Ab wann ist ein stationäre Therapie anzudenken?
Hallo Seifenblase,
der Rat von Gisi ist recht gut.
Obwohl man da leicht reden hat wenn man an der Arbeitsstelle (auch) hängt.
Prinzipiell muss der AG dass aber überbrücken können, verdammt nochmal da muss doch ne Aushilfskraft helfen können? Zudem hat der m.W.n. keine Kosten mehr (zumind. nach einer gewissen Zeit).
Mein 1. amb Thera hatte mir damals übrigens auch dringend angeraten ne Langzeit-Suchttherapie im Studium zu machen (Krankheitssemester), was ich nicht wollte weil ich sowieso schon total alt im Studium war.
Vielleicht gehst Du auch arbeiten mit der Zusage, dass der Ersatz noch von Dir paar Wochen einegarbeitet wird. Das würde Dich innerlich entlasten!
Wann ist denn Dein Aufnahmetermin?
der Rat von Gisi ist recht gut.
Obwohl man da leicht reden hat wenn man an der Arbeitsstelle (auch) hängt.
Prinzipiell muss der AG dass aber überbrücken können, verdammt nochmal da muss doch ne Aushilfskraft helfen können? Zudem hat der m.W.n. keine Kosten mehr (zumind. nach einer gewissen Zeit).
Mein 1. amb Thera hatte mir damals übrigens auch dringend angeraten ne Langzeit-Suchttherapie im Studium zu machen (Krankheitssemester), was ich nicht wollte weil ich sowieso schon total alt im Studium war.
Vielleicht gehst Du auch arbeiten mit der Zusage, dass der Ersatz noch von Dir paar Wochen einegarbeitet wird. Das würde Dich innerlich entlasten!
Wann ist denn Dein Aufnahmetermin?
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graue seifenblase
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, 29 - Beiträge: 264
@gisi & henrike
Ja es ist auch bei uns so, dass der Arbeitgeber nach einigen Wochen Krankenstand keine Kosten mehr für den Arbeitnehmer mehr hat, da ich glaub die Krankenkasse das übernimmt.
Das Problem ist bei uns der Ausfall der Person, da es bei uns keine Krankenstandsvertretung gibt, wir sind zudem noch ein Privater Verein. Somit ist die Kollegin über diese Zeit alleine und das ist schon schlimm genug wenn jemand 1-2Wochen Krank ist oder bis zu drei Wochen im Urlaub ist.
Somit kann ich damit rechnen, dass ich sobald ich wieder arbeiten gehe ich die Kündigung in der Hand halte, auch wenn sie mich jetzt im Krankenstand nicht kündigen.
Und das wäre für mich der Untergang, ich liebe meine Arbeit!
Also habe ich jetzt eigentlich nur die Wahl zwischen dem einen Teil meines Lebens und dem anderen Teil, irgendein Teil von mir muss daran glauben.
Und da ich mich selbst immer schon hinten angestellt habe und bei der Arbeit noch mehr mit drinnen hängt als nur ich und meine Person werde ich mich für die Arbeit entscheiden.
Ein Teil von mir muss sowieso "sterben", also nehme ich den Teil der nur mich alleine trifft und wo sonst keiner mit dranhängt.
Der Aufnahmetermin ist noch nicht einmal irgendwie ein Thema, jetzt müsste ich erst einmal zum Erstgespräch, wo einmal festgestellt wird ob ich überhaupt auf die Warteliste käme.
Ja es ist auch bei uns so, dass der Arbeitgeber nach einigen Wochen Krankenstand keine Kosten mehr für den Arbeitnehmer mehr hat, da ich glaub die Krankenkasse das übernimmt.
Das Problem ist bei uns der Ausfall der Person, da es bei uns keine Krankenstandsvertretung gibt, wir sind zudem noch ein Privater Verein. Somit ist die Kollegin über diese Zeit alleine und das ist schon schlimm genug wenn jemand 1-2Wochen Krank ist oder bis zu drei Wochen im Urlaub ist.
Somit kann ich damit rechnen, dass ich sobald ich wieder arbeiten gehe ich die Kündigung in der Hand halte, auch wenn sie mich jetzt im Krankenstand nicht kündigen.
Und das wäre für mich der Untergang, ich liebe meine Arbeit!
Also habe ich jetzt eigentlich nur die Wahl zwischen dem einen Teil meines Lebens und dem anderen Teil, irgendein Teil von mir muss daran glauben.
Und da ich mich selbst immer schon hinten angestellt habe und bei der Arbeit noch mehr mit drinnen hängt als nur ich und meine Person werde ich mich für die Arbeit entscheiden.
Ein Teil von mir muss sowieso "sterben", also nehme ich den Teil der nur mich alleine trifft und wo sonst keiner mit dranhängt.
Der Aufnahmetermin ist noch nicht einmal irgendwie ein Thema, jetzt müsste ich erst einmal zum Erstgespräch, wo einmal festgestellt wird ob ich überhaupt auf die Warteliste käme.
Hallo Seifenblase,
"Der Aufnahmetermin ist noch nicht einmal irgendwie ein Thema, jetzt müsste ich erst einmal zum Erstgespräch, wo einmal festgestellt wird ob ich überhaupt auf die Warteliste käme."
Also reden wir hier noch etwa von Monaten bis die Therapie überhaupt startet! Welche Therapie ist es denn, wenn ich fragen darf?
Es muss auch in Österreich Lösungen für solche Fälle geben, meinetwegen jemand der als 1-Euro-Jobber da herangeführt wird.
Kenne Leute in der SHG die in Suchtkliniken den Pförtner machen als 1 Euro-Jobber.
Fachkräfte sind knapp, gerade die Guten, das ist klar. Was ist das denn für ein Verein für den Du da arbeitest, der das nicht auf die Reihe bringt?
Ich würde zunächst arbeiten gehen, mit diesem Fokus auf die Therapie.
Ich weiss nicht was bei Dir da sterben soll, versuche doch froh zu sein, dass Du Dir ggf. den Arbeitsplatz erhalten kannst.
Was muss dieser Ersatz denn können? Wer hat Ideen wie man da auf einen Zugriff bekommt?
Dabei bitte nicht aufs Arbeitsamt hoffen, da warte ich jetzt schon 3 Monate auf 1 verschissenes Beratungsgespräch! Die sind hier mehr mit den Umstrukturierungen beschäftigt als allem anderen.
