neinInner_hero hat geschrieben: Mo., 19.01.2026, 18:41 Ich frage mal sehr dezent: Praktiziert diese Person in einer bayerischen Kleinstadt?
Therapeut erzählt Beispiele aus seinem Privatleben
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Andrea_vonhier
Thread-EröffnerIn - sporadischer Gast

, 55 - Beiträge: 27
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Erdbeere02
- Forums-Insider

, 50 - Beiträge: 266
Ich möchte nur ergänzen: Wenn du mit dieser Methode nicht klar kommst, evtl. überfordert bist, wäre es natürlich besser, den Therapeuten zu wechseln (wie schon die Vorredner geschrieben haben). Ich würde erstmal das Gespräch mit dem Therapeuten suchen, um deine Bedenken zu äußern und dann weitersehen.
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Salome_1972
- Helferlein

, 52 - Beiträge: 61
Noch mit Verspätung, weil ich deinen Beitrag gerade erst gesehen habe:
Ich bin ziemlich therapieerfahren und meine Erfahrung ist:
Die 3 wirklich professionellen Therapeuten mit ordentlichem Studium und Qualifikation haben mir so gut wie gar keine Anekdoten von anderen Patienten erzählt und von sich selbst auch nur sehr sparsam im Sinne der Selbstoffenbarung oder wenn ich konkret gefragt habe (und selbst das nur in bestimmten Therapierichtungen).
Ich war auch bei ein paar Heilpraktikern Psych., Kinesiologin u.ä. - dort habe ich solche Dinge erlebt, dass sie über andere Patienten oder aus ihrem Leben geplaudert haben, Kommentare über mein Äußeres gemacht haben usw.. Damals wusste ich es noch nicht so genau, aber rückblickend und nach weiteren 2 J. mit einer professionellen Therapeutin wäre es für mich ein Zeichen für mangelnde Professionalität. In der Therapiestunde möchte ich das Gefühl haben, dass es nur mich gibt, sozusagen.
LG
Salome
Ich bin ziemlich therapieerfahren und meine Erfahrung ist:
Die 3 wirklich professionellen Therapeuten mit ordentlichem Studium und Qualifikation haben mir so gut wie gar keine Anekdoten von anderen Patienten erzählt und von sich selbst auch nur sehr sparsam im Sinne der Selbstoffenbarung oder wenn ich konkret gefragt habe (und selbst das nur in bestimmten Therapierichtungen).
Ich war auch bei ein paar Heilpraktikern Psych., Kinesiologin u.ä. - dort habe ich solche Dinge erlebt, dass sie über andere Patienten oder aus ihrem Leben geplaudert haben, Kommentare über mein Äußeres gemacht haben usw.. Damals wusste ich es noch nicht so genau, aber rückblickend und nach weiteren 2 J. mit einer professionellen Therapeutin wäre es für mich ein Zeichen für mangelnde Professionalität. In der Therapiestunde möchte ich das Gefühl haben, dass es nur mich gibt, sozusagen.
LG
Salome
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Andrea_vonhier
Thread-EröffnerIn - sporadischer Gast

, 55 - Beiträge: 27
HiSalome_1972 hat geschrieben: Fr., 23.01.2026, 11:31 Noch mit Verspätung, weil ich deinen Beitrag gerade erst gesehen habe:
......
danke für deine Antwort
Ich glaube schon, dass mein Therapeut ein Profi ist. Er hat viele Ausbildungen und nebenbei unterrichtet er auch noch. Anfangs der Therapie sagte er schon, dass er anders arbeitet. Soweit so gut, ich habe ja keinen Vergleich.
Wenn ich zb über ein Thema über meine Kollegin.......Nachbarin..... Cousine .oder wen auch immer spreche , dann hat er eigenartigerweise auch immer so eine Situation erlebt. Und dann sagt er zb ich hatte auch genau so eine Kollegin, die immer ...........usw usw........und die sah das eben so oder so..........
die ersten zwei Male glaubte ich ihm das noch, aber dann wurde es schon komisch...........und mittlerweile finde ich schon ziemlich nervig und wie gesagt für mich sehr unglaubwürdig.
Ich habe noch keine Ahnung ob ich ihm das sagen soll. Mir geht es nicht darum, dass es sich nur um mich drehen soll , aber mir ist Ehrlichkeit wichtig (das sagte ich auch schon mehrmals) und ich glaube nicht, dass er ehrlich ist.
