Ab wann ist ein stationäre Therapie anzudenken?
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graue seifenblase
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, 29 - Beiträge: 264
Na da habe ich mit meiner pt Glück, weil die schaut bei mir nach, was so passiert ist und was noch in meinem Unterbewusstsein steckt und dann erarbeitet sie das mit mir und lässt auch nicht locker.
Also in Folge der pt habe ich schon einige Verhaltensweisen von mir verstehen gelernt bzw. weiß woher sie kommen und kann sie mehr und mehr hinnehmen (an meinen guten Tagen)
Arbeit brauch ich derzeit zum Glück nicht suchen, hab eine und bin im Krankenstand, will diese aber auch nicht verlieren, denn es ist mein Traumberuf, ich liebe meine Arbeit, aber ich kann sie zur Zeit einfach nicht ausführen. :(
Also in Folge der pt habe ich schon einige Verhaltensweisen von mir verstehen gelernt bzw. weiß woher sie kommen und kann sie mehr und mehr hinnehmen (an meinen guten Tagen)
Arbeit brauch ich derzeit zum Glück nicht suchen, hab eine und bin im Krankenstand, will diese aber auch nicht verlieren, denn es ist mein Traumberuf, ich liebe meine Arbeit, aber ich kann sie zur Zeit einfach nicht ausführen. :(
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graue seifenblase
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, 29 - Beiträge: 264
Hi!
Ich habe schon eine kurze Infoantwort von dem Therapiezentrum bekommen, dass meine Anfrage im Ärzteteam besprochen wird und anschließend wird mir bescheid gegeben und meine weiteren Fragen diesbezüglich beantwortet.
Irgendwie fühl ich mich jetzt total komisch.
Denn ich weiß ich sollte mich eigentlich darüber freuen, dass ich etwas ins rollen gebracht habe und wenn sie es als angebracht erachten mir vielleicht weitergeholfen wird.
Aber irgendwie weiß ich nicht ob ich mit der Antwort umgehen kann. Auf der einen Seite glaub ich ja immer, ich stell mich nur so dumm an und müsste nur ein bisschen die Zähne zusammen beißen und wieder mein Leben in die Hand nehmen und denke, dass sie es auch so sehen werden, denn es gibt einfach so viele Menschen, denen es noch schlechter geht als mir, denen schlimmeres widerfahren ist und wieso sollten sie gerade mir der Therapieplatz gegeben und nicht jemandem, der es nötiger hat.
Kann ich mit der Ablehnung umgehen?! Ich denke mir, dass ich den Boden unter den Füßen verlieren werde, denn wie soll das dann weitergehn,...?
Und wenn ich eine Zusage bekomme, weil sie mir helfen wollen und sie es für angebracht halten, bekomm ich auch ein bisschen Angst, denn irgendwie hab ich das Gefühl ich habe dann etwas ins Rollen gebracht, was ich dann nicht mehr oder nur bedingt kontrollieren bzw aufhalten kann. Darf ich diesen Platz überhaupt bekommen, hat es nicht jemand anderes in diesem Moment nötiger gehabt, was passiert mit mir im Sinne von mit meiner Psyche, zudem hab ich es dann am Papier, dass ich mehr krank bin als ich selbst bis jetzt angenommen habe, dass muss ich dann mal verarbeiten und macht mir wieder Angst und ich ärger mich über meine Unfähigkeit.
Und wenn ich dort hingehe habe ich schon wieder den Druck, dass ich gleich zeigen muss, wie es wirklich in mir aussieht und ich darauf achten muss nicht mein mittlerweile automatisiertes Scheinbild zu zeigen (ich die eh stark bin und mit allem fertig werde), denn sonst schicken sie mich sicher gleich wieder nach Hause, was ich ja auch nicht anders verdient hätte. Und dann noch die Gedanken vielleicht auch das Gefühl sofern ich noch etwas fühle, dass ich nachher unbedingt wieder besser drauf sein muss, weil sich sonst meine Mitmenschen (Partnerschaft,Arbeit) denken, jetzt war die da und rennt noch immer so herum und ich sie somit enttäuscht habe. Oder ach keine Ahnung...
So ich musste damit jetzt mal wohin und ich wusste nicht wohin.
Lg gr sb
Ich habe schon eine kurze Infoantwort von dem Therapiezentrum bekommen, dass meine Anfrage im Ärzteteam besprochen wird und anschließend wird mir bescheid gegeben und meine weiteren Fragen diesbezüglich beantwortet.