Wer kann gr SB nen Textvorschlag schreiben für die Kontaktaufnahme mit Hilfestellen?
"Der Aufnahmetermin ist noch nicht einmal irgendwie ein Thema, jetzt müsste ich erst einmal zum Erstgespräch, wo einmal festgestellt wird ob ich überhaupt auf die Warteliste käme."
Also reden wir hier noch etwa von Monaten bis die Therapie überhaupt startet! Welche Therapie ist es denn, wenn ich fragen darf?
Es muss auch in Österreich Lösungen für solche Fälle geben, meinetwegen jemand der als 1-Euro-Jobber da herangeführt wird.
Kenne Leute in der SHG die in Suchtkliniken den Pförtner machen als 1 Euro-Jobber.
Fachkräfte sind knapp, gerade die Guten, das ist klar. Was ist das denn für ein Verein für den Du da arbeitest, der das nicht auf die Reihe bringt?
Ich würde zunächst arbeiten gehen, mit diesem Fokus auf die Therapie.
Ich weiss nicht was bei Dir da sterben soll, versuche doch froh zu sein, dass Du Dir ggf. den Arbeitsplatz erhalten kannst.
Was muss dieser Ersatz denn können? Wer hat Ideen wie man da auf einen Zugriff bekommt?
Dabei bitte nicht aufs Arbeitsamt hoffen, da warte ich jetzt schon 3 Monate auf 1 verschissenes Beratungsgespräch! Die sind hier mehr mit den Umstrukturierungen beschäftigt als allem anderen.
Wer kann gr SB nen Textvorschlag schreiben für die Kontaktaufnahme mit Hilfestellen?
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graue seifenblase
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, 29 - Beiträge: 264
@Henrike
Stationäre Therapie: Ja wir reden hier noch von Monaten. Sie bieten dort mehrere Therapien an, das wird beim Erstgespräch besprochen, welche für einen passen und damit wird ein Therapieplan erstellt. Also es gibt Einzel-, Gruppentherapie, Kreative Therapien (Malen,Musik,...), Bewegung, Gestalttherapie, wo es darum geht etwas Sinnvolles zu machen, einen geregelten Tagesablauf zu erlangen usw., Akupunktur, und noch andere. Ist ja keine Reha oder Kur sondern ein Krankenhausaufenthalt mit allem drum und dran, da wo ich hin wollen würde.
Arbeit: Es gibt Lösungen in Österreich, aber halt leider nicht für so kleine Vereine, die nicht durch den Staat finanziert werden und man in meinem Bereich nicht irgendwen hinsetzen kann, da benötigt man schon gewisse Voraussetzungen. (Ich arbeite mit Erwachsenen die schwerst mehrfach behindert sind, alle im Rolli sitzen und alle gepflegt werden müssen, diese müssen auch gefördert werden usw.)
Arbeitsamt ist sowieso kein Thema!
Leben/Sterben: Naja wenn ich arbeiten gehe, dann muss ich auf Fundktionsmodus umstellen, das heißt meine Befindlichkeiten und Probleme wieder wegsperren, also stirbt der Teil von mir, der Lebt, Spaß hat und glücklich sein will bzw wird der Teil unterdrückt oder ganz zurück gedrängt. Wenn ich mich für Therapie entscheide, dann verlier ich wahrscheinlich über kurz oder lange meinen Job und so stirbt auch ein großer Teil von mir, ich fühle mich unnützlich, als Versager,... zudem brauche ich meine Arbeit auch für meine Psyche, denn die Menschen die ich dort betreue sind die ehrlichsten die ich kenne, denn sonst bin ich es nur gewohnt, dass die Leute nie zu 100%echt und ehrlich sind.
Ich weiß is irgendwie schwer zu verstehen. Fazit ist, ich muss mich entscheiden welcher Teil von mir sterben soll und eigentlich geht der eine Teil nicht ohne den anderen Teil und ach alles scheiße und kompliziert.
So wie meine Kollegin immer gesagt hat: "Das Leben ist KEIN Ponyhof!"
Stationäre Therapie: Ja wir reden hier noch von Monaten. Sie bieten dort mehrere Therapien an, das wird beim Erstgespräch besprochen, welche für einen passen und damit wird ein Therapieplan erstellt. Also es gibt Einzel-, Gruppentherapie, Kreative Therapien (Malen,Musik,...), Bewegung, Gestalttherapie, wo es darum geht etwas Sinnvolles zu machen, einen geregelten Tagesablauf zu erlangen usw., Akupunktur, und noch andere. Ist ja keine Reha oder Kur sondern ein Krankenhausaufenthalt mit allem drum und dran, da wo ich hin wollen würde.
Arbeit: Es gibt Lösungen in Österreich, aber halt leider nicht für so kleine Vereine, die nicht durch den Staat finanziert werden und man in meinem Bereich nicht irgendwen hinsetzen kann, da benötigt man schon gewisse Voraussetzungen. (Ich arbeite mit Erwachsenen die schwerst mehrfach behindert sind, alle im Rolli sitzen und alle gepflegt werden müssen, diese müssen auch gefördert werden usw.)
Arbeitsamt ist sowieso kein Thema!
Leben/Sterben: Naja wenn ich arbeiten gehe, dann muss ich auf Fundktionsmodus umstellen, das heißt meine Befindlichkeiten und Probleme wieder wegsperren, also stirbt der Teil von mir, der Lebt, Spaß hat und glücklich sein will bzw wird der Teil unterdrückt oder ganz zurück gedrängt. Wenn ich mich für Therapie entscheide, dann verlier ich wahrscheinlich über kurz oder lange meinen Job und so stirbt auch ein großer Teil von mir, ich fühle mich unnützlich, als Versager,... zudem brauche ich meine Arbeit auch für meine Psyche, denn die Menschen die ich dort betreue sind die ehrlichsten die ich kenne, denn sonst bin ich es nur gewohnt, dass die Leute nie zu 100%echt und ehrlich sind.
Ich weiß is irgendwie schwer zu verstehen. Fazit ist, ich muss mich entscheiden welcher Teil von mir sterben soll und eigentlich geht der eine Teil nicht ohne den anderen Teil und ach alles scheiße und kompliziert.
So wie meine Kollegin immer gesagt hat: "Das Leben ist KEIN Ponyhof!"