Ich werde mir das ganz genau in der nächsten Stunde anschauen und dann entscheiden ob es noch Sinn macht für mich.
Lg Andrea
Zuletzt geändert von Pauline am Di., 10.02.2026, 05:15, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Komplettzitat entfernt. Bitte lies die Netiquette. Danke
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chrysokoll
- [nicht mehr wegzudenken]
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, 45 - Beiträge: 4526
Doch, es sollte in einer Therapie nur um dich gehen. Nicht um den Therapeuten.Andrea_vonhier hat geschrieben: Do., 29.01.2026, 21:11 Ich habe noch keine Ahnung ob ich ihm das sagen soll. Mir geht es nicht darum, dass es sich nur um mich drehen soll , aber mir ist Ehrlichkeit wichtig (das sagte ich auch schon mehrmals) und ich glaube nicht, dass er ehrlich ist.
Ich werde mir das ganz genau in der nächsten Stunde anschauen und dann entscheiden ob es noch Sinn macht für mich.
Lg Andrea
Es kann eine Methode sein um "Gemeinsamkeit" herzustellen wenn er sagt er kennt sowas etc. Aber das muss natürlich dosiert und authentisch sein und nicht dauernd. Sobald es für dich unglaubwürdig wird, stimmt es einfach nicht mehr.
Ich fände es sehr wichtig wenn du ihm das sagst bevor du einfach abbrichst. Er sollte das wissen!
Hallo Andrea
Vielleicht hilft dir mal ein Beispiel dabei, mehr bei dir selber anzukommen.
Den Tod eines Menschen wird jeder Mensch im Lauf seines Lebens erleben. Aber jeder geht damit anders um. Der eine fällt in eine schwere Depression, der andere sieht eine Chance für einen Neubeginn.
In meinem Umfeld gibt es solche Leute. Die einen gehen kaputt, ... ein anderer erlebt den Tod seiner Frau, die im Alter von gerade mal Mitte 40 verstorben ist, nicht nur als Trauer, sondern auch als Möglichkeit, jetzt seine homosexuelle Neigung ausleben zu können.
Diese Beispiele sollen Dir zeigen, dass es im dich geht. Darum, wie du etwas erlebst, wie du mit etwas umgehst, ...
Es geht nicht darum, wie ich oder X oder Y etwas erlebt. Für mich, X oder Y zahlt deine Kasse nicht, sondern sie zahlt für dich und dafür, dass du die richtige Hilfe bekommst.
Deine Krankenkasse zahlt die Psychotherapie für dich und nicht für Menschen, die sowas auch kennen.Mir geht es nicht darum, dass es sich nur um mich drehen soll
Vielleicht hilft dir mal ein Beispiel dabei, mehr bei dir selber anzukommen.
Den Tod eines Menschen wird jeder Mensch im Lauf seines Lebens erleben. Aber jeder geht damit anders um. Der eine fällt in eine schwere Depression, der andere sieht eine Chance für einen Neubeginn.
In meinem Umfeld gibt es solche Leute. Die einen gehen kaputt, ... ein anderer erlebt den Tod seiner Frau, die im Alter von gerade mal Mitte 40 verstorben ist, nicht nur als Trauer, sondern auch als Möglichkeit, jetzt seine homosexuelle Neigung ausleben zu können.
Diese Beispiele sollen Dir zeigen, dass es im dich geht. Darum, wie du etwas erlebst, wie du mit etwas umgehst, ...
Es geht nicht darum, wie ich oder X oder Y etwas erlebt. Für mich, X oder Y zahlt deine Kasse nicht, sondern sie zahlt für dich und dafür, dass du die richtige Hilfe bekommst.
Lerne aus der Vergangenheit, aber mache sie nicht zu deinem Leben. Wut festhalten ist wie Gift trinken und darauf warten, dass der Andere stirbt. Das Gegenstück zum äußeren Lärm ist der innere Lärm des Denkens.
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Charlie Foxtrott
- Forums-Insider

, 45 - Beiträge: 471
Hi,
ich habe mehrere Therapeuten "verschlissen" und daher einen gewissen Vergleich: Alle erzählten hin und wieder von sich, bei einem (dem ersten) hatte ich danach das Gefühl, ich müsse mich um ihn kümmern, dürfe ihn nicht belasten, keine Eigenverantwortung da. Ob das nun am Sender oder am Empfänger liegt, sei dahingestellt. Und zu den anderen Patienten habe ich mich in einer Konkurrenzsituation empfunden: Die können das alles viel besser als ich, "verdienen" ihre Behandlung mehr.
