Bisexualität
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Wanderer77
Thread-EröffnerIn - Helferlein

, 34 - Beiträge: 56
hallo henry,
gestern nacht träumte ich wieder von einem mädchen, welches ich in der 11./12. klasse hübsch fand....diese erinnerungen lassen mich immer hell werden...aber früh, wenn ich aufwache, merke ich, wie ich diese gefühle einfach wegschieben kann...einfach so mit dem fuss beiseite sozusagen...ich kann mir selbst nicht erklären, warum ich das tue, glaube aber folgendes: seitdem ich merkte, dass die erotische ebene bei männern stärker ausgeprägt ist, bin ich irgendwie " eingeschnappt" und "böse" auf die mädchen, weil sie mich sozusagen hängen gelassen haben.
und ich merke, wie jeder anteil (hetero vs homo) den anderen bekämpft.
dazu kommt ein enormes schlechtes gewissen und schuldgefühle (" wie kann ich das meiner familie bloss antun", " du alte schwuchtel" etc.).
aber gefühle sind eigentlich dazu da, dass man sie zulässt und nicht wegdrängt...aber ich habe keinen plan, wie man das anstellt....wenn es dir bei deiner 2. freundin gefällt, dann finde ich das super...mir passiert sowas leider nicht....ich glaube aber fast, dass es im moment kaum auszuhalten wäre mit mir.
das, was ich als liebe bezeichnen würde, liegt eben bei mir sehr lange zurück...1984-1992...also 2. klasse bis 9. klasse,danach maximal schwärmereien, aber nie wieder das grosse, was es früher für mich war.
manchmal denke ich, dass ich alle wichtigen personen für mich bereits kennengelernt habe und nun nix mehr passiert.
wovor ich unglaubliche angst habe, ist mich in einen mann zu verlieben...ich bekomme da jedesmal einen knall dran, weil ich mich dann so abhängig fühle.
dieses "siehst du, du hast doch keine gefühle" ist irgendwie ein schlechtes gewissen vor sich selber, ich kenne sowas auch, kann aber noch keinen knackpunkt finden, warum man das tut....möglicherweise ist man unbewusst selbst davon überzeugt, schwul zu sein und kämpft einerseits gegen diese überzeugung, beweist sich aber andererseits immer wieder den glauben...vllt. um sich selber fertig zu machen.
mfg wanderer
gestern nacht träumte ich wieder von einem mädchen, welches ich in der 11./12. klasse hübsch fand....diese erinnerungen lassen mich immer hell werden...aber früh, wenn ich aufwache, merke ich, wie ich diese gefühle einfach wegschieben kann...einfach so mit dem fuss beiseite sozusagen...ich kann mir selbst nicht erklären, warum ich das tue, glaube aber folgendes: seitdem ich merkte, dass die erotische ebene bei männern stärker ausgeprägt ist, bin ich irgendwie " eingeschnappt" und "böse" auf die mädchen, weil sie mich sozusagen hängen gelassen haben.
und ich merke, wie jeder anteil (hetero vs homo) den anderen bekämpft.
dazu kommt ein enormes schlechtes gewissen und schuldgefühle (" wie kann ich das meiner familie bloss antun", " du alte schwuchtel" etc.).
aber gefühle sind eigentlich dazu da, dass man sie zulässt und nicht wegdrängt...aber ich habe keinen plan, wie man das anstellt....wenn es dir bei deiner 2. freundin gefällt, dann finde ich das super...mir passiert sowas leider nicht....ich glaube aber fast, dass es im moment kaum auszuhalten wäre mit mir.
das, was ich als liebe bezeichnen würde, liegt eben bei mir sehr lange zurück...1984-1992...also 2. klasse bis 9. klasse,danach maximal schwärmereien, aber nie wieder das grosse, was es früher für mich war.
manchmal denke ich, dass ich alle wichtigen personen für mich bereits kennengelernt habe und nun nix mehr passiert.
wovor ich unglaubliche angst habe, ist mich in einen mann zu verlieben...ich bekomme da jedesmal einen knall dran, weil ich mich dann so abhängig fühle.
dieses "siehst du, du hast doch keine gefühle" ist irgendwie ein schlechtes gewissen vor sich selber, ich kenne sowas auch, kann aber noch keinen knackpunkt finden, warum man das tut....möglicherweise ist man unbewusst selbst davon überzeugt, schwul zu sein und kämpft einerseits gegen diese überzeugung, beweist sich aber andererseits immer wieder den glauben...vllt. um sich selber fertig zu machen.
mfg wanderer
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henrydererste
- sporadischer Gast

, 20 - Beiträge: 25
Moin Wanderer,
jedesmal wenn du was schreibst denke ich mir: Unglaublich! Zu Teilen geht's dem echt ähnlich wie mir! Natürlich ist das alles keine schöne Situation, aber schön, dass man nicht alleine ist
Ich finde es auch komisch, meine Gefühle einfach so zur Seite schieben zu können. Aber dabei darf man nicht vergessen: Sie sind ja dennoch da! Liege ich in den Armen von einer Freundin, an der ich gerade Interesse habe, fühlt sich das unfassbar schön an, und ja, ich bin erregt! Das kommt sicher nicht von ungefähr. Ich muss gestehen, dass ich mir manchmal wünschen würde, beim Kuscheln nicht direkt so erregt zu sein. Aber besser so als anders Bin ich dann wieder zu Hause alleine... Fühl ich wieder nichts und zweifel an allem
Das ist bei mir aber auch nur solange der Fall, wie alles gut läuft. Wenn die Gefahr besteht, irgendwas könnte zerbrechen oder ich würde sie verlieren, kann ich die Gefühle nicht mehr wegschieben. Aber kann ja nicht sein, dass ich nur die negativen Gefühle erlebe... Bei meiner ersten Freundin war es wirklich so: Ich habe erst so richtig gemerkt, wie sehr ich sie geliebt habe, als sie schluss machte. Verrückt...
