Kind als 'Beziehungskiller'
Kind als "Beziehungskiller"
Hallo,
dies ist mein erstes Thema hier und ich hoffe, dass mir hier ein paar Ansaetze gegeben werden koennen, wie ich mit folgendem Problem umgehen kann.
Ich versuche es mal kurz zu beschreiben.
Mein jetziger Freund hat ein Kind aus seiner vorigen Ehe. Eigentlich zwei, aber die aeltere ist schon Selbstaendig und lebt ihr Leben....
Als ich ihn kennenlernte, war die Aufenthaltsregelung 50:50, also eine Woche bei der Kindsmutter, eine Woche bei ihm. O.K.
Nun hat das Kind gesagt, es moechte lieber ganz beim Vater wohnen. Was auch so gemacht wurde. Ich muss evtl. erwaehnen, dass die Kindsmutter psychische Probleme hat (was auch der Scheidungsgrund war) und das Kind dadurch bedingt auch.
Was ist nun das Problem?
Das Problem ist, dass ich nichts mit Kindern anfangen kann. Ich habe nichts gegen Kinder, wollte aber nie welche, hatte nie das Beduerfnis, kann es einfach nicht "nachfuehlen".... nun mit der neuen Aufenthaltsregelung bleibt aber von meinem Freund als "Mann" so gut wie nichts mehr uebrig. Alle 14 Tage mal Fr/Sa - das wars.
Ein Kennenlernen ist bisher nicht angedacht.......erstens weil das Kind aufgrund der Psycho-Thematik und dem problematischen Verhaeltnis zu ihrer Mutter sehr stark am Vater haengt (m.M. fast zu stark und zu ausschliesslich) und zweitens weil ich mir einfach nicht vorstellen kann, wie das gehen soll, was es "bringen" soll ....... und da mehr Konfliktpotenziel als "Gutes" sehe.
Ich muss dazu sagen, dass in meiner vorigen Beziehung die ueberpraesenteSchwiegermutter mit ein Grund war, warum die Beziehung gescheitert ist (Sohnemann stand morgens auf, ging Kaffetrinken bei Muttern, Vormittags bei Muttern, Mittagessen bei Muttern, Siesta hier bei uns, Nachmittags bis Abends bei Muttern....dann heimkommen, Fernsehen bis zum ins Bett gehen. Thats it)
Daran muss eine Beziehung scheitern. Allein schon wegen der Nicht-Erlebniszeit. Noch nicht mal ein gemeinsames Fruehstueck oder Mittagessen.
Nun merke ich, dass ich bei der aktuellen Situation einfach nur einen Foehn bekomme....weil es mich aus obigen Gruenden starkt negativ beruehrt. Wobei ich auch weiss, dass eine krankhaft klammernde Mutter nicht genau so zu bewerten ist, wie ein Kind, dass sich emotional an den Vater anschliesst, weil die Mutter ein Schuss in den Ofen ist....dass weiss ich schon, vom Verstand her gesehen.
Trotzdem kann ich mich der negativen Gefuehle nicht erwehren ......und will die Tochter deshalb erhlich gesagt gar nicht kennenlernen, weil ich denke, sie wuerde es merken. Traute "Dreisamkeit"...kann ich mir einfach nicht vorstellen, da rollen sich mir die Fussnaegel.
Und "uebrig" bleibt ja wie gesagt mit der neuen Aufenthaltsregelung nicht viel.
Nun koennte ich einfach sagen, "Na, dann eben nicht" und meiner Wege gehen....und wieder das Feld raeumen......wie ich es vorher schon bei "Mutti" getan habe. Und damit waere die Beziehung wieder am Ende, bevor sie richtig begonnen haette.
Bin ich da einfach "falsch" gewickelt? Zu intolerant?
Ich denke, es ist einfach normal, dass man gerade am Anfang Zweisamkeit mit dem Partner moechte ...und nicht Dreisamkeit mit der Schwiegermutter (vorige Beziehung) oder eben der Tochter (jetzige Beziehung).
Wie seht ihr das?
Achja, sie ist 14 und ein Papa-Kuschel-Maedchen....was noch mehr dazu fuehrt, dass ich den Eindruck habe, da einfach nur zu stoeren, mich besser raus zu halten, weg aus dieser kuscheligen Zweisamkeit zu bleiben.....Nur....eine Beziehung lebt doch auch von den gemeinsamen Momenten, dem, was man erlebt mit dem Anderen. Und dafuer scheint einfach kein Platz. Wie schon vorher bei "Mutti".
Und das macht mich einfach nur stinkewuetend. Ob mit oder ohne "Grund"....