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Hallo gr SB,
nachdem die stat. Thera weitestgehend klar zu sein scheint nochmal zum Thema der Aushilfskraft (habe die mögliche Lösung mal auseinander gezogen zur Transparenz).
Mit meinen Vorschlägen (als Laie) sage ich nicht, dass Du nicht genug überlegt hast zur Lösung des Themas (selbst ist es in solchen Fällen aber oft so, dass man ein Brett vor dem Kopf hat).
"Arbeit:
1)Es gibt Lösungen in Österreich, aber halt leider nicht für so kleine Vereine, die nicht durch den Staat finanziert werden
2) und man in meinem Bereich nicht irgendwen hinsetzen kann, da benötigt man schon gewisse Voraussetzungen. (Ich arbeite mit Erwachsenen die schwerst mehrfach behindert sind, alle im Rolli sitzen und alle gepflegt werden müssen, diese müssen auch gefördert werden usw.)
3) Arbeitsamt ist sowieso kein Thema!
zu 1): Falls es ein Verein ist, muss es auch andere Mitglieder, die hier zumind. verbal unterstützen müssten (ggf. Kontaktstellen ausfindig machen oder sich umhören).
Deligieren könnte hier das Stichwort sein!
Man sollte nicht von vornherein ausschliessen, dass es eine Lösung geben könnte, das ist kontraproduktiv.
Wenn ich jetzt 5 Monate in die Klinik gehe, bekomme ich auch keine Aushilfskraft für den Fussball-Fanclub, aber in sozialen Bereich sollte das wohl zumind. prinzipiell was geben.
Ist denn die Kirche als Diakonie bereits angefragt worden?
zu 2) Da diese Aufgabenbeschreibung so nicht ausreichen dürfte um weitestgehend umfassend das Anforderungsprofil an Anbieter weiterzugeben, bitte ich darum eine Detailbeschr. anzufertigen.
Also 4-5 wesentliche Anforderungen auflisten
zu 3) Arbeitsamt sollte immer ein Ausweichthema sein (meinetwegen, wenn sonst nichts hilft)
Tip: Ggf. sonstige Kontaktstellen anfragen (Caritas, evang. Kirche)
nachdem die stat. Thera weitestgehend klar zu sein scheint nochmal zum Thema der Aushilfskraft (habe die mögliche Lösung mal auseinander gezogen zur Transparenz).
Mit meinen Vorschlägen (als Laie) sage ich nicht, dass Du nicht genug überlegt hast zur Lösung des Themas (selbst ist es in solchen Fällen aber oft so, dass man ein Brett vor dem Kopf hat).
"Arbeit:
1)Es gibt Lösungen in Österreich, aber halt leider nicht für so kleine Vereine, die nicht durch den Staat finanziert werden
2) und man in meinem Bereich nicht irgendwen hinsetzen kann, da benötigt man schon gewisse Voraussetzungen. (Ich arbeite mit Erwachsenen die schwerst mehrfach behindert sind, alle im Rolli sitzen und alle gepflegt werden müssen, diese müssen auch gefördert werden usw.)
3) Arbeitsamt ist sowieso kein Thema!
zu 1): Falls es ein Verein ist, muss es auch andere Mitglieder, die hier zumind. verbal unterstützen müssten (ggf. Kontaktstellen ausfindig machen oder sich umhören).
Deligieren könnte hier das Stichwort sein!
Man sollte nicht von vornherein ausschliessen, dass es eine Lösung geben könnte, das ist kontraproduktiv.
Wenn ich jetzt 5 Monate in die Klinik gehe, bekomme ich auch keine Aushilfskraft für den Fussball-Fanclub, aber in sozialen Bereich sollte das wohl zumind. prinzipiell was geben.
Ist denn die Kirche als Diakonie bereits angefragt worden?
zu 2) Da diese Aufgabenbeschreibung so nicht ausreichen dürfte um weitestgehend umfassend das Anforderungsprofil an Anbieter weiterzugeben, bitte ich darum eine Detailbeschr. anzufertigen.
Also 4-5 wesentliche Anforderungen auflisten
zu 3) Arbeitsamt sollte immer ein Ausweichthema sein (meinetwegen, wenn sonst nichts hilft)
Tip: Ggf. sonstige Kontaktstellen anfragen (Caritas, evang. Kirche)
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graue seifenblase
Thread-EröffnerIn - Forums-Insider

, 29 - Beiträge: 264
Hi Henrike!
Wie gesagt ich habe mir meinen Kopf schon in alle Richtungen zerbrochen und meine beiden Chefs sind auch dran eine Lösung zu finden.
Aber momentan ist die Situation so wie sie ist.
@Fanclub, das ist eine Freizeitsache (was nicht heißen soll, dass da keine Arbeit dahinter steckt, aber es ist nun mal keine Arbeit im sinne vom Job/Beruf)
Bezüglich andere private Organisationen um Unterstützung bitten, das funktioniert nicht so wie du dir das vorstellst, da stecken ganz andere Gründe dahinter, aber die sind hier nicht relevant, es reicht, dass es leider an dieser Stelle keine Möglichkeit gibt.
Im sozialen Berufsfeld hast du die A-karte gezogen, so ist es leider nun mal. Abgesehn von Lohn- Leistungsverhältnis was in allen Sozialberufen unter aller Sau sind, gibt es auch Probleme mit Personalstunden, wenn du in dem Bereich arbeitest, dann machst du das wirklich weil du den Beruf liebst und bei Gott nicht des Geldes wegen. Krankenstandsvertretungen: das ist im Sozialbereich ein nicht existierendes Fremdwort! Z.B. wenn eine Lehrerin ein Monat im Krankenstand ist, dann wird die Klasse von anderen Lehrern und der Direktorin von der selben Schule abwechselnd "Unterrichtet" bzw die Lehrerin von diesen Personen abwechselnd vertreten, oder wenn es nicht anders geht die Schüler dieser Klasse auf die anderen Klassen der Schule aufgeteilt. Und das ist noch ein Bereich, wo der Staat etwas von der Unterstützung und Förderung hätte, denn die heutigen Schüler bringen Morgen das Geld. So und dann glaubst du in einem Bereich der dem Staat nur auf der Geldtasche liegt, wo der "liebe" Staat eigentlich nur auf profit aus ist wird von irgendeiner Seite mehr als nur irgendwie nötig Unterstützt?! Man macht genau so viel wie es von der EU verlangt wird, denn der Behindertenbereich ist nun mal ein Minusgeschäft und wirft nun mal keinen Gewinn ab. So lebt unser Behindertensystem von den größeren und kleineren privaten Trägern die sich darum annehmen und sich durch das System durchkämpfen und schauen dass sie nicht untergehen.