Die anderen beiden haben eigentlich viel mehr von sich erzählt, zur Illustration wie es zu dem und dem Verhalten/Fehlannahmen etc. kommt. Aber ich hatte zu keinem Zeitpunkt den Gedanken, ich müsse dadurch Rücksicht auf sie nehmen, sondern die können sich jederzeit um sich selbst kümmern. Und zu den anderen Patienten, die ich hin und wieder im Wartezimmer und später in der Gruppe traf, entstand ein richtig solidarisches Gefühl, kam richtig Teamgeist auf. Keine Ahnung, wie die das im Einzelnen erreicht haben, aber Eigenverantwortung ausstrahlen ist wohl das Schlüsselwort.
Mir fällt gerade eine Filmszene (Komödie) ein: Schüler geht zum Schulpsychologen und der greift ein Stichwort auf, nur um dem Schüler daraufhin was von seinem momentanen Liebeskummer vorzuheulen.
ich habe mehrere Therapeuten "verschlissen" und daher einen gewissen Vergleich: Alle erzählten hin und wieder von sich, bei einem (dem ersten) hatte ich danach das Gefühl, ich müsse mich um ihn kümmern, dürfe ihn nicht belasten, keine Eigenverantwortung da. Ob das nun am Sender oder am Empfänger liegt, sei dahingestellt. Und zu den anderen Patienten habe ich mich in einer Konkurrenzsituation empfunden: Die können das alles viel besser als ich, "verdienen" ihre Behandlung mehr.
Die anderen beiden haben eigentlich viel mehr von sich erzählt, zur Illustration wie es zu dem und dem Verhalten/Fehlannahmen etc. kommt. Aber ich hatte zu keinem Zeitpunkt den Gedanken, ich müsse dadurch Rücksicht auf sie nehmen, sondern die können sich jederzeit um sich selbst kümmern. Und zu den anderen Patienten, die ich hin und wieder im Wartezimmer und später in der Gruppe traf, entstand ein richtig solidarisches Gefühl, kam richtig Teamgeist auf. Keine Ahnung, wie die das im Einzelnen erreicht haben, aber Eigenverantwortung ausstrahlen ist wohl das Schlüsselwort.
Mir fällt gerade eine Filmszene (Komödie) ein: Schüler geht zum Schulpsychologen und der greift ein Stichwort auf, nur um dem Schüler daraufhin was von seinem momentanen Liebeskummer vorzuheulen.
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Waldschratin
- [nicht mehr wegzudenken]
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, 80 - Beiträge: 4198
Ich hab auch keine "korrigierende Erfahrung" oder sowas wie "Heilung" gebraucht von meinem Therapeuten. Am meisten heilend war für mich, dass er authentisch blieb und dennoch die Grenzen zu wahren wusste.Andrea_vonhier hat geschrieben:die ersten zwei Male glaubte ich ihm das noch, aber dann wurde es schon komisch...........und mittlerweile finde ich schon ziemlich nervig und wie gesagt für mich sehr unglaubwürdig.
Ich habe noch keine Ahnung ob ich ihm das sagen soll. Mir geht es nicht darum, dass es sich nur um mich drehen soll , aber mir ist Ehrlichkeit wichtig (das sagte ich auch schon mehrmals) und ich glaube nicht, dass er ehrlich ist.
Und dass er sich getraut hatte, mir ehrliche Rückmeldungen zu geben, auch wenn da mal ne dicke Kröte zu schlucken für mich dabei war. Also im Grunde sich damit als konfliktfähig mir gegenüber gezeigt hat. Das hat mir weitaus mehr Sicherheit in der Beziehung gegeben, als wenn er mich "weggetröstet" hätte oder "schonend" im Sinne mich wie ein verwundetes Rehlein zu behandeln mit mir umgegangen wäre.
Mir geht Ehrlichkeit auch über sehr viel und mit solchen "Stories" von meinem Therapeuten dauerberieselt zu werden, hätte mir nicht nur nicht geholfen, ich hätte das als respektlos mir gegenüber erlebt, ihn nicht ernstnehmen können und praktisch automatisch Lüge und Betrug von ihm mir gegenüber vorausgesetzt.
Das hätte für mich keinen Sinn ergeben und ich wäre wohl sehr schnell wieder gegangen, wenn es sich nicht zeitnah hätte lösen lassen zwischen uns.
