Re: Freundin will zum selben Therapeuten
Verfasst: Di., 11.05.2021, 19:48
Hallo! Ich stecke da mittendrin. Welche Form ist das denn? Tfp?
Die Therapeutin wird deine Freundin sicher nehmen, sie kann und sollte sie nun wirklich nicht wegen dir ablehnen. Aber ich kann dir ein Lied davon singen:
Ich war 12 monate bei meinem Analytiker. Bin durch eine Freundin hingeschickt worden, die auch zu der Zeit gerade aufgehört hat, sie hat ihn gefragt ob ich kommen kann. Ja hat er gesagt, er nimmt freunde und es war für uns ok. 3 monate später war meine freundin weg. Mir war das immer egal, mir war auch die Therapie egal. 12 monate später fragte mich eine gute freundin ob sie auch hin darf, ja habe ich gesagt. 4 monate später fiel meine beste freundin in eine Depression und ich habe ihr gesagt sie soll auch hin gehen (es reizte mich, mich über die Therapie zu unterhalten). Sie hatte dann einen Termin und es stresste plötzlich alles, zu der Zeit fing es bei mir an dass die Therapie sehr sehr tief ging, ich nur am heulen war und die übertragungsgefühle kaum aushalten konnte.
Ich bat ihn sie weiter zu schicken, er sagte, gut dass ich das sage, das macht er. Dann bekam ich ein schlechtes Gewissen und sagte ihm, dass es doch ok ist für mich. Er meinte gut, aber dann dürfen wir nicht über die Therapie reden.
Und was war dann? Mittelweile 1 Jahr später ist alles extrem verstrickt. Ich wollte schon 100x die Therapie beenden, habe ständig Angst dass ich zu kurz komme. Die gute Freundin hat nun letzte Woche die Therapie nach ihrer Geburt des Babys angebrochen, und ich bin ihr irgendwie froh...
Ich bin die einzige die ein extremes Problem hat, meine beste Freundin ist überhaupt nicht abhängig auch nicht nach über 1 Jahr. Aber ich bekomme Herzrasen wenn ich weiß, dass sie eine Stunde hatte. Ich fühle mich schrecklich deshalb.
Erst heute war wieder so eine Situation und ich rede mit dem Therapeuten viel. Er meine mal, dass das für mich wie ein Betrug gewesen sein musste und dass er da besser drauf achten hätte müssen. Er meinte dass wir wie Geschwister sind und ich meine unbewussten beziehungsmuster aktiviere.
Erst vor ein paar Tagen habe ich ihm wieder gesagt dass ich mich so schäme aber die Situation nicht aushalte und alles so emotional verstrickt ist und ich auch deshalb überlege wo anders hinzugehen. Seine worte: es ist wichtig und gut, dass sie mir das alles sagen. Sie müssen sich nicht schämen, es gibt 1000 Gründe für ihre Ängste. Sie haben Angst zu kurz zu kommen, weil früher alles so instabil war. Wenn sie jetzt wo anders hin gehen würden, dann würden sie das Thema wegschieben, jetzt haben wir hier Raum und Zeit das zu bearbeiten und aufzulösen, sie haben ja ihren Platz.
Die Worte und das Verständnis tun extrem gut, er meinte auch er hatte da noch nie Probleme, aber icb bin auch sicher dass er das gar nicnt so wusste dass wir alle so eng sind.
Ich stecke mitten in der extremen Übertragung, habe schwierigkeiten die Zeit zwischen den Stunden zu überbrücken und extreme verlustängste, auch in der Freundschaft. Auch wenn mein Therapeut sehr erfahren ist, ich bin sicher er hätte sich das irgendwie erspart wenn er es geschnallt hätte. Aber er gibt mir immer das Gefühl dass ich über alles reden darf und Soll und dass meine Ängste zu kurz zu kommen auch ihren Platz haben. Ich schäme mich und es ist extrem schwer für mich.
Meine Freundin sagt immer wieder, dass meine Therapie nichts mit ihrer zu tun hat und ganz egal ist wann wer wieviele Stunden hat. Sie sieht alles sehr entspannt und beruhigt mich ständig. Auch nicht gut. Aber vl kann man aus Fehlern lernen, ich schaffe es jedenfalls nicht von ihm weg.
Ich drück dir die Daumen, dass dir das erspart bleibt, wenn die Therapeurin erfahren ist, wird sie damit umgehen können. Und es hat jeder seine 50 min. Mein Therapeut sagte zu Beginn als sie die Therapie auch anfing, dass wir auch über uns reden sollen und dürfen und er immer neutral sein wird.