Irgendwie fühl ich mich jetzt total komisch.
Denn ich weiß ich sollte mich eigentlich darüber freuen, dass ich etwas ins rollen gebracht habe und wenn sie es als angebracht erachten mir vielleicht weitergeholfen wird.
Aber irgendwie weiß ich nicht ob ich mit der Antwort umgehen kann. Auf der einen Seite glaub ich ja immer, ich stell mich nur so dumm an und müsste nur ein bisschen die Zähne zusammen beißen und wieder mein Leben in die Hand nehmen und denke, dass sie es auch so sehen werden, denn es gibt einfach so viele Menschen, denen es noch schlechter geht als mir, denen schlimmeres widerfahren ist und wieso sollten sie gerade mir der Therapieplatz gegeben und nicht jemandem, der es nötiger hat.
Kann ich mit der Ablehnung umgehen?! Ich denke mir, dass ich den Boden unter den Füßen verlieren werde, denn wie soll das dann weitergehn,...?
Und wenn ich eine Zusage bekomme, weil sie mir helfen wollen und sie es für angebracht halten, bekomm ich auch ein bisschen Angst, denn irgendwie hab ich das Gefühl ich habe dann etwas ins Rollen gebracht, was ich dann nicht mehr oder nur bedingt kontrollieren bzw aufhalten kann. Darf ich diesen Platz überhaupt bekommen, hat es nicht jemand anderes in diesem Moment nötiger gehabt, was passiert mit mir im Sinne von mit meiner Psyche, zudem hab ich es dann am Papier, dass ich mehr krank bin als ich selbst bis jetzt angenommen habe, dass muss ich dann mal verarbeiten und macht mir wieder Angst und ich ärger mich über meine Unfähigkeit.
Und wenn ich dort hingehe habe ich schon wieder den Druck, dass ich gleich zeigen muss, wie es wirklich in mir aussieht und ich darauf achten muss nicht mein mittlerweile automatisiertes Scheinbild zu zeigen (ich die eh stark bin und mit allem fertig werde), denn sonst schicken sie mich sicher gleich wieder nach Hause, was ich ja auch nicht anders verdient hätte. Und dann noch die Gedanken vielleicht auch das Gefühl sofern ich noch etwas fühle, dass ich nachher unbedingt wieder besser drauf sein muss, weil sich sonst meine Mitmenschen (Partnerschaft,Arbeit) denken, jetzt war die da und rennt noch immer so herum und ich sie somit enttäuscht habe. Oder ach keine Ahnung...
So ich musste damit jetzt mal wohin und ich wusste nicht wohin.
Lg gr sb
Hallo gr SB,
das ist doch schonmal Klasse, dass die so schnell geantwortet haben.
Was ist schlimm dran psychisch angeschlagen zu sein? Habe einige Bekannte gehabt die gerne meine Erkrankung gehabt hätten, die hatten nämlich was, welches nicht mehr heilbar war!
Insofern ist mir das schon lieber (und ich habe wahrlich genug Dreck wie Alk.-Sucht, Bulimie, Depr., Nikotin, usw..).
Sorry aber Du drehst Dich für mich gedanklich etwas zu sehr im Kreis, immer wieder das kann ich nicht, ich bin nicht fähig. Nimm doch die Energie für die Postings und versuche mal meine Aktionspunktliste um das Wirrwarr zu strukturieren (kannst mir gerne per PN nen Entwurf schicken).
Beginne doch mal mit 3 Lösungspunkten und mache daraus ne Task-Liste (wer kann was beitragen, was muss ich selbst machen, was mache ich z.B. in 3 Wochen).
Du kannst dich doch Klasse artikulieren, ich sehe da mehr als genug Intelligenz zumind. für erste Ansätze zur Lösung.
das ist doch schonmal Klasse, dass die so schnell geantwortet haben.
Was ist schlimm dran psychisch angeschlagen zu sein? Habe einige Bekannte gehabt die gerne meine Erkrankung gehabt hätten, die hatten nämlich was, welches nicht mehr heilbar war!
Insofern ist mir das schon lieber (und ich habe wahrlich genug Dreck wie Alk.-Sucht, Bulimie, Depr., Nikotin, usw..).