Zum Anforderungsprofil: Ich weiß zwar nicht was es bringen soll, aber man muss einen Sozialberuf gelernt haben, am besten mit Schwerpunkt Behindertenarbeit.
Wie gesagt ich habe mir meinen Kopf schon in alle Richtungen zerbrochen und meine beiden Chefs sind auch dran eine Lösung zu finden.
Aber momentan ist die Situation so wie sie ist.
@Fanclub, das ist eine Freizeitsache (was nicht heißen soll, dass da keine Arbeit dahinter steckt, aber es ist nun mal keine Arbeit im sinne vom Job/Beruf)
Bezüglich andere private Organisationen um Unterstützung bitten, das funktioniert nicht so wie du dir das vorstellst, da stecken ganz andere Gründe dahinter, aber die sind hier nicht relevant, es reicht, dass es leider an dieser Stelle keine Möglichkeit gibt.
Im sozialen Berufsfeld hast du die A-karte gezogen, so ist es leider nun mal. Abgesehn von Lohn- Leistungsverhältnis was in allen Sozialberufen unter aller Sau sind, gibt es auch Probleme mit Personalstunden, wenn du in dem Bereich arbeitest, dann machst du das wirklich weil du den Beruf liebst und bei Gott nicht des Geldes wegen. Krankenstandsvertretungen: das ist im Sozialbereich ein nicht existierendes Fremdwort! Z.B. wenn eine Lehrerin ein Monat im Krankenstand ist, dann wird die Klasse von anderen Lehrern und der Direktorin von der selben Schule abwechselnd "Unterrichtet" bzw die Lehrerin von diesen Personen abwechselnd vertreten, oder wenn es nicht anders geht die Schüler dieser Klasse auf die anderen Klassen der Schule aufgeteilt. Und das ist noch ein Bereich, wo der Staat etwas von der Unterstützung und Förderung hätte, denn die heutigen Schüler bringen Morgen das Geld. So und dann glaubst du in einem Bereich der dem Staat nur auf der Geldtasche liegt, wo der "liebe" Staat eigentlich nur auf profit aus ist wird von irgendeiner Seite mehr als nur irgendwie nötig Unterstützt?! Man macht genau so viel wie es von der EU verlangt wird, denn der Behindertenbereich ist nun mal ein Minusgeschäft und wirft nun mal keinen Gewinn ab. So lebt unser Behindertensystem von den größeren und kleineren privaten Trägern die sich darum annehmen und sich durch das System durchkämpfen und schauen dass sie nicht untergehen.
Zum Anforderungsprofil: Ich weiß zwar nicht was es bringen soll, aber man muss einen Sozialberuf gelernt haben, am besten mit Schwerpunkt Behindertenarbeit.
Hallo gr SB,
wie Du siehst habe ich noch nicht kapituliert.
Im Kern hast Du auf 1) geantwortet:
"Abgesehn von Lohn- Leistungsverhältnis was in allen Sozialberufen unter aller Sau sind, gibt es auch Probleme mit Personalstunden, wenn du in dem Bereich arbeitest, dann machst du das wirklich weil du den Beruf liebst und bei Gott nicht des Geldes wegen. Krankenstandsvertretungen: das ist im Sozialbereich ein nicht existierendes Fremdwort!"
Obwohl ich da noch eine Lösung sehe (Deine Chefs vielleicht auch), würde ich mich persönlich aus diesem Bereich auf Sicht auch zurückziehen, bzw. wenn das unbedingt der Bereich sein muss, über ne Fortbildung ne gut bezahlte Stelle anstreben.
Wenn Du im Rentenalter bist, kommt dann auch keiner der Dir die mickrige Rente aufstockt!
Das hat man mir übrigens auch gesagt, als ich im TV-Techniker-Handwerk war, und mir gefiel das auch überhaupt nicht. Aber Recht hatten die Leute, heute bin ich fast dankbar für den Wein den die mir einschenkten.
Hier in der BRD spricht man ja von ca. 50 % die man als lediger als Rente vom Nettolohn erhält.
Alle unterhalb von 1.500 € netto hängen dann irgendwie in der Grundsicherung.
Kapiert aber auch kaum einer dass man mit 50 oder 60 keine Pflegebedürftigen mehr heben und tragen kann. Insofern wäre mir der Job nicht so wichtig.
wie Du siehst habe ich noch nicht kapituliert.
Im Kern hast Du auf 1) geantwortet:
"Abgesehn von Lohn- Leistungsverhältnis was in allen Sozialberufen unter aller Sau sind, gibt es auch Probleme mit Personalstunden, wenn du in dem Bereich arbeitest, dann machst du das wirklich weil du den Beruf liebst und bei Gott nicht des Geldes wegen. Krankenstandsvertretungen: das ist im Sozialbereich ein nicht existierendes Fremdwort!"
Obwohl ich da noch eine Lösung sehe (Deine Chefs vielleicht auch), würde ich mich persönlich aus diesem Bereich auf Sicht auch zurückziehen, bzw. wenn das unbedingt der Bereich sein muss, über ne Fortbildung ne gut bezahlte Stelle anstreben.
Wenn Du im Rentenalter bist, kommt dann auch keiner der Dir die mickrige Rente aufstockt!
Das hat man mir übrigens auch gesagt, als ich im TV-Techniker-Handwerk war, und mir gefiel das auch überhaupt nicht. Aber Recht hatten die Leute, heute bin ich fast dankbar für den Wein den die mir einschenkten.
Hier in der BRD spricht man ja von ca. 50 % die man als lediger als Rente vom Nettolohn erhält.
Alle unterhalb von 1.500 € netto hängen dann irgendwie in der Grundsicherung.
Kapiert aber auch kaum einer dass man mit 50 oder 60 keine Pflegebedürftigen mehr heben und tragen kann. Insofern wäre mir der Job nicht so wichtig.
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graue seifenblase
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, 29 - Beiträge: 264
@Henrike
Ob du meine Arbeit befürwortest oder nicht ist mir ehrlich gesagt egal.