Ich kenne es übrigens auch, dass die homosexuellen und heterosexuellen Anteile gegeneinander ankämpfen. Aber wenn das der Fall ist, heißt das doch schonmal: Man hat eben homo- und heterosexuelle Anteile So und so glaube ich auch daran, dass Sexualität nichts feststehendes ist. Sie verändert sich, so wie wir uns auch verändern. Das können wir nicht beeinflussen, bevor ich hier jetzt irgendwelchen Leuten, die Homosexualität therapieren wollen in die Arme spiele! Aber ja, ich glaube, dass sich sexuelle Vorlieben und auch in Teilen die Orientierung ändern kann. Sich nicht ändern lässt! Aber sich ändern kann.
Auch wenn ich starker Zweifler bin und meinen Zwangsgedanken geschuldet immer Angst habe, mir die Gefühle zu Mädels nur einzubilden: Zu stark sind meine Erlebnisse, körperlich und seelisch zu meinen Freundinnen gewesen! Vor allem meine Trennungsphasen! Das hätte nie so weh getan, wenn ich nicht wirklich geliebt hätte.
Lustigerweise habe ich mich so richtig hoffnungslos verliebt in meiner Schulzeit immer nur in Jungs! Dachte in meiner Pubertät bei der Selbstbefriedigung auch die ganze Zeit nur an andere Jungs in der Pubertät und wie die es wohl gerade machen. Komischerweise dachte ich selbst in der damaligen Zeit immer nur: Ich möchte mal was mit einem Mädel haben.
Alles komisch.
Eine Frage an dich: Woher kommt es, dass du Homosexualität so negativ empfindest? Fragen wie "Wie kann ich das nur meiner Familie antun?" oder Aussagen wie "Ich bin widerlich" schließen ja drauf. Ist es dir sehr wichtig, wie andere, vor allem deine Familie, über dich denken?
Und hast du auch Angst, dich in eine Frau zu verlieben? Oder trifft das nur auf Männer zu?
Ich habe mir meine ganze Jugend über gewünscht, mich mal in ein Mädchen zu verlieben und nicht immer nur in Jungs. Als ich, und niemand war da überraschter als ich selbst, dann tatsächlich Gefühle für ein Mädel hatte, habe ich erkannt: Das ist überhaupt nicht leichter oder anders. Es ist genauso schmerzhaft, verrückt, chaotisch, ein auf und ab ect.
jedesmal wenn du was schreibst denke ich mir: Unglaublich! Zu Teilen geht's dem echt ähnlich wie mir! Natürlich ist das alles keine schöne Situation, aber schön, dass man nicht alleine ist
Ich finde es auch komisch, meine Gefühle einfach so zur Seite schieben zu können. Aber dabei darf man nicht vergessen: Sie sind ja dennoch da! Liege ich in den Armen von einer Freundin, an der ich gerade Interesse habe, fühlt sich das unfassbar schön an, und ja, ich bin erregt! Das kommt sicher nicht von ungefähr. Ich muss gestehen, dass ich mir manchmal wünschen würde, beim Kuscheln nicht direkt so erregt zu sein. Aber besser so als anders Bin ich dann wieder zu Hause alleine... Fühl ich wieder nichts und zweifel an allem
Das ist bei mir aber auch nur solange der Fall, wie alles gut läuft. Wenn die Gefahr besteht, irgendwas könnte zerbrechen oder ich würde sie verlieren, kann ich die Gefühle nicht mehr wegschieben. Aber kann ja nicht sein, dass ich nur die negativen Gefühle erlebe... Bei meiner ersten Freundin war es wirklich so: Ich habe erst so richtig gemerkt, wie sehr ich sie geliebt habe, als sie schluss machte. Verrückt...
Ich kenne es übrigens auch, dass die homosexuellen und heterosexuellen Anteile gegeneinander ankämpfen. Aber wenn das der Fall ist, heißt das doch schonmal: Man hat eben homo- und heterosexuelle Anteile So und so glaube ich auch daran, dass Sexualität nichts feststehendes ist. Sie verändert sich, so wie wir uns auch verändern. Das können wir nicht beeinflussen, bevor ich hier jetzt irgendwelchen Leuten, die Homosexualität therapieren wollen in die Arme spiele! Aber ja, ich glaube, dass sich sexuelle Vorlieben und auch in Teilen die Orientierung ändern kann. Sich nicht ändern lässt! Aber sich ändern kann.
Auch wenn ich starker Zweifler bin und meinen Zwangsgedanken geschuldet immer Angst habe, mir die Gefühle zu Mädels nur einzubilden: Zu stark sind meine Erlebnisse, körperlich und seelisch zu meinen Freundinnen gewesen! Vor allem meine Trennungsphasen! Das hätte nie so weh getan, wenn ich nicht wirklich geliebt hätte.