Jemand eine Idee wie ich da aus dem negativen Gedankenkreislauf rauskommen kann?
LG Lindera
dies ist mein erstes Thema hier und ich hoffe, dass mir hier ein paar Ansaetze gegeben werden koennen, wie ich mit folgendem Problem umgehen kann.
Ich versuche es mal kurz zu beschreiben.
Mein jetziger Freund hat ein Kind aus seiner vorigen Ehe. Eigentlich zwei, aber die aeltere ist schon Selbstaendig und lebt ihr Leben....
Als ich ihn kennenlernte, war die Aufenthaltsregelung 50:50, also eine Woche bei der Kindsmutter, eine Woche bei ihm. O.K.
Nun hat das Kind gesagt, es moechte lieber ganz beim Vater wohnen. Was auch so gemacht wurde. Ich muss evtl. erwaehnen, dass die Kindsmutter psychische Probleme hat (was auch der Scheidungsgrund war) und das Kind dadurch bedingt auch.
Was ist nun das Problem?
Das Problem ist, dass ich nichts mit Kindern anfangen kann. Ich habe nichts gegen Kinder, wollte aber nie welche, hatte nie das Beduerfnis, kann es einfach nicht "nachfuehlen".... nun mit der neuen Aufenthaltsregelung bleibt aber von meinem Freund als "Mann" so gut wie nichts mehr uebrig. Alle 14 Tage mal Fr/Sa - das wars.
Ein Kennenlernen ist bisher nicht angedacht.......erstens weil das Kind aufgrund der Psycho-Thematik und dem problematischen Verhaeltnis zu ihrer Mutter sehr stark am Vater haengt (m.M. fast zu stark und zu ausschliesslich) und zweitens weil ich mir einfach nicht vorstellen kann, wie das gehen soll, was es "bringen" soll ....... und da mehr Konfliktpotenziel als "Gutes" sehe.
Ich muss dazu sagen, dass in meiner vorigen Beziehung die ueberpraesenteSchwiegermutter mit ein Grund war, warum die Beziehung gescheitert ist (Sohnemann stand morgens auf, ging Kaffetrinken bei Muttern, Vormittags bei Muttern, Mittagessen bei Muttern, Siesta hier bei uns, Nachmittags bis Abends bei Muttern....dann heimkommen, Fernsehen bis zum ins Bett gehen. Thats it)
Daran muss eine Beziehung scheitern. Allein schon wegen der Nicht-Erlebniszeit. Noch nicht mal ein gemeinsames Fruehstueck oder Mittagessen.
Nun merke ich, dass ich bei der aktuellen Situation einfach nur einen Foehn bekomme....weil es mich aus obigen Gruenden starkt negativ beruehrt. Wobei ich auch weiss, dass eine krankhaft klammernde Mutter nicht genau so zu bewerten ist, wie ein Kind, dass sich emotional an den Vater anschliesst, weil die Mutter ein Schuss in den Ofen ist....dass weiss ich schon, vom Verstand her gesehen.
Trotzdem kann ich mich der negativen Gefuehle nicht erwehren ......und will die Tochter deshalb erhlich gesagt gar nicht kennenlernen, weil ich denke, sie wuerde es merken. Traute "Dreisamkeit"...kann ich mir einfach nicht vorstellen, da rollen sich mir die Fussnaegel.
Und "uebrig" bleibt ja wie gesagt mit der neuen Aufenthaltsregelung nicht viel.
Nun koennte ich einfach sagen, "Na, dann eben nicht" und meiner Wege gehen....und wieder das Feld raeumen......wie ich es vorher schon bei "Mutti" getan habe. Und damit waere die Beziehung wieder am Ende, bevor sie richtig begonnen haette.
Bin ich da einfach "falsch" gewickelt? Zu intolerant?
Ich denke, es ist einfach normal, dass man gerade am Anfang Zweisamkeit mit dem Partner moechte ...und nicht Dreisamkeit mit der Schwiegermutter (vorige Beziehung) oder eben der Tochter (jetzige Beziehung).
Wie seht ihr das?
Achja, sie ist 14 und ein Papa-Kuschel-Maedchen....was noch mehr dazu fuehrt, dass ich den Eindruck habe, da einfach nur zu stoeren, mich besser raus zu halten, weg aus dieser kuscheligen Zweisamkeit zu bleiben.....Nur....eine Beziehung lebt doch auch von den gemeinsamen Momenten, dem, was man erlebt mit dem Anderen. Und dafuer scheint einfach kein Platz. Wie schon vorher bei "Mutti".
Und das macht mich einfach nur stinkewuetend. Ob mit oder ohne "Grund"....