Sorry aber Du drehst Dich für mich gedanklich etwas zu sehr im Kreis, immer wieder das kann ich nicht, ich bin nicht fähig. Nimm doch die Energie für die Postings und versuche mal meine Aktionspunktliste um das Wirrwarr zu strukturieren (kannst mir gerne per PN nen Entwurf schicken).
Beginne doch mal mit 3 Lösungspunkten und mache daraus ne Task-Liste (wer kann was beitragen, was muss ich selbst machen, was mache ich z.B. in 3 Wochen).
Du kannst dich doch Klasse artikulieren, ich sehe da mehr als genug Intelligenz zumind. für erste Ansätze zur Lösung.
Hi Seifenblase,
kann es sein, dass das "komische Gefühl" auch eine Art Aufgeregtheit wegen etwas Neuem, noch Ungewissen ist? Könnte ich mir vorstellen und das wäre doch einfach auch nur legitim. Es ist ja auch ein Schritt.
Grundsätzlich finde ich, solltest du stolz auf dich wegen deiner Aktivitäten sein.
Ja und würde eine Ablehnung kommen, hast du immernoch die Möglichkeit des Widerspruchs, die ich tatsächlich auch nützen würde. Es geht um deine Gesundheit und da darfst du auch ruhig an dich denken und für dich egoistisch sein
Dass du bei Beginn einer Thera nicht gleilch alles gibst, finde ich einfach nur normal. Du musst ja auch erst einmal eine Art Fuß u. Vertrauen fassen. Und glaub mir, die Therapeuten kennen und wissen das und wissen auch, damit umzugehen - zumindest sollte es so sein.
Ich wünsch dir jedenfalls viel Kraft und unendlich gutes Gelingen. Bleib bei dir, es ist für dich und das ist wichtig.
Gisi
kann es sein, dass das "komische Gefühl" auch eine Art Aufgeregtheit wegen etwas Neuem, noch Ungewissen ist? Könnte ich mir vorstellen und das wäre doch einfach auch nur legitim. Es ist ja auch ein Schritt.
Grundsätzlich finde ich, solltest du stolz auf dich wegen deiner Aktivitäten sein.
Ein ehrenwerter Gedankengang, der aber unnötig ist. Du suchst für dich und wenn du ans Ziel kommst und eine Thera machen kannst, ist es einfach super.graue seifenblase hat geschrieben: denn es gibt einfach so viele Menschen, denen es noch schlechter geht als mir, denen schlimmeres widerfahren ist und wieso sollten sie gerade mir der Therapieplatz gegeben und nicht jemandem, der es nötiger hat.
Ja und würde eine Ablehnung kommen, hast du immernoch die Möglichkeit des Widerspruchs, die ich tatsächlich auch nützen würde. Es geht um deine Gesundheit und da darfst du auch ruhig an dich denken und für dich egoistisch sein
Dass du bei Beginn einer Thera nicht gleilch alles gibst, finde ich einfach nur normal. Du musst ja auch erst einmal eine Art Fuß u. Vertrauen fassen. Und glaub mir, die Therapeuten kennen und wissen das und wissen auch, damit umzugehen - zumindest sollte es so sein.
Ich wünsch dir jedenfalls viel Kraft und unendlich gutes Gelingen. Bleib bei dir, es ist für dich und das ist wichtig.
Gisi
Manchmal muss man Menschen aufgeben. Nicht weil sie dir egal sind, sondern weil du es ihnen bist.
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graue seifenblase
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, 29 - Beiträge: 264
@gisi
Danke für deine aufmunternden Worte!
Das mit der stationären Therapie ist mir momentan extrem wichtig geworden, dass das klappt, denn ich komme seit Wochen so gar nicht mehr aus meinem Tief raus.
Und das obwohl meine Dosis erhöht wurde und ich andere Schlafmittel bekomme, muss nochmal zur Psychiaterin, aber das fällt mir in meinem derzeitigen Zustand extrem schwer. So blöd es vielleicht klingen mag, aber ich schaffe es momentan nicht mal mehr aufs Klo, außer wenn ich mich schon fast anmache, da ist von Anziehen und Hinausgehen noch gar nicht im entferntesten die Rede. Aber ja ich muss es irgendwie schaffen.