Lustigerweise habe ich mich so richtig hoffnungslos verliebt in meiner Schulzeit immer nur in Jungs! Dachte in meiner Pubertät bei der Selbstbefriedigung auch die ganze Zeit nur an andere Jungs in der Pubertät und wie die es wohl gerade machen. Komischerweise dachte ich selbst in der damaligen Zeit immer nur: Ich möchte mal was mit einem Mädel haben.
Alles komisch.
Eine Frage an dich: Woher kommt es, dass du Homosexualität so negativ empfindest? Fragen wie "Wie kann ich das nur meiner Familie antun?" oder Aussagen wie "Ich bin widerlich" schließen ja drauf. Ist es dir sehr wichtig, wie andere, vor allem deine Familie, über dich denken?
Und hast du auch Angst, dich in eine Frau zu verlieben? Oder trifft das nur auf Männer zu?
Ich habe mir meine ganze Jugend über gewünscht, mich mal in ein Mädchen zu verlieben und nicht immer nur in Jungs. Als ich, und niemand war da überraschter als ich selbst, dann tatsächlich Gefühle für ein Mädel hatte, habe ich erkannt: Das ist überhaupt nicht leichter oder anders. Es ist genauso schmerzhaft, verrückt, chaotisch, ein auf und ab ect.
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Wanderer77
Thread-EröffnerIn - Helferlein

, 34 - Beiträge: 56
hallo henry,
richtig verstehen tu ichs auch nicht...manchmal denke ich, die leere kommt daher, weil man selber einfach nicht imstande ist, vor sich selber gefühle zu zeigen....andererseits gibt es vielleicht einen anderen grund, warum alles so leer ist.
beim thema selbstbefriedigung war es genauso wie bei dir....der gedanke an frauen war eher so, als ob man im kopf nicht richtig dabei wäre, während bei männern alles automatisch läuft.
trotzdem träume ich halt nachts von frauen und es ist ein sehr angenehmes gefühl irgendwie.
aber an sich verstehe ich das nicht...der heteroanteil gibt mir sonne im leben und ein heiteres gemüt, die sexuelle befriedigung ist jedoch im homo-bereich stärker und verursacht depressionen...manchmal komme ich mir so vor, als wäre ich falsch zusammengebaut worden.
mit in männer verlieben verbinde ich irgendwie das gefühl, schwach zu sein, irgendwie kein ganzer mann, als ob man ein kleiner dackel wäre, der einem anderen grossen "erwachsenen" hund an den schw.... will.
ich weiss auch nicht, wieso das so negativ besetzt ist, aber solange ich das nicht gewusst habe, hatte ich eigentlich kein problem....weil ich mir dadurch halt die zukunft verbaut sehe (frau+kind).
und dann halt das gefühl, dass eben diese gefühle nicht willkommen sind bei anderen männern.
ich frag mich ehrlich gesagt, wie ich das früher gesehen habe.
und wenn ich überlege, mit einem freund z.b. zu meinem bruder kaffeetrinken zu gehen, bekomme ich das gefühl, als ob mir jemand den hals rumdreht. ich will eben so nicht gesehen werden scheinbar.
wie hast du diese sachen denn geregelt? kommt deine familie damit klar?
mfg wanderer
richtig verstehen tu ichs auch nicht...manchmal denke ich, die leere kommt daher, weil man selber einfach nicht imstande ist, vor sich selber gefühle zu zeigen....andererseits gibt es vielleicht einen anderen grund, warum alles so leer ist.
beim thema selbstbefriedigung war es genauso wie bei dir....der gedanke an frauen war eher so, als ob man im kopf nicht richtig dabei wäre, während bei männern alles automatisch läuft.
trotzdem träume ich halt nachts von frauen und es ist ein sehr angenehmes gefühl irgendwie.
aber an sich verstehe ich das nicht...der heteroanteil gibt mir sonne im leben und ein heiteres gemüt, die sexuelle befriedigung ist jedoch im homo-bereich stärker und verursacht depressionen...manchmal komme ich mir so vor, als wäre ich falsch zusammengebaut worden.
mit in männer verlieben verbinde ich irgendwie das gefühl, schwach zu sein, irgendwie kein ganzer mann, als ob man ein kleiner dackel wäre, der einem anderen grossen "erwachsenen" hund an den schw.... will.
ich weiss auch nicht, wieso das so negativ besetzt ist, aber solange ich das nicht gewusst habe, hatte ich eigentlich kein problem....weil ich mir dadurch halt die zukunft verbaut sehe (frau+kind).
und dann halt das gefühl, dass eben diese gefühle nicht willkommen sind bei anderen männern.
ich frag mich ehrlich gesagt, wie ich das früher gesehen habe.
und wenn ich überlege, mit einem freund z.b. zu meinem bruder kaffeetrinken zu gehen, bekomme ich das gefühl, als ob mir jemand den hals rumdreht. ich will eben so nicht gesehen werden scheinbar.
wie hast du diese sachen denn geregelt? kommt deine familie damit klar?