Geld ist nicht alles!!!
Meine Arbeit ist nicht meine Arbeit sondern mein Beruf, Beruf ist für mich eine Berufung, Job ist für mich Arbeit. Mein Beruf macht mir spaß, ich gehe total darin auf, es ist meins und es ist für mich nur teilweise Arbeit. Mir ist es wichtiger, dass ich mich in meiner Arbeit wohl fühle und nicht nur arbeiten gehe um mein Leben zu finanzieren. Für mich ist das Gehalt ein positiver Nebeneffekt.
Und das ich die Arbeit in der Form nicht ewig machen kann ist mir klar, aber es gibt die Möglichkeit in eine leitende Position zu kommen, also Karriereleiter hinauf zu klettern und zudem studier ich noch etwas dazu und kann mir ein zweites Standbein aufbauen.
Zudem habe ich noch eine zusätzliche Pensionsversicherung, denn wer weiß ob es überhaupt noch eine Pension gibt, bis ich so weit bin.
Ob du meine Arbeit befürwortest oder nicht ist mir ehrlich gesagt egal.
Geld ist nicht alles!!!
Meine Arbeit ist nicht meine Arbeit sondern mein Beruf, Beruf ist für mich eine Berufung, Job ist für mich Arbeit. Mein Beruf macht mir spaß, ich gehe total darin auf, es ist meins und es ist für mich nur teilweise Arbeit. Mir ist es wichtiger, dass ich mich in meiner Arbeit wohl fühle und nicht nur arbeiten gehe um mein Leben zu finanzieren. Für mich ist das Gehalt ein positiver Nebeneffekt.
Und das ich die Arbeit in der Form nicht ewig machen kann ist mir klar, aber es gibt die Möglichkeit in eine leitende Position zu kommen, also Karriereleiter hinauf zu klettern und zudem studier ich noch etwas dazu und kann mir ein zweites Standbein aufbauen.
Zudem habe ich noch eine zusätzliche Pensionsversicherung, denn wer weiß ob es überhaupt noch eine Pension gibt, bis ich so weit bin.
Hallo gr SB,
es war nicht meine Absicht, Deine Arbeit abzuwerten.
Das hast Du doch im Kern schon selbst gemacht:
Zitat: "Im sozialen Berufsfeld hast du die A-karte gezogen, so ist es leider nun mal. Abgesehn von Lohn- Leistungsverhältnis was in allen Sozialberufen unter aller Sau sind, gibt es auch Probleme mit Personalstunden, wenn du in dem Bereich arbeitest"
Wenn der Staat (also auch wir) diese wichtige Arbeit offenbar nicht genügend wertschätzt (ausser in Sonntagsreden) also auch mit Gehalt, würde ich diese auf längere Sicht nicht mehr machen.
In meinem alten Bereich war es im Prinzip ähnlich weil die Leute für eine TV-Reparatur nicht mehr als 200 DM ausgeben wollten (obwohl Du da mit der Kutschiererei mind. 3 Stunden für brauchtest). Da habe ich mir gedacht: Repariert Euch den Mist doch selbst, schmeisst die TV's auf den Müll, mit mir nicht mehr.
Das ist jetzt hart geschrieben von mir, weil TV's keinesfalls mit Menschen verglichen werden können, ich meine es nur von der Wertschöpfung her betrachtet.
Ist doch gut wenn Du dort auch ne Weiterbildung nutzst und die Zusatz-Pension erwirbst.
Die Frage war auch mehr dahingehend zu stellen, stelle ich meine Genesung zurück für einen Herzensjob oder steht die Gesundheit im Fokus.
Mir kam damals zugute dass mit Ende 20 bereits mein angeschlagenes Rückrat beschädigt war und der Arzt mir dringend anriet nie mehr 40 kg schwere Fernseher alleine zu schleppen.
es war nicht meine Absicht, Deine Arbeit abzuwerten.
Das hast Du doch im Kern schon selbst gemacht:
Zitat: "Im sozialen Berufsfeld hast du die A-karte gezogen, so ist es leider nun mal. Abgesehn von Lohn- Leistungsverhältnis was in allen Sozialberufen unter aller Sau sind, gibt es auch Probleme mit Personalstunden, wenn du in dem Bereich arbeitest"
Wenn der Staat (also auch wir) diese wichtige Arbeit offenbar nicht genügend wertschätzt (ausser in Sonntagsreden) also auch mit Gehalt, würde ich diese auf längere Sicht nicht mehr machen.
In meinem alten Bereich war es im Prinzip ähnlich weil die Leute für eine TV-Reparatur nicht mehr als 200 DM ausgeben wollten (obwohl Du da mit der Kutschiererei mind. 3 Stunden für brauchtest). Da habe ich mir gedacht: Repariert Euch den Mist doch selbst, schmeisst die TV's auf den Müll, mit mir nicht mehr.
Das ist jetzt hart geschrieben von mir, weil TV's keinesfalls mit Menschen verglichen werden können, ich meine es nur von der Wertschöpfung her betrachtet.
Ist doch gut wenn Du dort auch ne Weiterbildung nutzst und die Zusatz-Pension erwirbst.
Die Frage war auch mehr dahingehend zu stellen, stelle ich meine Genesung zurück für einen Herzensjob oder steht die Gesundheit im Fokus.
Mir kam damals zugute dass mit Ende 20 bereits mein angeschlagenes Rückrat beschädigt war und der Arzt mir dringend anriet nie mehr 40 kg schwere Fernseher alleine zu schleppen.
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graue seifenblase
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, 29 - Beiträge: 264
Hi!
Also zu dem Zitat!
Ich habe meinen Beruf nicht abgewertet, denn ich finde ihn sehr wichtig, noch dazu kann jeder einmal genau in diese Situation kommen (z.B. Unfall)
Von 6 Erwachsenen, die ich betreue, sind nur 2 vor der Geburt schon schwerst behindert gewesen, die anderen sind durch Unfälle so, wie sie jetzt sind.
Die Klientin, die am kürzesten bei uns ist hatte z.B. einen schweren Reitunfall und war bis sie 20Jahre alt war kern gesund. Sie hat jetzt sowohl körperlich eine schwere Behinderung, als auch geistig ist einiges in Mitleidenschaft gezogen worden.
