Schwierigkeiten in der Beziehung zu meinem Therapeuten
mein wunsch war, dass er erkennt, dass ich mit meinen kraeften am ende bin. das ich mich immer mit aller letzter kraft zu den sitzungen schleppe und er heute am ende gesagt haette:
lassen wir es fuer heute am besten alles mal stehen und besprechen es an einem anderen tag.
stattdessen war ich dann bereits in meinem krassen brass drin und beendete die therapie.
es kraenkte ihn auch, dass ich ihm mitteilte, dass ich kein vetrauen mehr in ihn habe.
weshalb kann man da nicht beisteuern, als therapeut. indem macht mitteilt, dass wir das alles erst mal sacken lassen. stattdessen war er beleidigt und das vertrage ich nicht.
lassen wir es fuer heute am besten alles mal stehen und besprechen es an einem anderen tag.
stattdessen war ich dann bereits in meinem krassen brass drin und beendete die therapie.
es kraenkte ihn auch, dass ich ihm mitteilte, dass ich kein vetrauen mehr in ihn habe.
weshalb kann man da nicht beisteuern, als therapeut. indem macht mitteilt, dass wir das alles erst mal sacken lassen. stattdessen war er beleidigt und das vertrage ich nicht.
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ja, habe aber keinen plan, wie es jetzt weitergeht. ich kann einfach nicht mehr.isabe hat geschrieben:Na ja, wenn du das nicht kannst, dann machst du es nicht. Es zwingt dich ja niemand, auf ihn zuzugehen.
ich habe bedenken, dass er es nicht mehr annehmen wird, wenn ich ihm versuche alles per email zu erklaeren.
auf der einen seite ist da die sehnsucht und auf der anderen seite ekelt er mich an.
auf der einen seite ist da die sehnsucht und auf der anderen seite ekelt er mich an.
wenn ich nur wuesste, welche chancen ich durch diese therapie ueberhaupt habe.
evtl. weiß ich dann, dass fast nur schreckliches in mir schlummert und dann kann ich damit eines tages alleine leben.
evtl. weiß ich dann, dass fast nur schreckliches in mir schlummert und dann kann ich damit eines tages alleine leben.
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Candykills
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Quatsch, der freut sich nicht. Das ist dein Film, der da grade abspielt. Das hat nichts mit ihm zu tun!Baerchen hat geschrieben:ich kann keinen schritt auf ihn zumachen, weil ich dann denke, dass er sich freut, dass ich abhaengig bin.
das halte ich nicht aus.
Ich bin wie einer, der blindlings sucht, nicht wissend wonach noch wo er es finden könnte. (Pessoa)
ja, nur hatte ich heute ein sehr seltsames empfinden bei ihm, kann das schwer benennen.
evtl. stimmt da ja wirklich etwas nicht zwischen uns, was sich nur sehr schwer jetzt beheben lassen kann.
auf jedenfall weiß ich gerade nicht weiter. ich fuehle mich unfassbar krank. meine halslyphdruesen sind auch dick und schmerzhaft. und das seit ewigkeiten. ich erwartete, dass er erkennt, in welchem schlechten zustand ich bin. andauernd werde ich kreide bleich.
evtl. stimmt da ja wirklich etwas nicht zwischen uns, was sich nur sehr schwer jetzt beheben lassen kann.
auf jedenfall weiß ich gerade nicht weiter. ich fuehle mich unfassbar krank. meine halslyphdruesen sind auch dick und schmerzhaft. und das seit ewigkeiten. ich erwartete, dass er erkennt, in welchem schlechten zustand ich bin. andauernd werde ich kreide bleich.