mfg wanderer
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henrydererste
- sporadischer Gast

, 20 - Beiträge: 25
Ich muss diese Sachen ja erst einmal für mich regeln. Das wird noch lange genug dauern befürchte ich. Meine Familie (Also Eltern, Geschwister ect) wissen nichts von meiner sexuellen Orientierungsschwierigkeit. Bisher hatte ich auch nur Freundinnen. Momentan date ich ein Mädel. Ich sehe da also gerade keine Notwendigkeit, dass in der Familie loszutreten. Würde eh keiner verstehen. Ich denke, da gibt es das typische Schubladendenken, da würde ich nur verwirren. Wenn man was mit einem Jungen beginnt zu laufen, werde ich es sagen. Vorher muss das aber nicht sein. Da würde mein erster Schritt in den Freundeskreis gehen, denen würde ich schneller und lieber so etwas anvertrauen. Meine letzte Freundin (bei der ich mich auch habe fallen lassen können) wusste über nahezu alles bei mir bescheid. Sie selber war aber auch bisexuell, mit der starken Tendenz zu Frauen. Tja, in dieser Beziehung habe ich definitiv mehr geliebt. War auch mal schön Hier brauchte ich aber auch keine Angst zu haben, sie nicht zu lieben. Weil sie mich ja eher wie einen Freund liebte. Ohne diese Angst konnte ich mich plötzlich voll auf sie einlassen.
Ich habe leider damals auch versäumt, das alles in meiner Therapie anzusprechen. Warum? Die Therapie hatte ich kurz nach der Trennung meiner ersten Freundin und war in vollstem Liebeskummer. Der war größer als die Angts schwul zu sein. Es gab damals einfach kein Gesprächsbedarf. Früher oder später werde ich nochmal eine Therapie machen müssen, in der das thematisiert wird. Aber ich möchte das noch immer versuchen, selbst auf die Reihe zu bekommen. Immerhin falle ich nicht in eine so krasse Depression, wie innerhalb meiner ersten Beziehung. Damals habe ich gelernt, dass es meist eh alles anders läuft als man denkt
Denkst du heute immer noch bei der Selbstbefriedigung an Jungs bzw. Männer? Lustigerweise hat das bei mir mal gewechselt. Seit meinen ersten Erfahrungen mit Mädels denke ich eigentlich fast immer daran... Schon komisch. Manchmal fühlt es sich so an, als ob mein Körper beim Anblick von Jungs eher reagiert (aufgeregt sein, Herzklopfen), sich aber danach sehnt, eine Frau (sexuell) zu berühren.
Als ich vor kurzem in der Sauna war, haben mich auch schon wieder mehr die Mädels gereizt (nein, ich habe nicht gespannt^^ Aber soweit man es eben nicht verhindern kann, ist es mir so aufgefallen).
Ein großer Teil meines Problems besteht glaube ich wieder in meinem Einordnungszwang und meinem zu hohen Gerechtigkeitssinn. Bei jeder weiblichen Brust, die mich nicht anmacht, stürzt mich das wieder in das Gedankenkarussel, ob ich nicht doch gar nichts mit Mädels anfangen kann. Wenn mir dann noch ein gut gebauter Junge übern Weg läuft, macht mich das richtig fertig. Ich mein: Wenn ich eine Freundin habe und sowas denke und empfinde, dann kann ich sie ja gar nicht richtig lieben...
Wenn mich eine andere Frau anmacht, habe ich diese Schuldgefühle nicht. Alles blöööööööd - Was hältst du davon?
Die Sache, dass du Angst hast, mit anderen Jungs alleine gesehen und für schwul gehalten zu werden finde ich sehr interessant. Magst du es generell nicht, wenn andere Menschen Sachen über dich denken könnten?
Ich hatte das in meiner Jugend übrigens mit Mädels!!! Ich hatte Angst, mit denen zu reden und mit denen was zu machen, weil andere ja dneken könnten, da läuft was. Davor hatte ich Angst...
Sag mal, wie sieht denn deine momentane Situation generell aus? Wie fühlst du dich? Wohnst du alleine? Meidest du es, unter Menschen zu gehen? Hast du jemanden, mit dem du offen über alles reden kannst?
Ich habe leider damals auch versäumt, das alles in meiner Therapie anzusprechen. Warum? Die Therapie hatte ich kurz nach der Trennung meiner ersten Freundin und war in vollstem Liebeskummer. Der war größer als die Angts schwul zu sein. Es gab damals einfach kein Gesprächsbedarf. Früher oder später werde ich nochmal eine Therapie machen müssen, in der das thematisiert wird. Aber ich möchte das noch immer versuchen, selbst auf die Reihe zu bekommen. Immerhin falle ich nicht in eine so krasse Depression, wie innerhalb meiner ersten Beziehung. Damals habe ich gelernt, dass es meist eh alles anders läuft als man denkt
Denkst du heute immer noch bei der Selbstbefriedigung an Jungs bzw. Männer? Lustigerweise hat das bei mir mal gewechselt. Seit meinen ersten Erfahrungen mit Mädels denke ich eigentlich fast immer daran... Schon komisch. Manchmal fühlt es sich so an, als ob mein Körper beim Anblick von Jungs eher reagiert (aufgeregt sein, Herzklopfen), sich aber danach sehnt, eine Frau (sexuell) zu berühren.
Als ich vor kurzem in der Sauna war, haben mich auch schon wieder mehr die Mädels gereizt (nein, ich habe nicht gespannt^^ Aber soweit man es eben nicht verhindern kann, ist es mir so aufgefallen).