Auf jeden Fall finde ich es sehr bedenklich, dass die Gesellschaft immer sehr viel Bewunderung ausdrückt, wenn man sagt, dass man in dem Bereich arbeitet, aber gleichzeitig werden die Rahmenbedingungen von Seitens der Politik immer schlechter.
Bsp: Das Gehalt steigt ja etwas mit der Inflation, kürzlich wollten sie uns nicht einmal den Prozentsatz der Inflation geben, ich mein das ist schon mal an sich unter aller sau, aber was bringt es, wenn sie uns diesen Prozentsatz geben? Nicht viel, denn wer leidet darunter, wir die Arbeitnehmer bzw die Menschen die wir betreuen. Denn pro Mensch, der bei uns betreut wird gibt es vom Staat ein gewisses Betreuungsgeld, davon muss der ganze Betrieb gezahlt werden, also alle Anschaffungen, Reperaturen, Miete, Strom, Gehälter, Essen der Menschen,..... Dann kommt die Inflation und die Betreuer bekommen mehr Gehalt, aber der Verein bekommt nicht mehr Betreuungsgeld für die Menschen, das heißt alles wird für den Verein teurer, aber er bekommt genauso wenig Geld wie zuvor. Das heißt der Verein muss schauen, wo er einsparen kann, das ist dann meistens so der Fall das es weniger Betreuerstunden pro Mensch mit Behinderung gibt, das versucht man dann wieder dadurch auszugleichen, dass man dann in jede Gruppe einen Menschen mit Behinderung dazu gibt, der zu Betreuen ist, was folgt daraus? Die Betreuer bekommen vielleicht etwas mehr Geld (wenn gerade so viel, dass man mit der Inflation wieder mit Null aussteigt), muss aber im Gegenzug dazu mehr arbeiten, mehr Menschen betreuen und hat dadurch weniger Zeit für den Einzelnen, kann diese dadurch weniger Intensiv betreuen/ fördern usw.
Also eine Katze die sich da in den Schwanz beißt.
Wenn man in diesem Bereich arbeitet, dann macht man es einfach, weil man die Arbeit liebt. Wenn ich gesund bin, also nicht gerade eine starke depressive Phase wie jetzt habe, dann ist die Arbeit für mich einfach eine Erfüllung, ich fühle mich wohl, ich muss mindestens einmal am Tag dort lachen, weil mich meine Klienten zum lachen bringen und das ist von ihrer Seite her echt, denn sie spielen einem nichts vor, wieso sollten sie auch, denn sie müssen uns nicht "gefallen" und das wissen/ spüren sie, genauso wie sie uns klar durch ihr Verhalten zeigen, wenn sie mit uns gerade nicht zufrieden sind, seis dass sie dann nicht so gut mitarbeiten oder sonst irgendetwas "anstellen". Es ist einfach schön! Ich kanns nicht in Worte beschreiben. Wie gesagt ich LIEBE meine Arbeit, und wenn ich wüsste, dass ich das bis zum Schluss körperlich machen könnte, dann würde ich das tun, denn für mich gibt es nichts schöneres.
Also was ich ankreide, sind die Rahmenbedingungen die vom Staat/ der Gesellschaft kommen.
lg
Also zu dem Zitat!
Ich habe meinen Beruf nicht abgewertet, denn ich finde ihn sehr wichtig, noch dazu kann jeder einmal genau in diese Situation kommen (z.B. Unfall)
Von 6 Erwachsenen, die ich betreue, sind nur 2 vor der Geburt schon schwerst behindert gewesen, die anderen sind durch Unfälle so, wie sie jetzt sind.
Die Klientin, die am kürzesten bei uns ist hatte z.B. einen schweren Reitunfall und war bis sie 20Jahre alt war kern gesund. Sie hat jetzt sowohl körperlich eine schwere Behinderung, als auch geistig ist einiges in Mitleidenschaft gezogen worden.
Auf jeden Fall finde ich es sehr bedenklich, dass die Gesellschaft immer sehr viel Bewunderung ausdrückt, wenn man sagt, dass man in dem Bereich arbeitet, aber gleichzeitig werden die Rahmenbedingungen von Seitens der Politik immer schlechter.
Bsp: Das Gehalt steigt ja etwas mit der Inflation, kürzlich wollten sie uns nicht einmal den Prozentsatz der Inflation geben, ich mein das ist schon mal an sich unter aller sau, aber was bringt es, wenn sie uns diesen Prozentsatz geben? Nicht viel, denn wer leidet darunter, wir die Arbeitnehmer bzw die Menschen die wir betreuen. Denn pro Mensch, der bei uns betreut wird gibt es vom Staat ein gewisses Betreuungsgeld, davon muss der ganze Betrieb gezahlt werden, also alle Anschaffungen, Reperaturen, Miete, Strom, Gehälter, Essen der Menschen,..... Dann kommt die Inflation und die Betreuer bekommen mehr Gehalt, aber der Verein bekommt nicht mehr Betreuungsgeld für die Menschen, das heißt alles wird für den Verein teurer, aber er bekommt genauso wenig Geld wie zuvor. Das heißt der Verein muss schauen, wo er einsparen kann, das ist dann meistens so der Fall das es weniger Betreuerstunden pro Mensch mit Behinderung gibt, das versucht man dann wieder dadurch auszugleichen, dass man dann in jede Gruppe einen Menschen mit Behinderung dazu gibt, der zu Betreuen ist, was folgt daraus? Die Betreuer bekommen vielleicht etwas mehr Geld (wenn gerade so viel, dass man mit der Inflation wieder mit Null aussteigt), muss aber im Gegenzug dazu mehr arbeiten, mehr Menschen betreuen und hat dadurch weniger Zeit für den Einzelnen, kann diese dadurch weniger Intensiv betreuen/ fördern usw.
Also eine Katze die sich da in den Schwanz beißt.