Jemand eine Idee wie ich da aus dem negativen Gedankenkreislauf rauskommen kann?
LG Lindera
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BillieJane
- Forums-Gruftie

, 48 - Beiträge: 520
Hallo Lindera.
Du sagst doch selbst, dass du mit Kinder nichts anfangen kannst und dass du die Kriese bekommst bei dem Gedanken mit dem Mädchen Zeit zu verbringen.
Ich denke, wenn du solche Gefühle der Ablehnung gegenüber dem Kind hast, dann macht eine Beziehung zu einem Mann der jetzt alleinerziehender Vater ist keinen Sinn.
Du musst dich auch damit abfindet, dass du als Neuzugang für deinen Patner immer erst nach seiner Tochter an zweiter Stelle stehen wirst.
Liebe Grüße,
BillieJane
Du sagst doch selbst, dass du mit Kinder nichts anfangen kannst und dass du die Kriese bekommst bei dem Gedanken mit dem Mädchen Zeit zu verbringen.
Ich denke, wenn du solche Gefühle der Ablehnung gegenüber dem Kind hast, dann macht eine Beziehung zu einem Mann der jetzt alleinerziehender Vater ist keinen Sinn.
Du musst dich auch damit abfindet, dass du als Neuzugang für deinen Patner immer erst nach seiner Tochter an zweiter Stelle stehen wirst.
Liebe Grüße,
BillieJane
Hallo Lindera,
wenn Du über die Situation bestimmen könntest, wie würdest Du sie haben wollen? Dass er seine Tochter zurück an an ihre Mutter abgibt?
Ich würde die jetzige Situation mit vorher gar nicht vergleichen, denn den, den Du vorher hattest, war ein unselbständiges Mamasöhnchen, der Jetzige hingegen übernimmt Verantwortung. Ich kann deine Lage nachvollziehen, aber ich kann Deinen Freund auch verstehen. Denn er möchte für sein Kind das Beste und gerade und vielleicht bemüht er sich noch mehr, weil sie es womöglich nicht leicht hatte bei der Mutter und umso grössere Zuwendung braucht. Ich persönlich, obwohl selbst kinderlos denke, dass es absolut richtig ist, dass das Kind immer vorgeht. Du bist hinzugekommen udn bist für Dich selbst verantwortlich. Daher könntest Du Dir die Frage stellen, was genau daran in Dir so negative Gefühle erwecken. Ist es die Eifersucht nicht mehr die ganze Aufmerksamkeit und Zuwendung zu bekommen? Bist Du vielleicht neidisch auf die Tochter, dass sie einen Vater hat, den Du nie hattest (darauf wäre ich unter anderem neidisch, wenn ich in einer solchen Partnerschafts-Situation wäre) und es läge an Dir (und an mir) dieses Problem zu lösen. Wichtig ist, dass Du mit deinem Freund über Deine Bedenken sprichst, vielleicht auch gemeinsam besprecht wie es in Zukunft aussehen würde, ob er auch Zeit nur für Dich einräumen und ihr Grenzen setze würde. Wenn Du Dich mit dem Ergebnis nicht anfreunden könntest, wäre es tatsächlich besser, das Feld zu räumen, denn sonst schiebst du das vorhersagbare Ende nur weiter hinaus. Und der Beziehung zwischen den Beiden eventuell sogar noch Schaden zufügen könntest.
wenn Du über die Situation bestimmen könntest, wie würdest Du sie haben wollen? Dass er seine Tochter zurück an an ihre Mutter abgibt?
Ich würde die jetzige Situation mit vorher gar nicht vergleichen, denn den, den Du vorher hattest, war ein unselbständiges Mamasöhnchen, der Jetzige hingegen übernimmt Verantwortung. Ich kann deine Lage nachvollziehen, aber ich kann Deinen Freund auch verstehen. Denn er möchte für sein Kind das Beste und gerade und vielleicht bemüht er sich noch mehr, weil sie es womöglich nicht leicht hatte bei der Mutter und umso grössere Zuwendung braucht. Ich persönlich, obwohl selbst kinderlos denke, dass es absolut richtig ist, dass das Kind immer vorgeht. Du bist hinzugekommen udn bist für Dich selbst verantwortlich. Daher könntest Du Dir die Frage stellen, was genau daran in Dir so negative Gefühle erwecken. Ist es die Eifersucht nicht mehr die ganze Aufmerksamkeit und Zuwendung zu bekommen? Bist Du vielleicht neidisch auf die Tochter, dass sie einen Vater hat, den Du nie hattest (darauf wäre ich unter anderem neidisch, wenn ich in einer solchen Partnerschafts-Situation wäre) und es läge an Dir (und an mir) dieses Problem zu lösen. Wichtig ist, dass Du mit deinem Freund über Deine Bedenken sprichst, vielleicht auch gemeinsam besprecht wie es in Zukunft aussehen würde, ob er auch Zeit nur für Dich einräumen und ihr Grenzen setze würde. Wenn Du Dich mit dem Ergebnis nicht anfreunden könntest, wäre es tatsächlich besser, das Feld zu räumen, denn sonst schiebst du das vorhersagbare Ende nur weiter hinaus. Und der Beziehung zwischen den Beiden eventuell sogar noch Schaden zufügen könntest.