An deiner Stelle würde ich so schnell wie möglich mit deinem Therapeuten über das, was sein Vorgehen da bei dir auslöst reden. Da steht das Vertrauen in den Sinn der Therapie auf dem Spiel bzw. kann es sich nicht aufbauen.
Egal, ob er "so" arbeitet oder nicht, oder ob er gute Absichten hat dir gegenüber oder eher sich selbst narzisstisch versorgt in den Stunden mit seinen Klienten.
Du bist seine Klientin, deine Krankenkasse bezahlt für deine Behandlung, also hat er sich an dem zu orientieren, was du brauchst und gebrauchen kannst für deine Entwicklung und dein Vorwärtskommen mit dir.
Und das muss man gemeinsam absprechen und besprechen.
Sonst würde diese Therapie an dir und dem Grund, warum du sie begonnen hast, vorbei laufen. Also Zeit- und Energieverschwendung sein, im besten Fall. Oder gar dir noch zusätzlich schaden.
Ich würde ihm das so direkt wie möglich sagen : Ich glaube Ihnen diese ständigen "Dasselbe-erlebt"-Stories einfach nicht und gehe deshalb davon aus, dass Sie mir auch ansonsten was vormachen und nicht aufrichtig sind zu mir.
Und dann mal sehen, wie fähig er ist, mit Kritik an sich selbst umzugehen. Zeigt einem als Klient auch unsagbar viel, an wen man da als Therapeuten geraten ist.
Stell dir mal vor, dein Hausarzt würde so mit dir umgehen.
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Andrea_vonhier
Thread-EröffnerIn - sporadischer Gast

, 55 - Beiträge: 27
Danke
Mal sehen wie es in der nächsten Stunde läuft. Ausnahmsweise hat er mich in der letzten Stunde mit seinen Stories verschont.
Lg Andrea
Mal sehen wie es in der nächsten Stunde läuft. Ausnahmsweise hat er mich in der letzten Stunde mit seinen Stories verschont.
Lg Andrea
Liebe Andrea,
Ich habe sowas mit Anfang 20 erlebt. Es war noch während der probatorischen Sitzungen und die Therapeutin erzählte in einem fort von sich selbst, das ging so:
Ich war wegen Depressionen da und sagte: ich kann mich zu keiner Aktivität aufraffen, nichts macht mir Spaß und in Gruppen fühle ich mich schon gar nicht wohl.
Sie: also ich fahre am liebsten mit meinen 10 besten Freundinnen in den Urlaub und vor dem Frühstück joggen wir alle gemeinsam am Strand, das ist so toll.
Das ging 2 oder 3 Stunden so und nach dieser Story mit den Freundinnen im Urlaub bin ich mitten in der Stunde aufgestanden habe auf Wiedersehen gesagt und bin gegangen und nie wiedergekommen. Sie war so verdattert und verwirrt und ich bin bis heute stolz auf mich, dass ich da so klar war. Ich hatte das vorher nicht bewusst in Erwägung gezogen, das kam in diesem Moment so klar und eindeutig aus meinem Inneren.
Ich habe sowas mit Anfang 20 erlebt. Es war noch während der probatorischen Sitzungen und die Therapeutin erzählte in einem fort von sich selbst, das ging so:
Ich war wegen Depressionen da und sagte: ich kann mich zu keiner Aktivität aufraffen, nichts macht mir Spaß und in Gruppen fühle ich mich schon gar nicht wohl.
Sie: also ich fahre am liebsten mit meinen 10 besten Freundinnen in den Urlaub und vor dem Frühstück joggen wir alle gemeinsam am Strand, das ist so toll.
Das ging 2 oder 3 Stunden so und nach dieser Story mit den Freundinnen im Urlaub bin ich mitten in der Stunde aufgestanden habe auf Wiedersehen gesagt und bin gegangen und nie wiedergekommen. Sie war so verdattert und verwirrt und ich bin bis heute stolz auf mich, dass ich da so klar war. Ich hatte das vorher nicht bewusst in Erwägung gezogen, das kam in diesem Moment so klar und eindeutig aus meinem Inneren.
[quote=Andrea_vonhier post_id=1306994 time=1769717486 user_id=78068]
dann hat er eigenartigerweise auch immer so eine Situation erlebt. Und dann sagt er zb ich hatte auch genau so eine Kollegin, die immer ...........usw usw........und die sah das eben so oder so..........
die ersten zwei Male glaubte ich ihm das noch, aber dann wurde es schon komisch...........und mittlerweile finde ich schon ziemlich nervig und wie gesagt für mich sehr unglaubwürdig.