Wenn man in diesem Bereich arbeitet, dann macht man es einfach, weil man die Arbeit liebt. Wenn ich gesund bin, also nicht gerade eine starke depressive Phase wie jetzt habe, dann ist die Arbeit für mich einfach eine Erfüllung, ich fühle mich wohl, ich muss mindestens einmal am Tag dort lachen, weil mich meine Klienten zum lachen bringen und das ist von ihrer Seite her echt, denn sie spielen einem nichts vor, wieso sollten sie auch, denn sie müssen uns nicht "gefallen" und das wissen/ spüren sie, genauso wie sie uns klar durch ihr Verhalten zeigen, wenn sie mit uns gerade nicht zufrieden sind, seis dass sie dann nicht so gut mitarbeiten oder sonst irgendetwas "anstellen". Es ist einfach schön! Ich kanns nicht in Worte beschreiben. Wie gesagt ich LIEBE meine Arbeit, und wenn ich wüsste, dass ich das bis zum Schluss körperlich machen könnte, dann würde ich das tun, denn für mich gibt es nichts schöneres.
Also was ich ankreide, sind die Rahmenbedingungen die vom Staat/ der Gesellschaft kommen.
lg
Hallo gr Seifenblase,
soweit sind wir da also übereinstimmend, dass der Staat da die Rahmenbedingungen ggf. falsch setzt.
Im Prinzip bin ich auch dafür, dass dort mehr Kohle eingesetzt wird (wer nicht)!
Nur der Staat hat die Kohle offenbar nicht in der Höhe weil Staatsschulden da sind, die viel Zinsen verschlingen, Hartz4 Geld für Leute zu zahlen ist, von denen sicher 40% nicht wollen.
Habe genügend Hartzer in der Suchtklinik und in der SHG kennengelernt, die haben dich beleidigt weil Du nen Notizblock mit Dir rumtrugst um Notizen zu Erkenntnissen aus der Therapie zu machen! Ein erbärmliches Pack isses doch!
Aber Politik sollte nicht unbedingt Thema hier im Forum sein (zudem spreche ich da nur für Dtld.).
Im Übrigen habe ich zwar unter extremem Druck aber letztendlich freiwillig im Herbst 2012 einen mir auf den Leib geschriebenen Job als Elektro-Sicherheitsfachkraft aufgegeben, ohne zu wissen was nun kommt.
Also eine Risikoorientierung habe ich da schon. Da in der Fa. durfte auch alles nix mehr kosten, der billigste Jakob wurde genommen, obwohl man wusste, dass dann die Qualität im Keller ist.
Zunächst ist mir nun mal die stat. Therapie am wichtigsten!
Zudem habe ich jetzt das erste mal Zeit die Therapie mal gezielt vorzubereiten! Dürfte vielleicht auch ganz gut sein!
Wünsche Dir trotzdem von Herzen eine gute Entwicklung und Entscheidung.
soweit sind wir da also übereinstimmend, dass der Staat da die Rahmenbedingungen ggf. falsch setzt.
Im Prinzip bin ich auch dafür, dass dort mehr Kohle eingesetzt wird (wer nicht)!
Nur der Staat hat die Kohle offenbar nicht in der Höhe weil Staatsschulden da sind, die viel Zinsen verschlingen, Hartz4 Geld für Leute zu zahlen ist, von denen sicher 40% nicht wollen.
Habe genügend Hartzer in der Suchtklinik und in der SHG kennengelernt, die haben dich beleidigt weil Du nen Notizblock mit Dir rumtrugst um Notizen zu Erkenntnissen aus der Therapie zu machen! Ein erbärmliches Pack isses doch!
Aber Politik sollte nicht unbedingt Thema hier im Forum sein (zudem spreche ich da nur für Dtld.).
Im Übrigen habe ich zwar unter extremem Druck aber letztendlich freiwillig im Herbst 2012 einen mir auf den Leib geschriebenen Job als Elektro-Sicherheitsfachkraft aufgegeben, ohne zu wissen was nun kommt.
Also eine Risikoorientierung habe ich da schon. Da in der Fa. durfte auch alles nix mehr kosten, der billigste Jakob wurde genommen, obwohl man wusste, dass dann die Qualität im Keller ist.
Zunächst ist mir nun mal die stat. Therapie am wichtigsten!
Zudem habe ich jetzt das erste mal Zeit die Therapie mal gezielt vorzubereiten! Dürfte vielleicht auch ganz gut sein!
Wünsche Dir trotzdem von Herzen eine gute Entwicklung und Entscheidung.
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graue seifenblase
Thread-EröffnerIn - Forums-Insider

, 29 - Beiträge: 264
Stimmt, die Politik sollte hier nicht Thema sein. Jeder hat auf seine Weise seine Probleme damit.
Wir sollten auch das positive an unserer Politik sehen, nämlich dass es ein gewisses soziales Netzwerk gibt, denn dies ist auch nicht in allen Ländern üblich. So und Schluss damit.
Wies bei mir weiter geht, wird sich in der kommenden Zeit, in naher Zukunft erweisen. Bis 19.4. lass ich mal so weit es geht einfach alles auf mich zukommen, werd dort das Erstgespräch wahrnehmen und dann weiter entscheiden, bis dahin weiß ich hoffentlich auch, wies mit der Arbeit aussieht.
Auch wenn ich etwas angst davor hab, denn ich wurde jetzt zu einem Gespräch mit meiner Chefin und Bereichsleitung gebeten, das findet kommende Woche am Fr statt, die Woche drauf dann das Erstgespräch und dann werd ich weitersehn oder auch nicht. Bis dahin kann ich leider eh nichts machen, außer an der Ungewissheit verzweifeln und das irgendwie in der PT auffangen.
Wir sollten auch das positive an unserer Politik sehen, nämlich dass es ein gewisses soziales Netzwerk gibt, denn dies ist auch nicht in allen Ländern üblich. So und Schluss damit.
Wies bei mir weiter geht, wird sich in der kommenden Zeit, in naher Zukunft erweisen. Bis 19.4. lass ich mal so weit es geht einfach alles auf mich zukommen, werd dort das Erstgespräch wahrnehmen und dann weiter entscheiden, bis dahin weiß ich hoffentlich auch, wies mit der Arbeit aussieht.
Auch wenn ich etwas angst davor hab, denn ich wurde jetzt zu einem Gespräch mit meiner Chefin und Bereichsleitung gebeten, das findet kommende Woche am Fr statt, die Woche drauf dann das Erstgespräch und dann werd ich weitersehn oder auch nicht. Bis dahin kann ich leider eh nichts machen, außer an der Ungewissheit verzweifeln und das irgendwie in der PT auffangen.
Hallo gr SB,
"Bis dahin kann ich leider eh nichts machen, außer an der Ungewissheit verzweifeln und das irgendwie in der PT auffangen".