Zuletzt geändert von Holunder am Mo., 14.10.2013, 16:11, insgesamt 1-mal geändert.
Grüß dich !
Ich bin ein Vater der seinen Sohn alleine aufgezogen hat und in dieser Zeit ebenfalls zwei Partnerschaften eingegangen ist, wobei die zweite ( derzeitige) zu einem Zeitpunkt begann als mein Sohn schon erwachsen war. Er lebt aber auch jetzt mit seiner Freundin bei uns im Haus.
Daher kenne ich deine Problematik ein wenig aus der Praxis.
So wie sich mir die Lage darstellt sind deine negativen Gedanken sehr ausgeprägt und wohl kaum überwindbar. Für deinen Partner wird ( wie für jeden verantwortungsvollen Vater) wohl sein Kind an erster Stelle kommen und deine Einstellung wird ihm nicht verborgen bleiben.
Ich vermute dass er sich von dir trennen wird wenn du ihm nicht zuvor kommst.
Ich kann auch deine Einstellung ehrlich nachvollziehen, du kannst nix mit Kindern anfangen und sie spielen in deiner Lebensplanung keinerlei Rolle und jetzt ist plötzlich eines da.
Meiner Meinung nach bleibt da nur die Trennung.
Ich bin ein Vater der seinen Sohn alleine aufgezogen hat und in dieser Zeit ebenfalls zwei Partnerschaften eingegangen ist, wobei die zweite ( derzeitige) zu einem Zeitpunkt begann als mein Sohn schon erwachsen war. Er lebt aber auch jetzt mit seiner Freundin bei uns im Haus.
Daher kenne ich deine Problematik ein wenig aus der Praxis.
So wie sich mir die Lage darstellt sind deine negativen Gedanken sehr ausgeprägt und wohl kaum überwindbar. Für deinen Partner wird ( wie für jeden verantwortungsvollen Vater) wohl sein Kind an erster Stelle kommen und deine Einstellung wird ihm nicht verborgen bleiben.
Ich vermute dass er sich von dir trennen wird wenn du ihm nicht zuvor kommst.
Ich kann auch deine Einstellung ehrlich nachvollziehen, du kannst nix mit Kindern anfangen und sie spielen in deiner Lebensplanung keinerlei Rolle und jetzt ist plötzlich eines da.
Meiner Meinung nach bleibt da nur die Trennung.
Nicht das schwarze Schaf ist anders, sondern die weißen Schafe sind alle gleich 
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Lindera, ich muss Billiejane und Nico zustimmen. Wenn Du solch negative Gefühle gegenüber der Tochter hegst, dann ist es wirklich besser die Beziehung zu beenden. Nicht nur, dass Du unter der Situation leiden würdest, sondern auch die anderen Beiden.
Tja .....
Ich male mir absichtlich nicht aus, wie ich es haben wollte, wenn ich "bestimmen" koennte...denn das kann ich nicht - ergo hat es keinen Sinn, darueber nachzudenken.
Dass seine Tochter an erster Stelle steht, ist mir klar, wenn es auch immer mal wieder im Konkreten zu kurzen *ups*-Momenten kommt. Wenn er z.B. ein Date mit mir absagt, weil seine Tochter die Tage hat und er bei ihr bleiben moechte....*hmmm* da frag ich mich schon, was das soll. Wozu braucht ein menstruierendes Maedchen den Vater? Ich hab meinen dazu jedenfalls nicht gebraucht, eher ganz im Gegenteil.
Deswegen bin ich ja so unsicher, ob ich da irgendwie "Gespenster" sehe, oder ob mein Gefuehl, dass er sich einfach auch nicht im normalen Rahmen abgrenzen kann, truegt....
Bisher hat das "Thema" immer wieder zu Auseinandersetzungen gefuehrt....und im Augenblick vermeiden wir es so gut es geht....denn dass da eine Bombe tickt, wissen wir Beide.