[/quote]
Ja, so eine hatte ich auch mal. Ich fand es von Anfang an sehr unglaubwürdig. Ich frage mich was in solchen Therapeuten vorgeht? Merken die eigentlich nichtmal, ob ihnen eine hypersensible Person gegenüber sitzt? Natürlich kriegen wir viel mehr mit von den Mikroexpressionen etc.
dann hat er eigenartigerweise auch immer so eine Situation erlebt. Und dann sagt er zb ich hatte auch genau so eine Kollegin, die immer ...........usw usw........und die sah das eben so oder so..........
die ersten zwei Male glaubte ich ihm das noch, aber dann wurde es schon komisch...........und mittlerweile finde ich schon ziemlich nervig und wie gesagt für mich sehr unglaubwürdig.
[/quote]
Ja, so eine hatte ich auch mal. Ich fand es von Anfang an sehr unglaubwürdig. Ich frage mich was in solchen Therapeuten vorgeht? Merken die eigentlich nichtmal, ob ihnen eine hypersensible Person gegenüber sitzt? Natürlich kriegen wir viel mehr mit von den Mikroexpressionen etc.
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Andrea_vonhier
Thread-EröffnerIn - sporadischer Gast

, 55 - Beiträge: 27
Hallo Donna und Blue Point
Ich habe mich die letzte Zeit mit vielen Leuten ( Internet und auch privaten Umfeld) ausgetauscht und ich muss sagen ich habe leider einen sehr speziellen Kanditaten erwischt !!!
Seine immer wieder ähnlichen Geschichten ist so das eine ..... wo ich mir dann denke, der muss mich echt für voll bescheuert halten !!!! Aber es gab auch noch andere Punkte die mich störten. Z.b drängte er mich mal in den letzten paar Minuten der Stunde, einen Kontakt herzustellen ( meine Familie betreffend) . Er machte mir ein extrem schlechtes Gewissen. Von anderen hörte ich, dass ein Therapeut niemals zu Entscheidungen drängen sollte !!! Ich hörte auf ihn und stellte den Kontakt her, leider unüberlegt und zu vorschnell. Nach ein paar Treffen musste ich feststellen, dass ich den Kontakt nicht halten konnte und jetzt leidet die ganze Familie darunter !!! Mittlerweile weiß ich den Grund warum ich den Kontakt nicht halten konnte, aber eigentlich hätte er das sehen müssen anhand verschiedener Situationen, die ich ihm erzählt habe.
Ein anderes Mal nannte er mir meine Diagnose - auch wieder in der allerletzten Minute !!! 2 Tage später flog ich mit meiner Familie in den Urlaub. Für mich war der Urlaub alles andere als entspannend !! Mein Mann sagte - es zwingt mich niemand ständig darüber nachzudenken - haha, ist auch leichter gesagt als getan !!! 3 Wochen später (in der nächsten Stunde) fragte ich ihn was das sollte !!???- So habe er das nicht gesagt war seine Antwort und redete sich um Kopf und Kragen!!!
Ich habe jetzt Bilanz gezogen - 1 1/2 Jahre bin ich jetzt bei ihm ( meistens nur 1/ Monat) und beim nächsten Termin werde ich ihm alles aufzählen. Da wird er erfahren, dass der hergestellte Kontakt nur Enttäuschungen das Resultat war !!!!
Meine Familie hatte vorher nur Risse, jetzt habe ich einen Scherbenhaufen !!! Dann werde ich ihn fragen was ich jetzt machen sollte ??? - Bin schon neugierig was er mir da zu sagen hat !!!
Ähnliches habe ich vor dem ersten Termin auf Maps bei den Rezessionen über ihn gelesen aber leider nicht ernst genommen bzw. dachte ich mir, wird wohl schonmal mal vorkommen, dass so manchen Klienten bewusst wird, dass sie ihr Leben ändern sollten und sich evtl. vom Partner trennen sollten.
Das ist bzw war meine erste Therapie mit dem Ziel meine Kindheit aufzuarbeiten, hätte die Therapie schon früher beenden sollen. Ich werde sie wieder dort hin schieben wo sie hingehört - weit weit weg in die Vergangenheit.
Lg Andrea
Ich habe mich die letzte Zeit mit vielen Leuten ( Internet und auch privaten Umfeld) ausgetauscht und ich muss sagen ich habe leider einen sehr speziellen Kanditaten erwischt !!!