Klinik:
In erster Linie geht es jetzt darum, ob die Ärzte von der Klinik eine Notwendigkeit sehen, da geht es noch nicht um die Bewilligung durch die KK. Wenn die Klinik eine Notwendigkeit sieht und die KK es ablehnen will, dann kämpfe ich durchaus darum, das geht dann, denk ich zumindest jetzt noch. Aber mir geht es momentan nur um die Zusage oder Ablehnung durch die Klinik, denn wenn sie es ablehnen, dann weiß ich echt nicht wie ich weitermachen soll.
Aber jetzt kann ich sowieso nichts machen, denn ich habe den Ball abgespielt und somit vorerst aus der Hand gegeben.
Lg gr sb
Danke für deine aufmunternden Worte!
Das mit der stationären Therapie ist mir momentan extrem wichtig geworden, dass das klappt, denn ich komme seit Wochen so gar nicht mehr aus meinem Tief raus.
Und das obwohl meine Dosis erhöht wurde und ich andere Schlafmittel bekomme, muss nochmal zur Psychiaterin, aber das fällt mir in meinem derzeitigen Zustand extrem schwer. So blöd es vielleicht klingen mag, aber ich schaffe es momentan nicht mal mehr aufs Klo, außer wenn ich mich schon fast anmache, da ist von Anziehen und Hinausgehen noch gar nicht im entferntesten die Rede. Aber ja ich muss es irgendwie schaffen.
Klinik:
In erster Linie geht es jetzt darum, ob die Ärzte von der Klinik eine Notwendigkeit sehen, da geht es noch nicht um die Bewilligung durch die KK. Wenn die Klinik eine Notwendigkeit sieht und die KK es ablehnen will, dann kämpfe ich durchaus darum, das geht dann, denk ich zumindest jetzt noch. Aber mir geht es momentan nur um die Zusage oder Ablehnung durch die Klinik, denn wenn sie es ablehnen, dann weiß ich echt nicht wie ich weitermachen soll.
Aber jetzt kann ich sowieso nichts machen, denn ich habe den Ball abgespielt und somit vorerst aus der Hand gegeben.
Lg gr sb
Hi Seifenblase,
puh, irgendwie scheine ich durcheinander gekommen zu sein bei deinen Beiträgen bzw. deren Inhalte sorry.
Aber schon wieder "Verwirrung" - willst nun doch lieber stationäre Thera machen? Das finde ich gut, meine Meinung dazu hab ich, glaube ich, ja schon gepostet.
Konntest du in die Klinik ein Gutachten von deinem Doc oder Thera mitsenden? Das ist immer gut und von Vorteil.
Vielleicht wäre es auch sinnvoll, wenn du dir mehrere Kliniken suchst und dich anmeldest. Hier in D geht es teils so und dann mit Einweisung vom Doc - zumindest wenn es eine psychosomatische Klinik ist und keine Reha-Einrichtung.
LG Gisi
puh, irgendwie scheine ich durcheinander gekommen zu sein bei deinen Beiträgen bzw. deren Inhalte sorry.
Aber schon wieder "Verwirrung" - willst nun doch lieber stationäre Thera machen? Das finde ich gut, meine Meinung dazu hab ich, glaube ich, ja schon gepostet.
Konntest du in die Klinik ein Gutachten von deinem Doc oder Thera mitsenden? Das ist immer gut und von Vorteil.
Vielleicht wäre es auch sinnvoll, wenn du dir mehrere Kliniken suchst und dich anmeldest. Hier in D geht es teils so und dann mit Einweisung vom Doc - zumindest wenn es eine psychosomatische Klinik ist und keine Reha-Einrichtung.
LG Gisi
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graue seifenblase
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, 29 - Beiträge: 264
@gisi
Kein Problem, ich bin nicht gerade leicht zu durchschauen.
Ja ich habe mich für eine stationäre Thera entschieden, zumindest habe ich diese Türe einmal aufgemacht.
Gutachten verlangen sie sowieso, das soll man dann zum Vorstellungsgespräch mitnehmen, oder meinst du, dass ich es vorab schon einmal hinschicken soll, weil jetzt ist einmal die Frage, ob sie mich überhaupt zu einem Vorstellungs- bzw. Erstgespräch einladen. Bis am Freitag bekomme ich bescheid.
Das ist momentan das Einzige, an dass ich mich klammere.
Ich hoffe es geht gut, dann ich weiß echt nicht, wie ich reagiere, wenn mich die Klinik ablehnt, weil sie keinen Bedarf sieht, dass es eine Wartezeit von Wochen oder 2-3 Monaten geben kann, das weiß ich, aber damit glaube ich, dass ich umgehen kann, weil ich dann ein Ziel vor Augen habe und das ist die Klinik.