Die Therapeutin wird deine Freundin sicher nehmen, sie kann und sollte sie nun wirklich nicht wegen dir ablehnen. Aber ich kann dir ein Lied davon singen:
Ich war 12 monate bei meinem Analytiker. Bin durch eine Freundin hingeschickt worden, die auch zu der Zeit gerade aufgehört hat, sie hat ihn gefragt ob ich kommen kann. Ja hat er gesagt, er nimmt freunde und es war für uns ok. 3 monate später war meine freundin weg. Mir war das immer egal, mir war auch die Therapie egal. 12 monate später fragte mich eine gute freundin ob sie auch hin darf, ja habe ich gesagt. 4 monate später fiel meine beste freundin in eine Depression und ich habe ihr gesagt sie soll auch hin gehen (es reizte mich, mich über die Therapie zu unterhalten). Sie hatte dann einen Termin und es stresste plötzlich alles, zu der Zeit fing es bei mir an dass die Therapie sehr sehr tief ging, ich nur am heulen war und die übertragungsgefühle kaum aushalten konnte.
Ich bat ihn sie weiter zu schicken, er sagte, gut dass ich das sage, das macht er. Dann bekam ich ein schlechtes Gewissen und sagte ihm, dass es doch ok ist für mich. Er meinte gut, aber dann dürfen wir nicht über die Therapie reden.
Und was war dann? Mittelweile 1 Jahr später ist alles extrem verstrickt. Ich wollte schon 100x die Therapie beenden, habe ständig Angst dass ich zu kurz komme. Die gute Freundin hat nun letzte Woche die Therapie nach ihrer Geburt des Babys angebrochen, und ich bin ihr irgendwie froh...
Ich bin die einzige die ein extremes Problem hat, meine beste Freundin ist überhaupt nicht abhängig auch nicht nach über 1 Jahr. Aber ich bekomme Herzrasen wenn ich weiß, dass sie eine Stunde hatte. Ich fühle mich schrecklich deshalb.
Erst heute war wieder so eine Situation und ich rede mit dem Therapeuten viel. Er meine mal, dass das für mich wie ein Betrug gewesen sein musste und dass er da besser drauf achten hätte müssen. Er meinte dass wir wie Geschwister sind und ich meine unbewussten beziehungsmuster aktiviere.
Erst vor ein paar Tagen habe ich ihm wieder gesagt dass ich mich so schäme aber die Situation nicht aushalte und alles so emotional verstrickt ist und ich auch deshalb überlege wo anders hinzugehen. Seine worte: es ist wichtig und gut, dass sie mir das alles sagen. Sie müssen sich nicht schämen, es gibt 1000 Gründe für ihre Ängste. Sie haben Angst zu kurz zu kommen, weil früher alles so instabil war. Wenn sie jetzt wo anders hin gehen würden, dann würden sie das Thema wegschieben, jetzt haben wir hier Raum und Zeit das zu bearbeiten und aufzulösen, sie haben ja ihren Platz.
Die Worte und das Verständnis tun extrem gut, er meinte auch er hatte da noch nie Probleme, aber icb bin auch sicher dass er das gar nicnt so wusste dass wir alle so eng sind.
Ich stecke mitten in der extremen Übertragung, habe schwierigkeiten die Zeit zwischen den Stunden zu überbrücken und extreme verlustängste, auch in der Freundschaft. Auch wenn mein Therapeut sehr erfahren ist, ich bin sicher er hätte sich das irgendwie erspart wenn er es geschnallt hätte. Aber er gibt mir immer das Gefühl dass ich über alles reden darf und Soll und dass meine Ängste zu kurz zu kommen auch ihren Platz haben. Ich schäme mich und es ist extrem schwer für mich.
Meine Freundin sagt immer wieder, dass meine Therapie nichts mit ihrer zu tun hat und ganz egal ist wann wer wieviele Stunden hat. Sie sieht alles sehr entspannt und beruhigt mich ständig. Auch nicht gut. Aber vl kann man aus Fehlern lernen, ich schaffe es jedenfalls nicht von ihm weg.
Ich drück dir die Daumen, dass dir das erspart bleibt, wenn die Therapeurin erfahren ist, wird sie damit umgehen können. Und es hat jeder seine 50 min. Mein Therapeut sagte zu Beginn als sie die Therapie auch anfing, dass wir auch über uns reden sollen und dürfen und er immer neutral sein wird.