Ich koennte natuerlich auf Zeit spielen und hoffen, dass sich das in den naechsten Jahren relativiert, spaetestens, wenn sie einen Freund haette.....und Papi nicht mehr der einzige Stern an ihrem Himmel.....
Ja, Eifersucht ist es wohl, was ich fuehle. Muss man ja mal so sagen....obwohl ich es von mir selbst "unmoeglich" finde....aber deswegen gehts ja nicht weg, das Gefuehl...
LG, Lindera
Ich male mir absichtlich nicht aus, wie ich es haben wollte, wenn ich "bestimmen" koennte...denn das kann ich nicht - ergo hat es keinen Sinn, darueber nachzudenken.
Dass seine Tochter an erster Stelle steht, ist mir klar, wenn es auch immer mal wieder im Konkreten zu kurzen *ups*-Momenten kommt. Wenn er z.B. ein Date mit mir absagt, weil seine Tochter die Tage hat und er bei ihr bleiben moechte....*hmmm* da frag ich mich schon, was das soll. Wozu braucht ein menstruierendes Maedchen den Vater? Ich hab meinen dazu jedenfalls nicht gebraucht, eher ganz im Gegenteil.
Deswegen bin ich ja so unsicher, ob ich da irgendwie "Gespenster" sehe, oder ob mein Gefuehl, dass er sich einfach auch nicht im normalen Rahmen abgrenzen kann, truegt....
Bisher hat das "Thema" immer wieder zu Auseinandersetzungen gefuehrt....und im Augenblick vermeiden wir es so gut es geht....denn dass da eine Bombe tickt, wissen wir Beide.
Ich koennte natuerlich auf Zeit spielen und hoffen, dass sich das in den naechsten Jahren relativiert, spaetestens, wenn sie einen Freund haette.....und Papi nicht mehr der einzige Stern an ihrem Himmel.....
Ja, Eifersucht ist es wohl, was ich fuehle. Muss man ja mal so sagen....obwohl ich es von mir selbst "unmoeglich" finde....aber deswegen gehts ja nicht weg, das Gefuehl...
LG, Lindera
Ich find's nichts schlimm, dass Du eifersüchtig bist. Eifersucht ist ein ganz normal menschliches Gefühl wie auch Freude oder Zuneigung.
So wie du das schilderst, scheint die Beziehung zwischen Beiden sehr eng zu sein.
Vielleicht kannst du noch ein paar Situationen schildern, denn anhand dieser Menstruationssache kann man noch nicht herauslesen, ob er keine Grenzen setzen kann. Denn wie schlecht es ihr dabei geht, das weiss ich nicht. Ich denke, ihr werdet Euch gegenseitig nicht mögen, denn auch sie wird Dich sicherlich als Eindringling und Konkurrentin empfinden und alles tun, um ihren Vater ganz für sich zu behalten. Vielleicht ist dort auch kein Platz für eine Partnerin.
Im Übrigen, meine Nichte und mein Schwager sind auch so eng wie die Beiden. Und ich kann dir sagen, dass sich an der Beziehung, im Vergleich dazu als sie 14 war, nichts geändert hat (sie ist jetzt 18). Du solltest vielmehr deine Konsequenzen ziehen, denn wenn Du jetzt schon nicht damit klarkommst, wird es bestimmt die ganze Zeit über ein Problem bleiben.
So wie du das schilderst, scheint die Beziehung zwischen Beiden sehr eng zu sein.
Vielleicht kannst du noch ein paar Situationen schildern, denn anhand dieser Menstruationssache kann man noch nicht herauslesen, ob er keine Grenzen setzen kann. Denn wie schlecht es ihr dabei geht, das weiss ich nicht. Ich denke, ihr werdet Euch gegenseitig nicht mögen, denn auch sie wird Dich sicherlich als Eindringling und Konkurrentin empfinden und alles tun, um ihren Vater ganz für sich zu behalten. Vielleicht ist dort auch kein Platz für eine Partnerin.
Im Übrigen, meine Nichte und mein Schwager sind auch so eng wie die Beiden. Und ich kann dir sagen, dass sich an der Beziehung, im Vergleich dazu als sie 14 war, nichts geändert hat (sie ist jetzt 18). Du solltest vielmehr deine Konsequenzen ziehen, denn wenn Du jetzt schon nicht damit klarkommst, wird es bestimmt die ganze Zeit über ein Problem bleiben.