Überlege doch mal, wie absurd das wäre...: Es sind keine 500h dafür vorgesehen, dass jemand vielleicht zur Erkenntnis kommt, warum er in der Therapie gar keine Veränderung anstrebt(e). Und dann? Dann ist die Zeit wieder um ohne signifikantes Ergebnis. Sondern das ist eine wichtig Voraussetzung, um überhaupt eine Therapie zu starten (insbes. auch für sich selbst), sprich: Dass eine gewisse Veränderungsbereitschaft vorhanden ist. Sonst bleibt alles wie gehabt und das passt dir ja auch nicht. Daher würde ich dir empfehlen: Mache im Moment keine Therapie... vielleicht läuft es ja auch so zumindest nicht schlechter als bisher. Und dann, wenn du glaubst, einen Nutzen aus einer Therapie ziehen zu können, niemanden mehr austrickst und wirklich bereit bist, an dir zu arbeiten, melde dich nochmals (bei ihm oder woanders). Denn Therapiesitzungen gibt es so oder so nicht ewig und was hast du davon, wenn du das eh nichts nutzt/nutzen kannst (im Grunde ist das auch nicht so wesentlich, warum das das der Fall ist). Eine Therapie sollte dazu führen unabhängig vom Therapeuten zu werden... und Therapie machst du für dich. Wenn du vielmehr sagst ohne Therapie hat das keinen Sinn, kann das nichts werden.Baerchen hat geschrieben:ja, da hast du recht. aber evtl. laesst sich ja eines tages herausfinden, weshalb ich nicht will.
Liebe Grüße
stern

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»Die Dummheit hat aufgehört sich zu schämen«
(Heidi Kastner)
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Sprachlos.
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Warum ist es denn so schlimm, wenn er menschliche Regungen zeigt und evtl. gekränkt ist? Er ist und bleibt doch ein Mensch, auch wenn er Therapeut ist. Und er darf doch auch reagieren, wenn du ihn testest, mit ihm spielst? Oder dürfen Analytiker das nicht? Wieso kann man ihm dann nicht mehr vertrauen? Wieso darf er keine Schwäche haben? Die hat doch jeder Mensch.Baerchen hat geschrieben:danke isabe: aber was mache ich mit dem empfinden, dass er dann weiß, dass ich ihn auf jedenfall brauche. dabei habe ich ihm vermittelt, dass ich ihn eben nicht direkt nach der pause brauche. und auf den test war er meines erachtens hineingefallen und es kraenkte ihn. und das wiederum war fuer mich sehr verunsichernd. eigentlich will ich, dass ich ihm wichtig bin, aber es darf ja nicht sein.
da steckt sicherlich auch die befuerchtung, dass unsere beziehung aehnlich ist, wie die mit meiner mum.
das meinte er auch, aber irgendwie hatte ich das empfinden, dass wir wirklich in einer abhaengigkeit stecken und er es aber teils nicht wahrhaben will.
ich hatte heute wieder mal das empfinden, dass er auch etwas am verdrehen war.
wie kann ich zu diesem theraeuten auch vertrauen entwickeln, wenn ich mich nie trauen werde, seine kraenkbarkeit, die ja wirklich auch dasein kann, zu thematisieren, weil ich bedenken habe, dass er es nicht erkennen kann.
was mache ich denn dann, wie kann ich damit leben. denn darum geht es anscheinend auch andauernd.
ich habe diese schwaeche (wenn es wirklich eine ist) immer versucht beiseite zu schieben, weil ich ahnte, dass er es sehr wahrscheinlich nicht verstehen wird.
Und warum nicht einfach ehrlich sagen, wie es ist? Er wird schon sehr genau wissen, dass du ihn brauchst. Spielchen hin oder her. Ich glaube nicht, dass er das nicht weiß und darauf reingefallen ist. Er kennt dich doch jetzt schon so viele Stunden.
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peppermint patty
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Manipulationen, Spielchen, Tests und erhöhte Erwartungen sind keine gute Basis für eine Beziehung - auch nicht für eine therapeutische. Kein Wunder, dass ihr so miteinander verstrickt seid.Baerchen hat geschrieben: ich erwartete, dass er erkennt, in welchem schlechten zustand ich bin. andauernd werde ich kreide bleich.
Was soll er denn glauben wenn du "so" kommunizierst. Ich glaube es ist für jeden (auch für Therapeuten!!) zu viel verlangt bei solchen Kommunikationsstrukturen zum Kern durchzustoßen was eigentlich gemeint sein könnte. Da müsste er schon Hellseher sein.
Du schreibst von lauter Dinge die dich an ihm anekeln, die du von dir selbst beschreibst (Kränkbarkeit, kindisches Verhalten, Abhängigkeit,...). Merkst du das?
Vielleicht wäre es eine gute Möglichkeit dich versuchen zu beruhigen und in den nächsten Tagen ganz in Ruhe zu überlegen was du willst. Und dann vielleicht eine ehrliche Mail schreiben.
Zuletzt geändert von peppermint patty am Mo., 22.08.2016, 16:35, insgesamt 1-mal geändert.