Lg gr sb
Kein Problem, ich bin nicht gerade leicht zu durchschauen.
Ja ich habe mich für eine stationäre Thera entschieden, zumindest habe ich diese Türe einmal aufgemacht.
Gutachten verlangen sie sowieso, das soll man dann zum Vorstellungsgespräch mitnehmen, oder meinst du, dass ich es vorab schon einmal hinschicken soll, weil jetzt ist einmal die Frage, ob sie mich überhaupt zu einem Vorstellungs- bzw. Erstgespräch einladen. Bis am Freitag bekomme ich bescheid.
Das ist momentan das Einzige, an dass ich mich klammere.
Ich hoffe es geht gut, dann ich weiß echt nicht, wie ich reagiere, wenn mich die Klinik ablehnt, weil sie keinen Bedarf sieht, dass es eine Wartezeit von Wochen oder 2-3 Monaten geben kann, das weiß ich, aber damit glaube ich, dass ich umgehen kann, weil ich dann ein Ziel vor Augen habe und das ist die Klinik.
Lg gr sb
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graue seifenblase
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, 29 - Beiträge: 264
Hallo Gisi und Henrike!
Da es euch anscheinend interessiert, wie es bei mir läuft hab ich mir gedacht ich halte euch einmal auf dem laufenden.
Also nachdem ich letzte Woche am Freitag das Mail mit meiner Anfrage weggeschickt habe, hat sich eine Dame bei mir gemeldet und mir gesagt, dass sie mit dem Ärzteteam Rücksprache halten wird und sich anschließend bei mir meldet.
Heute war es soweit. Sie hat mit dem Ärzteteam Rücksprache gehalten und mir wieder geschrieben.
Ich musste noch ein paar Informationen mitteilen und bekomme anschließend einen Termin für ein Erstgespräch, der ca in 5 Wochen statt finden wird. Wenn dann der bedarf gegeben ist, heißt es noch einmal 3-6 Monate warten bis zum Therapiebeginn.
Langsam aber doch tut sich etwas. Und das Spannendste finde ich, dass ich nicht vorab eine Bewilligung durch die KK benötige.
Lg gr sb
Da es euch anscheinend interessiert, wie es bei mir läuft hab ich mir gedacht ich halte euch einmal auf dem laufenden.
Also nachdem ich letzte Woche am Freitag das Mail mit meiner Anfrage weggeschickt habe, hat sich eine Dame bei mir gemeldet und mir gesagt, dass sie mit dem Ärzteteam Rücksprache halten wird und sich anschließend bei mir meldet.
Heute war es soweit. Sie hat mit dem Ärzteteam Rücksprache gehalten und mir wieder geschrieben.
Ich musste noch ein paar Informationen mitteilen und bekomme anschließend einen Termin für ein Erstgespräch, der ca in 5 Wochen statt finden wird. Wenn dann der bedarf gegeben ist, heißt es noch einmal 3-6 Monate warten bis zum Therapiebeginn.
Langsam aber doch tut sich etwas. Und das Spannendste finde ich, dass ich nicht vorab eine Bewilligung durch die KK benötige.
Lg gr sb
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graue seifenblase
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, 29 - Beiträge: 264
Hallo!
Heute habe ich den Termin bekommen.
19.4. um 9:00, ich weiß zwar noch nicht, wie ich dort hinkommen soll, aber irgendwie werde ich dieses Problem bis dahin lösen. Hoffentlich!
Lg gr sb
Heute habe ich den Termin bekommen.
19.4. um 9:00, ich weiß zwar noch nicht, wie ich dort hinkommen soll, aber irgendwie werde ich dieses Problem bis dahin lösen. Hoffentlich!
Lg gr sb
Hallo Seifenblase,
Ist es so eng für dich, dass du sofort eine stationäre Therapie machen musst? Welche Art von stationärer Th?
Dann wünsche ich dir auf jeden Fall viel Erfolg!
Und dann möchte ich dir kurz von mir berichten.