*Hmmm* ich weiss nicht, ob es so viel bringt, nun Einzelbeispiele aufzufuehren.... aber gut, eins noch.....z.B. hatte er zwei Zimmer zusammengelgt (Wand rausgebrochen), damit sie ein schoenes, grosses Jugendzimmer hat. Gut. Ihre Kleider hat sie im gemeinsamen "Ankleidezimmer", also sie teilen sich einen Schrank..... ich meinte dazu damals nur, dass er sich das ueberlegen solle und in dem grossen Zimmer sei ja nun Platz fuer einen Schrank.... Resultat, ich kann dort noch nicht mal ein Set T-Shirts oder Schluepfer zum Wechseln deponieren....denn er hat ja keinen eigenen Schrank.....was ich halt schon vorausgesehen hatte, als es in Planung war.
Und so gibt es eben viele einzelne, kleine Sachen.....dass sie mit 14 noch in seinem Bett schlafen wollte (ich denke da nicht, dass das von ihm aus komisch ist, ich finds eher komisch, dass sie mit 14 noch das Beduerfnis dazu hat)....da hab ich aber damals dazu gesagt, dass es mir egal ist, wieso und weshalb und mir die tieferen Ursachen wurscht sind....und dass ich das nicht "abkann" .......ich nicht in dem Bett schlafen und lieben kann, wenns noch warm ist von "der Anderen" .....
Ich wuerde mich ehrlich gesagt liebend gerne aus dem Family-Thema raushalten .....weiss nur nicht, wie es gehen soll. Abgesehen von der Trennung, klar!
Ja, dass wir uns Gegenseitig wahrscheinlich nicht moegen werden, das seh ich auch so. Deswegen bin ich nicht scharf drauf, das Kennenlernen zu forcieren. Eben genau deswegen!
Also bleibt "heimliche Geliebte" auf Abruf ...... bis auf Weiteres.
LG, Lindera
Und so gibt es eben viele einzelne, kleine Sachen.....dass sie mit 14 noch in seinem Bett schlafen wollte (ich denke da nicht, dass das von ihm aus komisch ist, ich finds eher komisch, dass sie mit 14 noch das Beduerfnis dazu hat)....da hab ich aber damals dazu gesagt, dass es mir egal ist, wieso und weshalb und mir die tieferen Ursachen wurscht sind....und dass ich das nicht "abkann" .......ich nicht in dem Bett schlafen und lieben kann, wenns noch warm ist von "der Anderen" .....
Ich wuerde mich ehrlich gesagt liebend gerne aus dem Family-Thema raushalten .....weiss nur nicht, wie es gehen soll. Abgesehen von der Trennung, klar!
Ja, dass wir uns Gegenseitig wahrscheinlich nicht moegen werden, das seh ich auch so. Deswegen bin ich nicht scharf drauf, das Kennenlernen zu forcieren. Eben genau deswegen!
Also bleibt "heimliche Geliebte" auf Abruf ...... bis auf Weiteres.
LG, Lindera
Hm, also Du hast keinen Platz für Deine Sachen im Schrank und ihm ist das auch egal?
Und schläft sie mit ihm in einem Bett?
So wie Du das schilderst, ganz ehrlich, ich käme damit auch nicht gut klar.
Solange sie so an ihrem Vater hängt, hast du verloren. Anders kann ich es nicht sagen, denn die Abstriche, die er für Dich machen würde - wenn er sie machen würde - wären so klein, dass es die Gesamtsituation nicht zum Positiven für Euch verändern könnte. Wie lange seid Ihr jetzt schon ein Paar?
Und Du würdest Dich mit der Rolle "Geliebte auf Abruf" zufriedenstellen anstelle Dich zu trennen?
Und schläft sie mit ihm in einem Bett?
So wie Du das schilderst, ganz ehrlich, ich käme damit auch nicht gut klar.
Solange sie so an ihrem Vater hängt, hast du verloren. Anders kann ich es nicht sagen, denn die Abstriche, die er für Dich machen würde - wenn er sie machen würde - wären so klein, dass es die Gesamtsituation nicht zum Positiven für Euch verändern könnte. Wie lange seid Ihr jetzt schon ein Paar?
Und Du würdest Dich mit der Rolle "Geliebte auf Abruf" zufriedenstellen anstelle Dich zu trennen?
Hallo Lindera,
vielleicht habe ich es überlesen. Wie lange sind du und dein Partner denn schon zusammen?
Und wie sieht das im Moment aus, sie wohnt bei ihm und du siehst ihn nur alle 14Tage, wenn sie bei der Mutter ist?
Was diese Aussage angeht, dass das Kind immer an erster Stelle stehen muss, würde ich das etwas differenzierter sehen.
Grundsätzlich gesehen ist es schon so, dass das Kind den Schutz eines oder beider Elternteile braucht. Aber situativ gesehen, kann durchaus auch der Partner oder die Partnerin an erster Stelle stehen. Da ist man als Elternteil dann eben auch mal gefordert, sich hinter den Partner zu stellen.