@stern: ich weiß nur im augenblick nicht, wie es weiter gehen kann. ich sehe keinen sinn darin aufzustehen, wenn ich nicht zu meinem therapeuten gehen kann.
ich bin gerade fix und fertig, nur am weinen. ins krankenhaus will ich nicht mehr. ich kann nicht mehr. ich fuehle mich am ende meiner kraefte.
ich bin gerade fix und fertig, nur am weinen. ins krankenhaus will ich nicht mehr. ich kann nicht mehr. ich fuehle mich am ende meiner kraefte.
nehmen wir mal, ich nehme wirklich wahr, dass er zwar auf der einen seite sich sehr bemueht ein guter therapeut zu sein (es auch meistens schafft) und auf der anderen seite merke ich, dass er wie ich auch ein kraenkbarer mensch ist. und auch nicht immer alles richtig macht.
und was waere, wenn ich auch damit recht habe, dass da etwas zwischen uns steht. manchmal fuehlt es sich an, als waere er fuer einen augenblick mein kleiner neidischer bruder (beispielsweise).
sicher kann man immer annehmen, dass das nur meine sache ist, die ich auf ihn projiziiere.
dennoch waere es aber auch denkbar, dass mein empfinden stimmt. genau damit kann ich ja nicht umgehen. ich verabscheue es zutiefst, wenn ein therapeut nicht ein uebermensch ist.
bzw. ich kann es ansatzweise versuchen zu verstehen, dass das nicht der fall ist, aber wenn ich dann merke, dass der therapeut das an sich selbst nicht reflektieren kann und mir alles an mich zurueckspielt, macht mich das tierisch wuetend. und ich denke, dass das genau in der heutigen stunde der fall war.
mir war es nur wichtig, dass er auch mal zugeben kann, dass er kein uebermensch sein kann.
und was waere, wenn ich auch damit recht habe, dass da etwas zwischen uns steht. manchmal fuehlt es sich an, als waere er fuer einen augenblick mein kleiner neidischer bruder (beispielsweise).
sicher kann man immer annehmen, dass das nur meine sache ist, die ich auf ihn projiziiere.
dennoch waere es aber auch denkbar, dass mein empfinden stimmt. genau damit kann ich ja nicht umgehen. ich verabscheue es zutiefst, wenn ein therapeut nicht ein uebermensch ist.
bzw. ich kann es ansatzweise versuchen zu verstehen, dass das nicht der fall ist, aber wenn ich dann merke, dass der therapeut das an sich selbst nicht reflektieren kann und mir alles an mich zurueckspielt, macht mich das tierisch wuetend. und ich denke, dass das genau in der heutigen stunde der fall war.
mir war es nur wichtig, dass er auch mal zugeben kann, dass er kein uebermensch sein kann.
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peppermint patty
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Nun, du machst ihn zu einem Übermensch.Baerchen hat geschrieben: bzw. ich kann es ansatzweise versuchen zu verstehen, dass das nicht der fall ist, aber wenn ich dann merke, dass der therapeut das an sich selbst nicht reflektieren kann und mir alles an mich zurueckspielt, macht mich das tierisch wuetend. und ich denke, dass das genau in der heutigen stunde der fall war.
mir war es nur wichtig, dass er auch mal zugeben kann, dass er kein uebermensch sein kann.
Mich stösst es auch ab wenn Therapeuten so tun als seien sie fehlerfrei. Das hatte ich bei meiner grauenvollen Analytikerin auch. Die war absolut nicht in der Lage Fehler einzugestehen. Das machte sie zu all ihrer Unfähigkeit noch unsympathischer.
Das war dann aber auch die einzige Thera, die sich so narzisstisch zeigen musste (ihre eigene Störung). Meine ambulante und meine Klinik-Thera können beide ganz locker Fehler eingestehen und waren in dem Sinn lange Vorbilder für mich gewesen.
Allerdings: Fehler als solche finde ich nicht schlimm, sondern menschlich. Auch bei Theras.
Natürlich wird dein Empfinden stimmen. Aber es gibt diesen therapeutischen Übermenschen nicht. Das sind nur Leute, dir eine entsprechende Ausbildung absolviert haben. Mehr ist es nicht. Am Abend furzen die genauso in ihre Betten wie andere Leute auch...