Ich habe auch sehr lange an meiner Arbeit festgehalten, weil sie mich anfangs gut ablenken konnte, kann all das geschriebene von dir auch aufzählen, von wenig Lust sich noch mit Freunden zu treffen bis Wohnung nicht mehr aufräumen und so weiter, schließlich bin ich aber so kraftlos, dass ich extrem dünnhäutig geworden bin, und muss einsehen, dass es vorerst nicht möglich war, zu arbeiten. Dazu kommt, dass ich einige Probleme mit Wirbelsäule und daraus Folgeschäden habe, was auch viel Energie in jeder Hinsicht frisst, und das sehr gierig.
Mir hat im letzten Jahr eine psychosomatische Reha sehr geholfen, wenn du ganz normal versichert bist, zahlt das die Kasse. Es gibt lange Wartezeiten, vielleicht bekommst bei deinem Gespräch ja auch Auskunft darüber, aber jetzt sehe ich gerade, das ist erst im April! Du Arme! Wenn du flexibel bist, kannst du die Wartezeiten enorm verkürzen.
Über was für einen Arzt beantragst du das? Wenn du in Wien bist gibt es doch eine ganze Auswahl von Psychiatern. Hast du einen guten?
Vielleicht kann ich dir noch mehr erzählen, weiß nicht wie, finde es schwierig hier zu antworten, weil ich immer nur ein paar Zeilen meiner Antwort gleichzeitig lesen kann, oder hin und herklicken da ich am Tablet schreibe und ich bin auch ganz ganz neu in diesem Forum, wollte nur unbedingt spontan Antworten.
Lg Consommee
Ist es so eng für dich, dass du sofort eine stationäre Therapie machen musst? Welche Art von stationärer Th?
Dann wünsche ich dir auf jeden Fall viel Erfolg!
Und dann möchte ich dir kurz von mir berichten.
Ich habe auch sehr lange an meiner Arbeit festgehalten, weil sie mich anfangs gut ablenken konnte, kann all das geschriebene von dir auch aufzählen, von wenig Lust sich noch mit Freunden zu treffen bis Wohnung nicht mehr aufräumen und so weiter, schließlich bin ich aber so kraftlos, dass ich extrem dünnhäutig geworden bin, und muss einsehen, dass es vorerst nicht möglich war, zu arbeiten. Dazu kommt, dass ich einige Probleme mit Wirbelsäule und daraus Folgeschäden habe, was auch viel Energie in jeder Hinsicht frisst, und das sehr gierig.
Mir hat im letzten Jahr eine psychosomatische Reha sehr geholfen, wenn du ganz normal versichert bist, zahlt das die Kasse. Es gibt lange Wartezeiten, vielleicht bekommst bei deinem Gespräch ja auch Auskunft darüber, aber jetzt sehe ich gerade, das ist erst im April! Du Arme! Wenn du flexibel bist, kannst du die Wartezeiten enorm verkürzen.
Über was für einen Arzt beantragst du das? Wenn du in Wien bist gibt es doch eine ganze Auswahl von Psychiatern. Hast du einen guten?
Vielleicht kann ich dir noch mehr erzählen, weiß nicht wie, finde es schwierig hier zu antworten, weil ich immer nur ein paar Zeilen meiner Antwort gleichzeitig lesen kann, oder hin und herklicken da ich am Tablet schreibe und ich bin auch ganz ganz neu in diesem Forum, wollte nur unbedingt spontan Antworten.
Lg Consommee
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graue seifenblase
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, 29 - Beiträge: 264
@ Consommee
Ich muss ehrlich sagen ich kenne den Unterschied zwischen Reha und stationärer Therapie nicht.
Es ist nun mal so, dass mir meine PT, mein Hausarzt und meine Supervisorin (sie ist auch PT und klinische Psychologin) unabhängig voneinander gemeint haben, dass ich eine stationäre Therapie andenken bzw machen sollte. Somit habe ich mich in diese Richtung umgeschaut und mir ist dabei neben der Erholung auch das angehen meiner Probleme wichtig, da ich momentan einfach nicht weiterkomme und langfristig etwas ändern möchte. Mit der stationären Therapie sehe ich eine gute Chance nachher mit der ambulanten Therapie es hinzubekommen.
Du kannst gerne PM schreiben, da gehst einfach auf meinen Namen und da auf PN oder PM (ich weiß nicht was da steht).
Ich schreib auch die ganze Zeit vom Tablet aber vielleicht habe ich mittlerweile etwas mehr Übung, da ich die letzten Tage schon hier bin und fast nichts anderes mehr mache.