Lg
vielleicht habe ich es überlesen. Wie lange sind du und dein Partner denn schon zusammen?
Und wie sieht das im Moment aus, sie wohnt bei ihm und du siehst ihn nur alle 14Tage, wenn sie bei der Mutter ist?
Was diese Aussage angeht, dass das Kind immer an erster Stelle stehen muss, würde ich das etwas differenzierter sehen.
Grundsätzlich gesehen ist es schon so, dass das Kind den Schutz eines oder beider Elternteile braucht. Aber situativ gesehen, kann durchaus auch der Partner oder die Partnerin an erster Stelle stehen. Da ist man als Elternteil dann eben auch mal gefordert, sich hinter den Partner zu stellen.
Lg
@ Cloud
Zusammen sind wir 1 1/2 Jahre. Davon 1 Jahr Fern-Beziehung, da war das alles nicht so wichtig und spuerbar. Klar.
Kennen tun wir uns allerdings schon viiiieeel laenger. Er war mein "Erster" damals...mit 16....und auch seither ist die Verbindung nie wirklich abgerissen, mit "Pausen" waehrend er verheiratet war, klar....
Ja, alle 14 Tage, wenn sie bei Muttern ist. WENN sie bei Muttern ist, denn sie geht da nicht gerne hin (was ich zwar verstehe, aber dann doch im Ergebnis bloed finde).
Ja, eben, das sich "hinter den Partner stellen" wenn die Ansprueche des Kindes unangemessen fordernd und vereinnahmend sind...genau das! Und da befuerchte ich eben, dass er das nicht koennen wird. Weshalb ich der Situation lieber aus dem Weg gehen wuerde, ehrlich gesagt.
Nur eben in dem Punkt "im Bett schlafen" da habe ich gesagt, dass ich das nicht will und dass es mir egal ist, weshalb und wieso. Da war ich unnachgiebig. Ich habe seither nicht explizit nachgefragt, denke aber nicht, dass das weiter so gehandhabt wird, denn dass das irgendwie unangemessen ist, das hatte er dann selbst eingesehen.
LG, Lindera
Zusammen sind wir 1 1/2 Jahre. Davon 1 Jahr Fern-Beziehung, da war das alles nicht so wichtig und spuerbar. Klar.
Kennen tun wir uns allerdings schon viiiieeel laenger. Er war mein "Erster" damals...mit 16....und auch seither ist die Verbindung nie wirklich abgerissen, mit "Pausen" waehrend er verheiratet war, klar....
Ja, alle 14 Tage, wenn sie bei Muttern ist. WENN sie bei Muttern ist, denn sie geht da nicht gerne hin (was ich zwar verstehe, aber dann doch im Ergebnis bloed finde).
Ja, eben, das sich "hinter den Partner stellen" wenn die Ansprueche des Kindes unangemessen fordernd und vereinnahmend sind...genau das! Und da befuerchte ich eben, dass er das nicht koennen wird. Weshalb ich der Situation lieber aus dem Weg gehen wuerde, ehrlich gesagt.
Nur eben in dem Punkt "im Bett schlafen" da habe ich gesagt, dass ich das nicht will und dass es mir egal ist, weshalb und wieso. Da war ich unnachgiebig. Ich habe seither nicht explizit nachgefragt, denke aber nicht, dass das weiter so gehandhabt wird, denn dass das irgendwie unangemessen ist, das hatte er dann selbst eingesehen.
LG, Lindera
Also ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass es da eine andere Möglichkeit gibt als die Trennung, solange du nicht eine andere Richtung einschlägst. Er kann ja nicht anders, als sich zu seinem Kind stellen. Die Einzige, die etwas ändern kann, bist du.
Ich bin übrigens in einer recht ähnlichen Situation, was die äußeren Gegebenheiten angeht.
Ich bin übrigens in einer recht ähnlichen Situation, was die äußeren Gegebenheiten angeht.
Naja, was soll ich denn aendern?
Ich kann doch nicht mehr tun, als mich zurueckziehen und soweit es fuer mich vertretbar ist, bis auf Weiteres (Jahre) jeglichen Gedanken an "Gemeinsamkeit", also auch gemeinsam Weihnachten/Sylvester/Geburtstage feiern, zurueckzustellen!