Ich habe solche Ekelgefühle meiner Mutter gegenüber. Es ist besser geworden. Früher war es ganz schlimm. Die Vorstellung, aus ihr herausgeflutscht zu sein, war nicht gut aushaltbar. Mich erinnert dein Ekel ein bisschen daran. Allerdings habe ich eine übergriffige Mutter. Von deinem Th. habe ich bisher nichts übergriffiges gelesen. Aber vielleicht schützt du dich schon präventiv davor, ihm zu nahe zu kommen, indem du ihm sagst: "Wenn du nicht steril bist und nicht perfekt bist, dann bist du eklig". Und ja, natürlich ist er - nach dieser Definition - "eklig". Und natürlich darf er sich komisch fühlen, wenn du ihn damit konfrontierst. Und schon das scheint dir zu viel Nähe zu sein.
Kann ich verstehen; ging mir auch mal so, und warum das besser geworden ist, weiß ich nicht.
Was diese nervige Diskussion à la: "Du musst dich schon ändern wollen; dafür zahlt die Kasse nicht" soll, weiß ich allerdings nicht. Es gibt User hier, denen man das zugesteht. Abgesehen davon, geht es niemanden etwas an, ob jemand 200, 500 oder 1000 Stunden macht, bis der Knoten platzt.
Ich habe solche Ekelgefühle meiner Mutter gegenüber. Es ist besser geworden. Früher war es ganz schlimm. Die Vorstellung, aus ihr herausgeflutscht zu sein, war nicht gut aushaltbar. Mich erinnert dein Ekel ein bisschen daran. Allerdings habe ich eine übergriffige Mutter. Von deinem Th. habe ich bisher nichts übergriffiges gelesen. Aber vielleicht schützt du dich schon präventiv davor, ihm zu nahe zu kommen, indem du ihm sagst: "Wenn du nicht steril bist und nicht perfekt bist, dann bist du eklig". Und ja, natürlich ist er - nach dieser Definition - "eklig". Und natürlich darf er sich komisch fühlen, wenn du ihn damit konfrontierst. Und schon das scheint dir zu viel Nähe zu sein.
Kann ich verstehen; ging mir auch mal so, und warum das besser geworden ist, weiß ich nicht.
Was diese nervige Diskussion à la: "Du musst dich schon ändern wollen; dafür zahlt die Kasse nicht" soll, weiß ich allerdings nicht. Es gibt User hier, denen man das zugesteht. Abgesehen davon, geht es niemanden etwas an, ob jemand 200, 500 oder 1000 Stunden macht, bis der Knoten platzt.
@pp:
ich habe ja einerseits verstanden, dass das mein krasser anspruch an therapeuten ist, denn niemand erfuellen kann, weil es eben alles nur menschen sind.
nur erwarte ich dann, dass sie das selbst einsehen. manchmal hatte ich das empfinden, dass er selbst kaum bereit ist fehler einzugestehen, weil er genau weiß, dass ich das hasse.
das schwierige an meiner beziehung ist, dass ich merke, dass ich mit ihm privat sehr wahrscheinlich schwierigkeiten haette.
und ich kriege es beides nicht auf die kette, dass zu trennen. manchmal wirkt es auf mich, als wuerde er sich nur verstellen, um professionell zu sein.
und das ist und war er auch, das ist keine frage, aber wenn ich dann merke, dass hinter der fassade ein anderen mensch steckt, macht mich das unfassbar wuetend.
ich habe ja einerseits verstanden, dass das mein krasser anspruch an therapeuten ist, denn niemand erfuellen kann, weil es eben alles nur menschen sind.
nur erwarte ich dann, dass sie das selbst einsehen. manchmal hatte ich das empfinden, dass er selbst kaum bereit ist fehler einzugestehen, weil er genau weiß, dass ich das hasse.
das schwierige an meiner beziehung ist, dass ich merke, dass ich mit ihm privat sehr wahrscheinlich schwierigkeiten haette.
und ich kriege es beides nicht auf die kette, dass zu trennen. manchmal wirkt es auf mich, als wuerde er sich nur verstellen, um professionell zu sein.
und das ist und war er auch, das ist keine frage, aber wenn ich dann merke, dass hinter der fassade ein anderen mensch steckt, macht mich das unfassbar wuetend.
wenn ich nur wuesste, wie er jetzt ueber alles denkt, wuerde ich es evtl. nochmal versuchen.
aber ich habe natuerlich bammel, dass er mich jetzt abweist.
aber ich habe natuerlich bammel, dass er mich jetzt abweist.
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