Schwierigkeiten in der Beziehung zu meinem Therapeuten
das mag sein, aber Du weichst schon wieder aus, denn in keiner der lezten Posts ging es um Deinen Bruder.
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Ich bin mir gar nicht sicher, ob Bärchens Leben so schlecht aussieht. Sie hat ja das erreicht, was sie will. Alle kümmern sich in irgendeiner Weise um sie, weshalb sie auch nichts ändern will. Der Leidensdruck scheint also nicht besonders hoch.mio hat geschrieben:Du musst nichts tun, was Du nicht möchtest, das stimmt. Du musst dann allerdings mit den Konsequenzen Deines Nichthandelns leben und akzeptieren, dass Dein Leben so aussieht wie es aussieht.Baerchen hat geschrieben:nichts muss ich.
Ich denke es geht ja auch in diesem Thread einfach nur darum, dass andere sich kümmern. Deshalb wird er am Leben gehalten und immer wieder deutlich gemacht, dass sie nicht kann und will und weshalb das so ist. Es geht ja nicht darum, dass Bärchen gezielt nach Vorschlägen und Hilfe sucht. Es wird ihr nur von allen Seiten hier zu Füßen gelegt.
Ich bin wie einer, der blindlings sucht, nicht wissend wonach noch wo er es finden könnte. (Pessoa)
Ich denke, bei dir wirkt es kontraproduktiv etwas verstehen zu wollen... weil es dich davon abhält irgendetwas zu tun. Dein Bruder ist anders... na und. Du verhältst dich wie ein Kleinkind (und nee, das Kleinkind fühlt sich nicht fremd an, du agierst selbst so) und das ist dir bewusst: Daran könntest du ansetzen. Und wie ich schon mehrmals sagte: Das brauchst du nicht. Aber dann ist es von Vorteil, wenn du dich damit arrangierst. Auch glaube ich nicht, dass die Berentung wirklich vorteilhaft für dich und deine Entwicklung war. Denn in körperlicher Hinsicht gilt ähnliches: Du wolltest berentet werden, also "darfst" du gar nicht gesund werden. Und klar willst du bei deinem Therapeuten bleiben... er versucht noch weitere Stunden zu beantragen. Jeder andere hätte beendet, beenden müssen. Aber ich bin nicht sicher, ob er dir damit wirklich einen Gefallen tut oder ob deine destruktiven Muster noch weiter füttert und zementiert.
Zuletzt geändert von stern am Mo., 06.06.2016, 17:44, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße
stern

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»Die Dummheit hat aufgehört sich zu schämen«
(Heidi Kastner)
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mein leidensdruck, kann hier keiner einschaetzen.
es macht mich wuetend, wenn jemand denkt, es geht mir gut.
was ich taeglich auszuhalten habe (an beschwerden), macht mich beinahe kirre.
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Das war unuter anderem ein Grund, warum ich mich so lange zurückgehalten habe hier zu schreiben, aber dann konnte ich leider die Finger nicht mehr stillhalten, aber eigentlich wollte ich Bärchens-Ego nicht noch mehr füttern.....Candykills hat geschrieben:Ich bin mir gar nicht sicher, ob Bärchens Leben so schlecht aussieht. Sie hat ja das erreicht, was sie will. Alle kümmern sich in irgendeiner Weise um sie, weshalb sie auch nichts ändern will. Der Leidensdruck scheint also nicht besonders hoch.
Ich denke es geht ja auch in diesem Thread einfach nur darum, dass andere sich kümmern. Deshalb wird er am Leben gehalten und immer wieder deutlich gemacht, dass sie nicht kann und will und weshalb das so ist. Es geht ja nicht darum, dass Bärchen gezielt nach Vorschlägen und Hilfe sucht. Es wird ihr nur von allen Seiten hier zu Füßen gelegt.
schade, daß sie gar nichts tun will. Ich hasse Abhängikeit und würde alles tun um alleine und verantwortlich für mich zu leben, auch wenn ich finanzeille Einbußen durch meine Rente habe, nie würde ich meine Eltern um eine Unterstützung bitten, und das schon gar nicht wenn sie mich so nerven wie die Mutter von Bärchen sie.
Saffia
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Baerchen hat geschrieben: was ich taeglich auszuhalten habe (an beschwerden), macht mich beinahe kirre.
So kirre, dass du nicht mal in Erwägung ziehst irgendwas zu ändern....
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ich schreibe einfach mal meine gedanken auf die letzten beitraege auf, auch wenn ich sie teils aus der erwachsenensicht reflektieren kann:
aber jetzt vermutlich nur die kindliche seite:
- keiner versteht mich
- keiner erkennt, wie sehr ich leide
- alle erwarten
- ich kann nicht mehr
- ich habe keine kraft mehr
- ich kann nicht sterben und nicht leben
- ich will einen vater
- ich will naehe und kann sie nicht zulassen
- ich sehne mich nach halt
- weshalb bin ich auf der welt
- keiner liebt mich
- ich bin kaum etwas wert
- ich kenne mich kaum, wer bin ich?
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- keiner versteht mich
- keiner erkennt, wie sehr ich leide
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Bärchen - hast du dir mal überlegt, dass deine kindliche Seite vielleicht durchaus erwachsen werden will, aber du als Erwachsene ein Kind sein möchtest? Ich halte durchaus für möglich, dass die kindliche Seite leidet. Aber eine Seite in dir leidet überhaupt nicht, und dass ist die, die nichts ändern will. In meinen Augen die erwachsene Seite.