Ich kann meine grundsaetzliche Empfindungen gegeueber Kindern, die ich nicht ablehne, wenn Andere Leute welche haben wollen, bitte..... ich habe nur NIE den Drang gehabt, mich in ihrer Naehe aufzuhalten, mich mit ihnen zu befassen, mit ihnen zu spielen oder was auch immer! Nie! Egal ob das jetzt Kinder von Freunden waren oder im Reitstall (wo es ja immer "wimmelt" von Maedels *sigh*) oder sonstwo! Jetzt ganz unabhaengig von "diesem" Maedel, wo es ja noch mal verschaerft ist, weil das so viel Anderes mit reinspielt!
Ich brauche das nicht, dass sie mich "mag" .... und werde mich auch nicht verrenken und da irgendwie rumbuhlen!
Und wenn das alles nicht geht, wenn der Rueckzugsraum so klein ist und bleibt ....dann, tja dann ....werdet ihr wohl Recht haben.
Wobei ich es ehrlich gesagt eben einfach nicht verstehe! Sind denn alle Anderen Eltern fuer die Zeit der "Aufzucht" keine Menschen mehr? Nur noch "Mutti" oder "Papi"? 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche? Kein Wunder, dass es in so vielen Ehen dann knallt!
Ich werde es wohl dann sehen.
@Clouds: wie gehst Du denn damit um? Oder ist es bei Dir Anders, weil Du selbst eine positivere Grundhaltung zum Thema hast?
fragt
Lindera
Ich kann doch nicht mehr tun, als mich zurueckziehen und soweit es fuer mich vertretbar ist, bis auf Weiteres (Jahre) jeglichen Gedanken an "Gemeinsamkeit", also auch gemeinsam Weihnachten/Sylvester/Geburtstage feiern, zurueckzustellen!
Ich kann meine grundsaetzliche Empfindungen gegeueber Kindern, die ich nicht ablehne, wenn Andere Leute welche haben wollen, bitte..... ich habe nur NIE den Drang gehabt, mich in ihrer Naehe aufzuhalten, mich mit ihnen zu befassen, mit ihnen zu spielen oder was auch immer! Nie! Egal ob das jetzt Kinder von Freunden waren oder im Reitstall (wo es ja immer "wimmelt" von Maedels *sigh*) oder sonstwo! Jetzt ganz unabhaengig von "diesem" Maedel, wo es ja noch mal verschaerft ist, weil das so viel Anderes mit reinspielt!
Ich brauche das nicht, dass sie mich "mag" .... und werde mich auch nicht verrenken und da irgendwie rumbuhlen!
Und wenn das alles nicht geht, wenn der Rueckzugsraum so klein ist und bleibt ....dann, tja dann ....werdet ihr wohl Recht haben.
Wobei ich es ehrlich gesagt eben einfach nicht verstehe! Sind denn alle Anderen Eltern fuer die Zeit der "Aufzucht" keine Menschen mehr? Nur noch "Mutti" oder "Papi"? 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche? Kein Wunder, dass es in so vielen Ehen dann knallt!
Ich werde es wohl dann sehen.
@Clouds: wie gehst Du denn damit um? Oder ist es bei Dir Anders, weil Du selbst eine positivere Grundhaltung zum Thema hast?
fragt
Lindera
Lindera, an den äußeren gegebenheiten kannst du nichts ändern und an deiner inneren Einstellungen willst du nicht arbeiten. Ist aucj ok. Nicht jeder muss Kinder mögen oder in seinem Leben akzeptieren.nur ist dann aber dss Leben mit einem Partner mit Kind nicht möglich. Er kann keine zwei Leben leben. Eins in dem du keine Rolle spielst und eins im dem das Kind keine spielt. Wenn du mehr von meiner situation wissen willst und meinem umgang damit.kannst du mir gerne eine pn schicken. Lg
Nein, bei weitem nicht alle.Lindera hat geschrieben:! Sind denn alle Anderen Eltern fuer die Zeit der "Aufzucht" keine Menschen mehr? Nur noch "Mutti" oder "Papi"? 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche? Kein Wunder, dass es in so vielen Ehen dann knallt!
fragt
Lindera
Da gibt es Eltern die verwenden ihre Kinder hauptsächlich als Blitzableiter und reagieren sich an ihnen ab, dann gibt es Eltern die trotz Kinderschar so weiterleben als hätten sie gar keine, andere Eltern hören bei erlangen der Elternschaft tatsächlich nahezu auf als Mensch und Paar zu existieren und ordnen sich in sämtlichen Aktivitäten und Ansprüchen völlig dem Kind unter.
Aber es gibt auch viele Eltern ( auch Väter!!) die es einfach als Aufgabe sehen, sich dem Kind solange es es braucht mit Liebe und Aufmerksamkeit zu widmen.
Dein Partner scheint mir eher so einer zu sein.
Nicht das schwarze Schaf ist anders, sondern die weißen Schafe sind alle gleich 
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