Seine immer wieder ähnlichen Geschichten ist so das eine ..... wo ich mir dann denke, der muss mich echt für voll bescheuert halten !!!! Aber es gab auch noch andere Punkte die mich störten. Z.b drängte er mich mal in den letzten paar Minuten der Stunde, einen Kontakt herzustellen ( meine Familie betreffend) . Er machte mir ein extrem schlechtes Gewissen. Von anderen hörte ich, dass ein Therapeut niemals zu Entscheidungen drängen sollte !!! Ich hörte auf ihn und stellte den Kontakt her, leider unüberlegt und zu vorschnell. Nach ein paar Treffen musste ich feststellen, dass ich den Kontakt nicht halten konnte und jetzt leidet die ganze Familie darunter !!! Mittlerweile weiß ich den Grund warum ich den Kontakt nicht halten konnte, aber eigentlich hätte er das sehen müssen anhand verschiedener Situationen, die ich ihm erzählt habe.
Ein anderes Mal nannte er mir meine Diagnose - auch wieder in der allerletzten Minute !!! 2 Tage später flog ich mit meiner Familie in den Urlaub. Für mich war der Urlaub alles andere als entspannend !! Mein Mann sagte - es zwingt mich niemand ständig darüber nachzudenken - haha, ist auch leichter gesagt als getan !!! 3 Wochen später (in der nächsten Stunde) fragte ich ihn was das sollte !!???- So habe er das nicht gesagt war seine Antwort und redete sich um Kopf und Kragen!!!
Ich habe jetzt Bilanz gezogen - 1 1/2 Jahre bin ich jetzt bei ihm ( meistens nur 1/ Monat) und beim nächsten Termin werde ich ihm alles aufzählen. Da wird er erfahren, dass der hergestellte Kontakt nur Enttäuschungen das Resultat war !!!!
Meine Familie hatte vorher nur Risse, jetzt habe ich einen Scherbenhaufen !!! Dann werde ich ihn fragen was ich jetzt machen sollte ??? - Bin schon neugierig was er mir da zu sagen hat !!!
Ähnliches habe ich vor dem ersten Termin auf Maps bei den Rezessionen über ihn gelesen aber leider nicht ernst genommen bzw. dachte ich mir, wird wohl schonmal mal vorkommen, dass so manchen Klienten bewusst wird, dass sie ihr Leben ändern sollten und sich evtl. vom Partner trennen sollten.
Das ist bzw war meine erste Therapie mit dem Ziel meine Kindheit aufzuarbeiten, hätte die Therapie schon früher beenden sollen. Ich werde sie wieder dort hin schieben wo sie hingehört - weit weit weg in die Vergangenheit.
Lg Andrea
Du gibst wahnsinnig viel Verantwortung ab. Du sagst quasi er hat alles ruiniert und die Familie ist nun ein Scherbenhaufen und jetzt willst du wissen, was er dir raten wird, was zu tun ist, ist das dein Ernst? Wie wäre es mit einfach sein lassen und wo anders hingehen, wenn er denn wirklich so schrecklich ist.
Die Antwort ist einfach: Verstrickung. Die TE "braucht" das so, wiederholt vermutlich alte Muster. Der Therapeut, wie ich schon schrieb, unfähig in seinem Job.Arakakadu hat geschrieben: Mo., 09.02.2026, 18:57 Wie wäre es mit einfach sein lassen und wo anders hingehen, wenn er denn wirklich so schrecklich ist.
Hallo Andrea,
So fällt es mir leichter Negatives in Richtung Vergangenheit zu schieben und das, was ich gelernt habe, stärkend mit in die Zukunft zu nehmen.
Was mir nach solchen Erfahrungen hilft zu reflektieren, was ich aus der Erfahrung gelernt habe; wie sie mich weiter entwickeln ließ; mich gestärkt hat; mich selbst finden ließ, ...Ich werde sie wieder dort hin schieben wo sie hingehört - weit weit weg in die Vergangenheit.
So fällt es mir leichter Negatives in Richtung Vergangenheit zu schieben und das, was ich gelernt habe, stärkend mit in die Zukunft zu nehmen.
Lerne aus der Vergangenheit, aber mache sie nicht zu deinem Leben. Wut festhalten ist wie Gift trinken und darauf warten, dass der Andere stirbt. Das Gegenstück zum äußeren Lärm ist der innere Lärm des Denkens.
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