Wo wir wieder beim Stichwort sekundärem Krankheitsgewinn wären.
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Ich bin wie einer, der blindlings sucht, nicht wissend wonach noch wo er es finden könnte. (Pessoa)
Du kannst sie also "teils aus der erwachsenen Sicht reflektieren" - hast dich aber entscheiden, diesen erwachsenen Anteil (den es also doch zu geben scheint) lieber geflissentlich zu ignorieren? Weil selbst die Verantwortung zu übernehmen scheizze ist? Ja, manchmal wär ich auch liebend gern nochmal Kind, am besten dann gleich bei anderen Eltern, so bilderbuchmäßig. Der Drops ist aber längst gelutscht. "Keiner liebt mich" und diese Rettungsphantasien...das funktioniert als Erwachsener leider nimmer und führt nur immer tiefer ins Elend.
Oh man. Ich bin hier wieder raus. :-/
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ich will gerade wieder nur schweigen. wie damals als kind, einfach nichts mehr essen.
ich will es nicht anders. ich muss mich dann damit abfinden, dass sich nichts veraendert.
das selbe mache ich in den sitzungen.
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Ist es nun ein Müssen oder ein Wollen?
"Charakter zeigt sich in der Krise."
(Helmut Schmidt)
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danke dir. aber ich habe keine ahnung.ExtraordinaryGirl hat geschrieben:Ist es nun ein Müssen oder ein Wollen?
wenn ich schweige, gebe ich mich auf. mein leben. ich kann aber nicht anders. erkenne keinen anderen weg, den ich einschlagen kann, auch wenn das alle deutlich machen.
bin sehr verzweifelt und enttaeuscht, wenn ich anfange zu schweigen. fuehle mich dann, wie erstarrt.
enttaeuscht bin ich, dass mich der therapeut beispielsweise haengen laesst. manchmal schweigt er dann einfach mit, egal wie lange es dauert. es wird mich aber keiner sterben lassen, dass ist meine schwierigkeit, aber auch meine zuversicht.
bin sehr verzweifelt und enttaeuscht, wenn ich anfange zu schweigen. fuehle mich dann, wie erstarrt.
enttaeuscht bin ich, dass mich der therapeut beispielsweise haengen laesst. manchmal schweigt er dann einfach mit, egal wie lange es dauert. es wird mich aber keiner sterben lassen, dass ist meine schwierigkeit, aber auch meine zuversicht.
ich fuehle mich wie im sumpf festgefahren. als muesste mich jemand retten. wie auch, ich kann mich ja schlecht mit dem haaren selbst herausziehen, wenn ich mich im sumpf kaum bewegen kann.
Ich weiß nicht, wie es dir geht, Baerchen, aber MICH nerven die Beiträge auf den letzten Seiten hier tierisch!
Vor allem weil sie von Menschen kommen, die selbst noch in Therapie sind, wenn ich das richtig verstanden habe. Wenn ihr euch so gut verändert habt und so hart an euch arbeitet, dann ist das doch prima, und es sei euch gegönnt. Da könnt ihr stolz auf euch sein.
Baerchen, ich finde deine Beiträge am spannendsten, in denen du frei schreibst darüber, was in dir vorgeht, zum Beispiel in Bezug auf das Segelfliegen. Es ist doch eigentlich seltsam, dass du dich das getraut hast, völlig egal ob mit oder ohne Begleitung. Ich traue es mich nicht mal, Kettenkarussell zu fahren. Das ist an sich nicht erwähnenswert, aber dass ausgerechnet DU solche krassen Hobbys hattest, muss doch eine Bedeutung haben? Ich finde viele dieser Beiträge von dir nachdenkenswert. Vielleicht bleibst du "einfach mal" bei dir und lässt dich nicht in diese Rechtfertigungsecke drängen? Was soll dir das bringen, wenn dir zehn Menschen sagen, wie doof sie das finden, dass du ein Kind bleiben willst? Was sollte das an deiner eigenen Wahrnehmung ändern?
Vor allem weil sie von Menschen kommen, die selbst noch in Therapie sind, wenn ich das richtig verstanden habe. Wenn ihr euch so gut verändert habt und so hart an euch arbeitet, dann ist das doch prima, und es sei euch gegönnt. Da könnt ihr stolz auf euch sein.
Baerchen, ich finde deine Beiträge am spannendsten, in denen du frei schreibst darüber, was in dir vorgeht, zum Beispiel in Bezug auf das Segelfliegen. Es ist doch eigentlich seltsam, dass du dich das getraut hast, völlig egal ob mit oder ohne Begleitung. Ich traue es mich nicht mal, Kettenkarussell zu fahren. Das ist an sich nicht erwähnenswert, aber dass ausgerechnet DU solche krassen Hobbys hattest, muss doch eine Bedeutung haben? Ich finde viele dieser Beiträge von dir nachdenkenswert. Vielleicht bleibst du "einfach mal" bei dir und lässt dich nicht in diese Rechtfertigungsecke drängen? Was soll dir das bringen, wenn dir zehn Menschen sagen, wie doof sie das finden, dass du ein Kind bleiben willst? Was sollte das an deiner eigenen Wahrnehmung ändern?
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