig gewesen?

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chrysokoll
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Beitrag Mi., 14.12.2022, 10:36

Spes hat geschrieben: Mi., 14.12.2022, 09:05 Ich habe mich erstmal gegen einen Notfalltermin entschieden und versuche das nächste Woch anzusprechen. Aber diese Situation wird ja vermutlich noch öfter auf mich zukommen, deswegen freu ich mich über einen weiteren Austausch!
auch eine Formulierung ist wichtig und an deiner Stelle würde ich nicht "versuchen" das anzusprechen
Sondern klar vor mir selber festlegen: Ich spreche das an !

Es gibt auch noch was zwischen Notfalltermin und gar nichts.
Du könntest eine Mail schreiben und das was dich so runter zieht schon mal darlegen.
Du könntest anrufen, je nachdem ob er Sprechstunde hat in der Sprechstunde oder auf den AB sprechen und um Rückruf bitten.

Meine Therapeutin hat in absoluten Notfallsituationen zurück gerufen und ca. 15 Minuten mit mir gesprochen.
Und dann gefragt ob es für mich soweit in Ordnung ist und der festgelegte nächste Termin reicht oder was ich brauche.

Vielleicht wären solche Dinge auch eine Lösung bzw. Möglichkeit für dich?

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Montana
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Beitrag Mi., 14.12.2022, 11:17

Das Verschieben von Arztterminen wäre mir jetzt nicht in den Sinn gekommen, muss ich sagen. Also, das überhaupt vorzuschlagen. Ich weiß ja nicht, wer hier alles regelmäßig solche Termine wahrnehmen muss, aber ich muss, und wenn ich auf einen Facharzttermin mehrere Monate gewartet habe, dann sage ich den ganz sicher nicht kurz vorher ab. Einfach Verschieben geht da auch nicht, denn das bedeutet, dass die Wartezeit einfach wieder von vorne anfängt. Ende Januar ist wieder so ein Termin, und da wird alles drumherum-organisiert, damit ich da hin kann.

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Spes
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Beitrag Mi., 14.12.2022, 11:21

Shukria hat geschrieben: Mi., 14.12.2022, 10:25 Welcher Zeitpunkt wäre denn günstig gewesen?
Ich habe Ende dieser Woche einen wichtigen Termin, für den ich alle meine Ressourcen brauche und wegen dem ich wahnsinnig unter Druck stehe. Er weiß das. Da finde ich es ungünstig, so etwas loszutreten. Es muss ihm eigentlich bewusst gewesen sein, dass mich das sehr beschäftigt und wir hatten das Thema erst, dass mir meine akute Belastung schon so viel Ressourcen klaut... und jetzt halt auch noch das. Da hab ich wirklich Sorge, dass ich das nicht packe.
chrysokoll hat geschrieben: Mi., 14.12.2022, 10:36 auch eine Formulierung ist wichtig und an deiner Stelle würde ich nicht "versuchen" das anzusprechen
Sondern klar vor mir selber festlegen: Ich spreche das an !
Du hast schon Recht, aber ich kenne mich ja :roll:
chrysokoll hat geschrieben: Mi., 14.12.2022, 10:36 Es gibt auch noch was zwischen Notfalltermin und gar nichts.
Du könntest eine Mail schreiben und das was dich so runter zieht schon mal darlegen.
Du könntest anrufen, je nachdem ob er Sprechstunde hat in der Sprechstunde oder auf den AB sprechen und um Rückruf bitten.
Ja, das könnte ich bestimmt. Ich habe aber Angst vor der Reaktion, wir haben das nicht explizit besprochen und ich möchte nicht rum nerven :anonym: Außerdem muss ich es dann ja in der nächsten Stunde ansprechen, was mich aber derart unter Druck setzen würde, dass die Panik noch größer wird und ich dann wahrscheinlich absage oder völlig durchdrehe :kopfschuettel: Man, ich bin echt eine Katastrophe manchmal.
Montana hat geschrieben: Mi., 14.12.2022, 11:17 Ich weiß ja nicht, wer hier alles regelmäßig solche Termine wahrnehmen muss, aber ich muss, und wenn ich auf einen Facharzttermin mehrere Monate gewartet habe, dann sage ich den ganz sicher nicht kurz vorher ab.
Genau so ist es.
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stern
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Beitrag Mi., 14.12.2022, 11:23

Spes hat geschrieben: Di., 13.12.2022, 22:04 Wann bittet Ihr im Notfalltermine oder was ist ein Notfall im ambulanten Setting? Also was ist ambulant noch tragbar, was nicht…
Das wird man nicht allgemein beantworten können. Daher wird dir auch nicht helfen zu wissen, wie es bei anderen gehandhabt wird.
Daher am besten fragen (kann man immer). Vielleicht werden dann Vereinbarungen getroffen.
Aber es kann halt auch sein, dass manches nicht möglich ist, sei es von Tragweite her, organisatorisch bzw. zeitlich. Gerade in Zeiten wie jetzt (vor Weihnachten) haben Therapeuten normal sehr viele Anfragen... was es schwer machen kann, viele Leute noch einzuschieben.
Liebe Grüße
stern 🌈💫
»Die Dummheit hat aufgehört sich zu schämen«
(Heidi Kastner)

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lisbeth
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Beitrag Mi., 14.12.2022, 11:37

Spes hat geschrieben: Mi., 14.12.2022, 11:21 Es muss ihm eigentlich bewusst gewesen sein, dass mich das sehr beschäftigt und wir hatten das Thema erst, dass mir meine akute Belastung schon so viel Ressourcen klaut...
Du erwartest von deinem Therapeuten, dass er deine Gedanken lesen kann, aber vermeidest es jetzt wiederum, dich ihm mitzuteilen. Finde den Fehler.... :kopfschuettel:
When hope is not pinned wriggling onto a shiny image or expectation, it sometimes floats forth and opens.
― Anne Lamott

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Spes
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Beitrag Mi., 14.12.2022, 11:47

lisbeth hat geschrieben: Mi., 14.12.2022, 11:37 Du erwartest von deinem Therapeuten, dass er deine Gedanken lesen kann, aber vermeidest es jetzt wiederum, dich ihm mitzuteilen. Finde den Fehler.... :kopfschuettel:
Ja richtig, das ist mein Fehler. Ich habe ja auch nicht behauptet, dass der Fehler bei ihm lag. Er begann das Thema allerdings mit „um ein neues Fass aufzumachen…“

Es war ihm also schon klar. Die frage ist, wie komme ich jetzt damit klar.
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chrysokoll
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Beitrag Mi., 14.12.2022, 12:35

du denkst also es hätte ihm klar sein müssen - und das bezweifle ich.
Therapeuten können keine Gedanken lesen, es ist und bleibt deine Aufgabe dich bei Verletzungen, Problemen etc. zu melden.
Und zwar nicht mit "jaja hm das könnte ich tun aaaaaber...."
Sondern es zu probieren. Therapie ist nunmal auch dazu da das eigene Verhalten zu überprüfen, andere Dinge auszuprobieren. Wo, wenn nicht in der Therapie ginge das?

Und: Es ist die Aufgabe eines Therapeuten auch "Fässer" aufzumachen und nicht zuzulassen.
Wenn du ehrlich zu dir bist ist doch nie ein wirklich guter, angenehmer Zeitpunkt um schwierige Themen anzugehen. Es wird immer irgendwas sein warum das grade sehr ungünstig ist.

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