Ein großer Teil meines Problems besteht glaube ich wieder in meinem Einordnungszwang und meinem zu hohen Gerechtigkeitssinn. Bei jeder weiblichen Brust, die mich nicht anmacht, stürzt mich das wieder in das Gedankenkarussel, ob ich nicht doch gar nichts mit Mädels anfangen kann. Wenn mir dann noch ein gut gebauter Junge übern Weg läuft, macht mich das richtig fertig. Ich mein: Wenn ich eine Freundin habe und sowas denke und empfinde, dann kann ich sie ja gar nicht richtig lieben...
Wenn mich eine andere Frau anmacht, habe ich diese Schuldgefühle nicht. Alles blöööööööd - Was hältst du davon?
Die Sache, dass du Angst hast, mit anderen Jungs alleine gesehen und für schwul gehalten zu werden finde ich sehr interessant. Magst du es generell nicht, wenn andere Menschen Sachen über dich denken könnten?
Ich hatte das in meiner Jugend übrigens mit Mädels!!! Ich hatte Angst, mit denen zu reden und mit denen was zu machen, weil andere ja dneken könnten, da läuft was. Davor hatte ich Angst...
Sag mal, wie sieht denn deine momentane Situation generell aus? Wie fühlst du dich? Wohnst du alleine? Meidest du es, unter Menschen zu gehen? Hast du jemanden, mit dem du offen über alles reden kannst?
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Wanderer77
Thread-EröffnerIn - Helferlein

, 34 - Beiträge: 56
hallo henry,
cool, wie bei dir dieselben sachen wirken wie bei mir: als ich damals den schock bekam, nicht hetero zu sein, wurde mir auch schlagartig bewusst, dass mir die "weiber", die anderen gefielen, überhaupt nicht zusagen, dass ich kaum auf irgendwelche nachttänzerinnen in diskos schaute, während da andere davor hingen wie junge hunde.
früher war ich mir einfach sicher dadurch, dass mir bewusst war, früher verliebt gewesen zu sein...ich wollte sogar frauen nicht auf eine rein sexuelle ebene ziehen, wie das in gesprächen mit anderen immer laut wird (" boah guck mal, die hat geile titten" etc.)...solange hatte ich auch mit männern kein problem...sex konnte ich mir vorstellen, aber eine langfristige beziehung eben nicht.
als mir aber bewusst wurde, dass ich rein triebtechnisch laufend zu männern gehe und frauen eher links liegen lasse, bekam ich angst...und nun sitze ich da und bei jeder frau, die nicht in mein raster passt, denke ich, auch dass ich schwul bin...wie bei dir.
man ist sich eben von innen heraus nicht wirklich klar.
manchmal denke ich, diese ängste haben einen gewissen sinn...vielleicht kann man sich selbst nicht leiden und treibt sich dadurch in den wahnsinn....sowas glaube ich bei mir zu bemerken.
ich glabe bei mir ist es so, dass ich es nicht abkann, andere männer schön zu finden, weil ich unbewusst denke, dass die das ja nicht wollen und man in deren augen eine "schwuchtel" ist.
wenn man mut hätte, müsste man sich eigentlich zum "schwul" bekennen und das einfach aushalten...dann kommt vielleicht der wahre grund für die grübeleien ans tageslicht...aber seinen eigenen ängsten in die augen zu schauen gehört zu den schlimmsten sachen...das habe ich vorher nicht gewusst, weil ich noch keine angst vor mir selber hatte.
ich versuche es aber, mich langsam zu stellen.
aber wirklich sehr interessant, dass es dir ähnlich geht, mal schauen, ob wir was sinnvolles rauskriegen.
achja, wegen des denkens der anderen: ich glaube, ich bin da sehr hinterher, dass andere ja eine gute meinung von mir haben...das merke ich auch beim sport..ich kann es einfach nicht ab, wenn ich weiss, dass bestimmte leute nicht mein "wahres" leistungsvermögen kennen...normalerweise könnte einem ja sowas egal sein, aber ich muss es unbedingt beweisen.
das ist auch so eine sache, was ich mit dem therapeuten besprechen muss.
mfg wanderer
cool, wie bei dir dieselben sachen wirken wie bei mir: als ich damals den schock bekam, nicht hetero zu sein, wurde mir auch schlagartig bewusst, dass mir die "weiber", die anderen gefielen, überhaupt nicht zusagen, dass ich kaum auf irgendwelche nachttänzerinnen in diskos schaute, während da andere davor hingen wie junge hunde.
früher war ich mir einfach sicher dadurch, dass mir bewusst war, früher verliebt gewesen zu sein...ich wollte sogar frauen nicht auf eine rein sexuelle ebene ziehen, wie das in gesprächen mit anderen immer laut wird (" boah guck mal, die hat geile titten" etc.)...solange hatte ich auch mit männern kein problem...sex konnte ich mir vorstellen, aber eine langfristige beziehung eben nicht.
als mir aber bewusst wurde, dass ich rein triebtechnisch laufend zu männern gehe und frauen eher links liegen lasse, bekam ich angst...und nun sitze ich da und bei jeder frau, die nicht in mein raster passt, denke ich, auch dass ich schwul bin...wie bei dir.
man ist sich eben von innen heraus nicht wirklich klar.
manchmal denke ich, diese ängste haben einen gewissen sinn...vielleicht kann man sich selbst nicht leiden und treibt sich dadurch in den wahnsinn....sowas glaube ich bei mir zu bemerken.