Hast Du dies etwa von der Thera gesagt bekommen? Die wissen offenbar am wenigsten wie man sich auf die stat. Therapie vorbereiten kann.
Gerade weil im psych. Bereich alles so langsam geht, ist es wichtig die Zeit auszukaufen!
Bitte hier um sachdienliche Hinweise was sinnvoll zu tun ist!
Ich werde diese dann sammeln und ggf. mal mit noch jemand durchgehen.
"Bis dahin kann ich leider eh nichts machen, außer an der Ungewissheit verzweifeln und das irgendwie in der PT auffangen".
Hast Du dies etwa von der Thera gesagt bekommen? Die wissen offenbar am wenigsten wie man sich auf die stat. Therapie vorbereiten kann.
Gerade weil im psych. Bereich alles so langsam geht, ist es wichtig die Zeit auszukaufen!
Bitte hier um sachdienliche Hinweise was sinnvoll zu tun ist!
Ich werde diese dann sammeln und ggf. mal mit noch jemand durchgehen.
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graue seifenblase
Thread-EröffnerIn - Forums-Insider

, 29 - Beiträge: 264
Hatte ja heute wieder PT.
Naja abgesehen von dem schlechten Gewissen und anderen Inhalten sagte mir meine Thera, dass sie der Meinung ist, dass ich auf keinen Fall arbeiten gehen sollte und unbedingt die stationäre Therapie machen soll, weil ich momentan so tief in meinem Sumpf drinnen bin, dass ich alle Hilfe die ich bekommen kann annehmen soll usw.
Naja schaun wir mal. Ich glaub am liebsten würde sie mich an die Hand nehmen und mich höchst persönlich dort hinbringen und das ganze mit der Arbeit für mich klären, zumindest hat sich das ganze heute total danach angefühlt.
Also irgendwie ist alles was Arbeit und ST angeht total in der Schwebe und das ist echt kein angenehmes Gefühl.
Meine Thera hat auch gmeint, dass sie der Meinung ist, dass die Intensität/ Intervalle der PT mit ihr zur Zeit viel zu wenig sind, für das was ich brauche und dass sie sich viel wohler fühlen würde, wenn ich die ST mache.
Naja aber für mich hängt das ganze von der Arbeit ab, auch wenn sie damit nicht einverstanden ist, wenn ich wieder arbeiten gehe, wenn sich für mich nur der Weg zeigt, sodass ich meine jetzige Stelle nicht verliere, denn das will ich nun mal auf jeden Fall verhindern!
Naja abgesehen von dem schlechten Gewissen und anderen Inhalten sagte mir meine Thera, dass sie der Meinung ist, dass ich auf keinen Fall arbeiten gehen sollte und unbedingt die stationäre Therapie machen soll, weil ich momentan so tief in meinem Sumpf drinnen bin, dass ich alle Hilfe die ich bekommen kann annehmen soll usw.
Naja schaun wir mal. Ich glaub am liebsten würde sie mich an die Hand nehmen und mich höchst persönlich dort hinbringen und das ganze mit der Arbeit für mich klären, zumindest hat sich das ganze heute total danach angefühlt.
Also irgendwie ist alles was Arbeit und ST angeht total in der Schwebe und das ist echt kein angenehmes Gefühl.
Meine Thera hat auch gmeint, dass sie der Meinung ist, dass die Intensität/ Intervalle der PT mit ihr zur Zeit viel zu wenig sind, für das was ich brauche und dass sie sich viel wohler fühlen würde, wenn ich die ST mache.
Naja aber für mich hängt das ganze von der Arbeit ab, auch wenn sie damit nicht einverstanden ist, wenn ich wieder arbeiten gehe, wenn sich für mich nur der Weg zeigt, sodass ich meine jetzige Stelle nicht verliere, denn das will ich nun mal auf jeden Fall verhindern!
Liebe graue seifenblase
Du hast einige Fragen gestellt, die Du wirklich direkt mit den Ärzten und Deiner Thera besprechen musst. Ich hoffe, Du konntest da jetzt einiges klären, z. B. ob Du bei einem stationären Aufenthalt im Anschluss wieder zu Deiner Thera gehen kannst oder ob Du etwas bezahlen musst für den stationären Aufenthalt.
Ich nehme an, der Aufenthalt geht etwa 6 Wochen. Wenn es für Dich machbar ist, würde ich es versuchen. 6 Wochen ist nicht ja nicht ein ganzes Leben. Da musst Du Dir nicht mal 100 pro sicher sein. Eigentlich geht es nur darum, ob es realisierbar ist. Irgendetwas wird Dir diese Zeit dort schon bringen, und wenn es nur eine Art Urlaub von Deinem Leben ist. Perspektivwechsel bringt immer neue Erkenntnisse hervor. Wenn es dort ganz schrecklich werden sollte, wirst Du Dich danach zumindest wie im Himmel fühlen, wenn Du nach Hause zurückkehrst. Also halte Dich nicht zu sehr mit dem Soll-ich auf. Es gibt keine absolut richtige Antwort auf diese Frage.
Du hast einige Fragen gestellt, die Du wirklich direkt mit den Ärzten und Deiner Thera besprechen musst. Ich hoffe, Du konntest da jetzt einiges klären, z. B. ob Du bei einem stationären Aufenthalt im Anschluss wieder zu Deiner Thera gehen kannst oder ob Du etwas bezahlen musst für den stationären Aufenthalt.
Ich nehme an, der Aufenthalt geht etwa 6 Wochen. Wenn es für Dich machbar ist, würde ich es versuchen. 6 Wochen ist nicht ja nicht ein ganzes Leben. Da musst Du Dir nicht mal 100 pro sicher sein. Eigentlich geht es nur darum, ob es realisierbar ist. Irgendetwas wird Dir diese Zeit dort schon bringen, und wenn es nur eine Art Urlaub von Deinem Leben ist. Perspektivwechsel bringt immer neue Erkenntnisse hervor. Wenn es dort ganz schrecklich werden sollte, wirst Du Dich danach zumindest wie im Himmel fühlen, wenn Du nach Hause zurückkehrst. Also halte Dich nicht zu sehr mit dem Soll-ich auf. Es gibt keine absolut richtige Antwort auf diese Frage.
Lieben Gruß
elana
inaktiv, siehe Link in meinem Profil
elana
inaktiv, siehe Link in meinem Profil
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