Lg gr sb
Ich muss ehrlich sagen ich kenne den Unterschied zwischen Reha und stationärer Therapie nicht.
Es ist nun mal so, dass mir meine PT, mein Hausarzt und meine Supervisorin (sie ist auch PT und klinische Psychologin) unabhängig voneinander gemeint haben, dass ich eine stationäre Therapie andenken bzw machen sollte. Somit habe ich mich in diese Richtung umgeschaut und mir ist dabei neben der Erholung auch das angehen meiner Probleme wichtig, da ich momentan einfach nicht weiterkomme und langfristig etwas ändern möchte. Mit der stationären Therapie sehe ich eine gute Chance nachher mit der ambulanten Therapie es hinzubekommen.
Du kannst gerne PM schreiben, da gehst einfach auf meinen Namen und da auf PN oder PM (ich weiß nicht was da steht).
Ich schreib auch die ganze Zeit vom Tablet aber vielleicht habe ich mittlerweile etwas mehr Übung, da ich die letzten Tage schon hier bin und fast nichts anderes mehr mache.
Lg gr sb
Hallo Seifenblase,
ein wichtiger Schritt ist bereits erfolgt, du hast einen Termin, ich freu mich für dich. Alles andere wird sich auch richten, ganz bestimmt.
Es ist zwar noch ein Monat bis zum Termin, aber vielleicht gelingt es dir ja, die Zeit irgendwie gut zu verbringen, zu nutzen.
Liebe Grüsse Gisi
ein wichtiger Schritt ist bereits erfolgt, du hast einen Termin, ich freu mich für dich. Alles andere wird sich auch richten, ganz bestimmt.
Es ist zwar noch ein Monat bis zum Termin, aber vielleicht gelingt es dir ja, die Zeit irgendwie gut zu verbringen, zu nutzen.
Liebe Grüsse Gisi
Manchmal muss man Menschen aufgeben. Nicht weil sie dir egal sind, sondern weil du es ihnen bist.
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graue seifenblase
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, 29 - Beiträge: 264
Hi Gisi!
Ich hoffe es wird wieder etwas besser, ich bin jetzt gerade im Wartezimmer meiner Psychiaterin und warte, dass ich in der Reihe bin, das kann allerdings dauern, da ich ohne Termin bei ihr bin, aber sie hat gesagt, ich kann auch ohne Termin jederzeit kommen, sie wird mich irgendwo einschieben, das hilft mir momentan auch sehr, da ja meine PT noch bis 8. auf Urlaub ist.
Ich war zwar erst vor zwei Wochen bei meiner Psychiaterin und da wurde meine Dosis erhöht, jedoch hat sich kaum etwas an meinem Zustand geändert.
Lg gr sb
Ich hoffe es wird wieder etwas besser, ich bin jetzt gerade im Wartezimmer meiner Psychiaterin und warte, dass ich in der Reihe bin, das kann allerdings dauern, da ich ohne Termin bei ihr bin, aber sie hat gesagt, ich kann auch ohne Termin jederzeit kommen, sie wird mich irgendwo einschieben, das hilft mir momentan auch sehr, da ja meine PT noch bis 8. auf Urlaub ist.
Ich war zwar erst vor zwei Wochen bei meiner Psychiaterin und da wurde meine Dosis erhöht, jedoch hat sich kaum etwas an meinem Zustand geändert.
Lg gr sb
Liebe gr sb,
Danke erstmal für deinen willkommensgruss, ich konnte dir nur nicht antworten,
Kann keine Nachrichten versenden, vielleicht weil ich erst seit zwei Stunden registriert bin?
Lieber Admin, liest du mit? Warum geht es nicht?
Also eine psychosomatische Reha ist, klar, stationär, wird von der PVA bewilligt und gezahlt, mit Antrag am besten von
Psychiater oder Hausarzt mit ziemlich ausführlichem Befund von Psychiater oder Therapeut.
Sicher immer besser Facharzt als Hausarzt bei so einem Antrag.
Ich weiß ja nicht wo du angefragt hast, kannst mir ja eine pn senden, ich kann halt nur hier und allgemein antworten.
Was man unbedingt wissen sollte, aber das wird bei anderen stationären Aufenthalten dieser Art wohl genau so sein, die schicken am Ende den kompletten Arztbrief an die PVA, mit der Begründung, dass diese ja auch zahlt, hab auch schon gehört, das soll üblich sein. Ich fand das nicht so toll, weil da doch sehr sensible Daten drin stehen und man. Ich darüber nicht informiert hat, bis ich diesen Brief fertig in den Händen hatte.