ich glabe bei mir ist es so, dass ich es nicht abkann, andere männer schön zu finden, weil ich unbewusst denke, dass die das ja nicht wollen und man in deren augen eine "schwuchtel" ist.
wenn man mut hätte, müsste man sich eigentlich zum "schwul" bekennen und das einfach aushalten...dann kommt vielleicht der wahre grund für die grübeleien ans tageslicht...aber seinen eigenen ängsten in die augen zu schauen gehört zu den schlimmsten sachen...das habe ich vorher nicht gewusst, weil ich noch keine angst vor mir selber hatte.
ich versuche es aber, mich langsam zu stellen.
aber wirklich sehr interessant, dass es dir ähnlich geht, mal schauen, ob wir was sinnvolles rauskriegen.
achja, wegen des denkens der anderen: ich glaube, ich bin da sehr hinterher, dass andere ja eine gute meinung von mir haben...das merke ich auch beim sport..ich kann es einfach nicht ab, wenn ich weiss, dass bestimmte leute nicht mein "wahres" leistungsvermögen kennen...normalerweise könnte einem ja sowas egal sein, aber ich muss es unbedingt beweisen.
das ist auch so eine sache, was ich mit dem therapeuten besprechen muss.
mfg wanderer
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henrydererste
- sporadischer Gast

, 20 - Beiträge: 25
Habe vorhin ein junges Teenie-Paar vor unserem Haus flirten sehen. Wie gerne hätte ich zu meiner Schulzeit so etwas auch gehabt
Ja, sich den eigenen Ängsten zu stellen ist eine krasse Sache! Weißt du, wenn ich mich jetzt aber als komplett schwul bezeichne, was sollten dann die krassen Liebeskummergefühle nach meinen beiden Beziehungen? Warum habe ich den Sex so genossen? Argh...
Ich denke, unser Ziel sollte es sein, dass alles lockerer und nicht so verkrampft zu sehen. Als mir das vor zwei Jahren gelungen ist, hatte ich einen total tolle Zeit mit meiner Freundin. Der Gedanke daran, keine echten Gefühle für die zu haben, kam manchmal, er war mir aber egal. Und ich war glücklich!
Was besprichst du denn momentan generell so alles mit deinem Therapeuten? Hilft dir das soweit?
PS: Ich finde schade, dass hier kein anderer mehr zu uns beiden Verwirrten was zu sagen hat
Ja, sich den eigenen Ängsten zu stellen ist eine krasse Sache! Weißt du, wenn ich mich jetzt aber als komplett schwul bezeichne, was sollten dann die krassen Liebeskummergefühle nach meinen beiden Beziehungen? Warum habe ich den Sex so genossen? Argh...
Ich denke, unser Ziel sollte es sein, dass alles lockerer und nicht so verkrampft zu sehen. Als mir das vor zwei Jahren gelungen ist, hatte ich einen total tolle Zeit mit meiner Freundin. Der Gedanke daran, keine echten Gefühle für die zu haben, kam manchmal, er war mir aber egal. Und ich war glücklich!
Was besprichst du denn momentan generell so alles mit deinem Therapeuten? Hilft dir das soweit?
PS: Ich finde schade, dass hier kein anderer mehr zu uns beiden Verwirrten was zu sagen hat
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Wanderer77
Thread-EröffnerIn - Helferlein

, 34 - Beiträge: 56
hallo henry,
immerhin finde ich schonmal gut, dass wir uns hier austauschen können, aber paar mehr wären wirklich nicht schlecht, vor allem welche, die sowas hatten und es dann aufgelöst bekommen haben.
also theoretisch könnte man ja denken, dass dann bisexuell zumindest bei dir eine reale einstufung ist.
bei mir ist es halt so, dass die sachen mit frauen sehr lange zurück liegen und ich daher nicht weiss, ob sie real zu werten sind (wofür ich mir früher einen vogel gezeigt hätte, nichts schien sicherer in meinem leben), weil sie vor und während der pubertät einzuordnen waren.
aber es ist schon komisch, dass du trotz der gefühle zu frauen die gedanken hast, die gefühle seien nicht echt.
wie stehts denn im dein selbstbewusstsein? bist du von haus aus ein unsicherer typ? und hast du zufällig in gemeinschaften wie sportvereinen/studenten/ausbildungsklassen/berufliche kollegen das gefühl, nicht wirklich dazu zu gehören bzw. anders zu sein?
mit meinem therapeuten bespreche ich viele ängste und meine kindheit und viele sachen wegen meinem schlechten gewissen.
manchmal gehe ich raus und kann etwas heulen, das erleichtert schon ein bisschen.
mfg wanderer
immerhin finde ich schonmal gut, dass wir uns hier austauschen können, aber paar mehr wären wirklich nicht schlecht, vor allem welche, die sowas hatten und es dann aufgelöst bekommen haben.
also theoretisch könnte man ja denken, dass dann bisexuell zumindest bei dir eine reale einstufung ist.
bei mir ist es halt so, dass die sachen mit frauen sehr lange zurück liegen und ich daher nicht weiss, ob sie real zu werten sind (wofür ich mir früher einen vogel gezeigt hätte, nichts schien sicherer in meinem leben), weil sie vor und während der pubertät einzuordnen waren.
aber es ist schon komisch, dass du trotz der gefühle zu frauen die gedanken hast, die gefühle seien nicht echt.
wie stehts denn im dein selbstbewusstsein? bist du von haus aus ein unsicherer typ? und hast du zufällig in gemeinschaften wie sportvereinen/studenten/ausbildungsklassen/berufliche kollegen das gefühl, nicht wirklich dazu zu gehören bzw. anders zu sein?
mit meinem therapeuten bespreche ich viele ängste und meine kindheit und viele sachen wegen meinem schlechten gewissen.
manchmal gehe ich raus und kann etwas heulen, das erleichtert schon ein bisschen.
mfg wanderer
Aber gelesen werdet ihr schon. Ist doch auch schon was.henrydererste hat geschrieben:PS: Ich finde schade, dass hier kein anderer mehr zu uns beiden Verwirrten was zu sagen hat
Ich für meinen Teil kann die daraus entstehenden Ängste nicht so ganz nachvollziehen. Was ist daran so dramatisch (auch) das eigene Geschlecht zu lieben? Man(n) könnte das auch als Bereicherung verstehen, statt es zu bekämpfen.
Lilly
... as stubborn as a mule.
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henrydererste
- sporadischer Gast

, 20 - Beiträge: 25
JuhuAber gelesen werdet ihr schon. Ist doch auch schon was.
Ich kann die Ängste ja selbst nicht verstehen. Es ist aber auch gar nicht die Angst davor, bisexuell zu sein. Rein objektiv betrachtet bin ich das und ich fühle mich wohl damit.Ich für meinen Teil kann die daraus entstehenden Ängste nicht so ganz nachvollziehen. Was ist daran so dramatisch (auch) das eigene Geschlecht zu lieben? Man(n) könnte das auch als Bereicherung verstehen, statt es zu bekämpfen.
Es ist die Angst, eben nichts für Frauen zu empfinden und nur für Männer. Noch genauer: Es ist die Angst, wenn ich eine Freundin zu habe, sie nicht lieben zu können. Ihr nur was vorzumachen, bzw. uns nur etwas vorzumachen.
Dieses Angst war nach der Trennung von meiner ersten Freundin nicht mehr da. Als sie schluss gemacht hat, tat das so weh, dass keine Zweifel mehr Platz hatten. Jetzt, drei Jahre später, scheint das so weit weg zu sein, dass ich wieder meine Gefühle zum anderen Geschlecht in Frage stelle.
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Wanderer77
Thread-EröffnerIn - Helferlein

, 34 - Beiträge: 56
@lily
also bei henry ist das problem, dass er mit dem gedanken kämpft, rein homosexuell zu sein, was ja allem anschein nach nicht der fall ist...er leidet also unter diesen verdächtigungen sozusagen und braucht einen weg, davon frei zu kommen.
bei mir ist es so, dass ich auch unter diesem gedanken leide, jedoch leider nicht sagen kann, ob er denn wahr ist.
im gegensatz zu henry habe ich keinerlei beziehungen zu frauen gehabt und kann daher nichts zum wahrheitsgehalt dieses gedankens sagen, da sämtliche verliebtheitsphasen im alter von 8-16 stattfanden, während ich später merkte, dass mit frauen irgendwas nicht stimmt, dies jedoch nicht einordnen konnte.
und was schlimm an der sache ist: ich für meinen teil habe (klingt komisch, ich weiss) schlichtweg keine lust, mich in männer verlieben zu können, habe aber andererseits "ausgerechnet", dass dies möglich sein müsste und bekam hinterher raus, dass ich in der 11. klasse in einen mann verliebt war, ohne es realisiert zu haben damals...die paarmal, die ich aus meinem "wachkoma" wieder wach wurde in meinem normalem verstand lassen mir männer beziehungstechnisch eher langweilig vorkommen und frauen interessanter, dummerweise sind aber männer scheinbar sexuell dominierender...und das verstehe ich nicht.
ausserdem kann ich nun nicht mehr unbefangen mit männern sein ( auf deutsch: weggehen und saufen), weil ich nicht weiss, was ich von denen will...mir ist diese ganze ebene unangenehm....ich kenne meine männerseite eben eher von freundschaftlicher seite, nicht von liebe her.
prinzipiell hast du schon recht, normalerweise könnte man es als bereicherung verstehen...aber ich kann irgendwie mit männern nichts anfangen, also ich kann mir nicht vorstellen, jemanden anzumachen oder so.
um genau zu sein, komme ich mir seitdem wie im falschen film vor und finde den richtigen nicht mehr, damit das leben weitergehen kann.
mfg wanderer
also bei henry ist das problem, dass er mit dem gedanken kämpft, rein homosexuell zu sein, was ja allem anschein nach nicht der fall ist...er leidet also unter diesen verdächtigungen sozusagen und braucht einen weg, davon frei zu kommen.
bei mir ist es so, dass ich auch unter diesem gedanken leide, jedoch leider nicht sagen kann, ob er denn wahr ist.
im gegensatz zu henry habe ich keinerlei beziehungen zu frauen gehabt und kann daher nichts zum wahrheitsgehalt dieses gedankens sagen, da sämtliche verliebtheitsphasen im alter von 8-16 stattfanden, während ich später merkte, dass mit frauen irgendwas nicht stimmt, dies jedoch nicht einordnen konnte.