Weiß auch nicht, wie man sich dagegen wehrt. Ist in meinem Fall nicht schlimm, aber wie gesagt ohne einen Ton vorher und mit ein paar Details die die Versicherung weiß Gott nichts angeht, aber nichts aus der Einzeltherapie...
Ich hatte viel Sport, Aktivierung, Gruppentherapie, Entspannungübungen Ergotherapie usw. über den Tag verteilt, mit zweimal zu Hause übernachten innerhalb der sechs Wochen.
Sonst habe ich von dem Aufenthalt schon profitiert, allein, mal raus aus der üblichen Umgebung, ich hatte Glück, war im Grünen in so nem modernen Kubus in der Pampa und kompetenten Therapeuten und auch die Gruppe war recht okay.
Habe mich nachher leider zu sehr von der Krankenkasse unter Druck setzen lassen und mein eigenes "muss funktionieren" Problem noch längst nicht im Griff und zu früh wieder mit der Arbeit begonnen, das hat mich nach drei Monaten eingeholt, alles dort gelernte habe ich aber schon nach vier Wochen im Job nicht mehr einhalten können, der Druck ist für mich einfach zu hoch.
Aber ich weiß das es anderen besser geht.
Also für jemanden der kein "akutfall" ist ist es gut.
Was möchtest du noch wissen?
Lg c
Danke erstmal für deinen willkommensgruss, ich konnte dir nur nicht antworten,
Kann keine Nachrichten versenden, vielleicht weil ich erst seit zwei Stunden registriert bin?
Lieber Admin, liest du mit? Warum geht es nicht?
Also eine psychosomatische Reha ist, klar, stationär, wird von der PVA bewilligt und gezahlt, mit Antrag am besten von
Psychiater oder Hausarzt mit ziemlich ausführlichem Befund von Psychiater oder Therapeut.
Sicher immer besser Facharzt als Hausarzt bei so einem Antrag.
Ich weiß ja nicht wo du angefragt hast, kannst mir ja eine pn senden, ich kann halt nur hier und allgemein antworten.
Was man unbedingt wissen sollte, aber das wird bei anderen stationären Aufenthalten dieser Art wohl genau so sein, die schicken am Ende den kompletten Arztbrief an die PVA, mit der Begründung, dass diese ja auch zahlt, hab auch schon gehört, das soll üblich sein. Ich fand das nicht so toll, weil da doch sehr sensible Daten drin stehen und man. Ich darüber nicht informiert hat, bis ich diesen Brief fertig in den Händen hatte.
Weiß auch nicht, wie man sich dagegen wehrt. Ist in meinem Fall nicht schlimm, aber wie gesagt ohne einen Ton vorher und mit ein paar Details die die Versicherung weiß Gott nichts angeht, aber nichts aus der Einzeltherapie...
Ich hatte viel Sport, Aktivierung, Gruppentherapie, Entspannungübungen Ergotherapie usw. über den Tag verteilt, mit zweimal zu Hause übernachten innerhalb der sechs Wochen.
Sonst habe ich von dem Aufenthalt schon profitiert, allein, mal raus aus der üblichen Umgebung, ich hatte Glück, war im Grünen in so nem modernen Kubus in der Pampa und kompetenten Therapeuten und auch die Gruppe war recht okay.
Habe mich nachher leider zu sehr von der Krankenkasse unter Druck setzen lassen und mein eigenes "muss funktionieren" Problem noch längst nicht im Griff und zu früh wieder mit der Arbeit begonnen, das hat mich nach drei Monaten eingeholt, alles dort gelernte habe ich aber schon nach vier Wochen im Job nicht mehr einhalten können, der Druck ist für mich einfach zu hoch.
Aber ich weiß das es anderen besser geht.
Also für jemanden der kein "akutfall" ist ist es gut.
Was möchtest du noch wissen?
Lg c
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, 29 - Beiträge: 264
Hi c
Also die haben mir gesagt, dass ich keine Bewilligung von irgendwo benötige, dass wird dann alles von dort aus geregellt.
Lg gr sb
Also die haben mir gesagt, dass ich keine Bewilligung von irgendwo benötige, dass wird dann alles von dort aus geregellt.
Lg gr sb
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