und was schlimm an der sache ist: ich für meinen teil habe (klingt komisch, ich weiss) schlichtweg keine lust, mich in männer verlieben zu können, habe aber andererseits "ausgerechnet", dass dies möglich sein müsste und bekam hinterher raus, dass ich in der 11. klasse in einen mann verliebt war, ohne es realisiert zu haben damals...die paarmal, die ich aus meinem "wachkoma" wieder wach wurde in meinem normalem verstand lassen mir männer beziehungstechnisch eher langweilig vorkommen und frauen interessanter, dummerweise sind aber männer scheinbar sexuell dominierender...und das verstehe ich nicht.
ausserdem kann ich nun nicht mehr unbefangen mit männern sein ( auf deutsch: weggehen und saufen), weil ich nicht weiss, was ich von denen will...mir ist diese ganze ebene unangenehm....ich kenne meine männerseite eben eher von freundschaftlicher seite, nicht von liebe her.
prinzipiell hast du schon recht, normalerweise könnte man es als bereicherung verstehen...aber ich kann irgendwie mit männern nichts anfangen, also ich kann mir nicht vorstellen, jemanden anzumachen oder so.
um genau zu sein, komme ich mir seitdem wie im falschen film vor und finde den richtigen nicht mehr, damit das leben weitergehen kann.
mfg wanderer
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henrydererste
- sporadischer Gast

, 20 - Beiträge: 25
Hey Wanderer,
entschuldige, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. War viel los bei mir in den vergangenen Wochen.
Wie geht es dir denn? Hat sich etwas an deiner Situation geändert? Was machen deine Ängste, deine Gedanken?
entschuldige, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. War viel los bei mir in den vergangenen Wochen.
Wie geht es dir denn? Hat sich etwas an deiner Situation geändert? Was machen deine Ängste, deine Gedanken?
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Wanderer77
Thread-EröffnerIn - Helferlein

, 34 - Beiträge: 56
hallo henry,
ist kein problem, wenn es länger dauert, ich schaue hier immer mal rein.
also ich bin dabei, die angst vor männern zu analysieren und rauszufinden, was genau das schlimme daran ist.
ich glaube im endeffekt geht es darum, dass ich angst davor habe, mich in einen mann zu verlieben, weil diese vorstellung früher nicht in mir vorkam...ich dachte, das sei ein rein erotisches verlangen und nicht "ernsthafte" gefühle (mit lebensplanung etc.).
ausserdem hasse ich es, weil derjenige dann "macht über mich hat"...ich habe auf der strecke der beziehungen eh kein selbstbewusstsein und fühlte mich am anfang der erkrankung jemandem hilflos ausgeliefert, als ich nicht wusste, ob ich in den nun verliebt bin oder nicht...wie gesagt, ich kam mir so vor, als ob ich über nacht jemand anderer geworden wäre und die welt gleich auch noch ne andere ist.
als ich mal nach ca. 3 jahren (anno 2001) mal zufällig aus meinem komischen zustand wach wurde, war alles wieder normal um mich rum und ich dachte: "puhhh, doch bloss ne depression gewesen"...dann frug ich mich aber, wieso ich eigentlich depressiv war und dann fiel mir der gedanke ein, mich in männer verlieben zu können und schwupps, war der zustand wieder da...damit habe ich also ein problem.
ich kann nicht mal sagen, was genau das schlimme ist, aber ich bekomme da furchtbare schmerzen in der brust...vermutlich, weil ich das von kindheit an nicht gewöhnt war.
konntest du dich gleich damit abfinden? wann wurde dir denn das bewusst und wie gehst du damit um? und was machst du mit deiner lebensplanung?
mfg wanderer
ist kein problem, wenn es länger dauert, ich schaue hier immer mal rein.
also ich bin dabei, die angst vor männern zu analysieren und rauszufinden, was genau das schlimme daran ist.
ich glaube im endeffekt geht es darum, dass ich angst davor habe, mich in einen mann zu verlieben, weil diese vorstellung früher nicht in mir vorkam...ich dachte, das sei ein rein erotisches verlangen und nicht "ernsthafte" gefühle (mit lebensplanung etc.).
ausserdem hasse ich es, weil derjenige dann "macht über mich hat"...ich habe auf der strecke der beziehungen eh kein selbstbewusstsein und fühlte mich am anfang der erkrankung jemandem hilflos ausgeliefert, als ich nicht wusste, ob ich in den nun verliebt bin oder nicht...wie gesagt, ich kam mir so vor, als ob ich über nacht jemand anderer geworden wäre und die welt gleich auch noch ne andere ist.
als ich mal nach ca. 3 jahren (anno 2001) mal zufällig aus meinem komischen zustand wach wurde, war alles wieder normal um mich rum und ich dachte: "puhhh, doch bloss ne depression gewesen"...dann frug ich mich aber, wieso ich eigentlich depressiv war und dann fiel mir der gedanke ein, mich in männer verlieben zu können und schwupps, war der zustand wieder da...damit habe ich also ein problem.
ich kann nicht mal sagen, was genau das schlimme ist, aber ich bekomme da furchtbare schmerzen in der brust...vermutlich, weil ich das von kindheit an nicht gewöhnt war.
konntest du dich gleich damit abfinden? wann wurde dir denn das bewusst und wie gehst du damit um? und was machst du mit deiner lebensplanung?
mfg wanderer
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