Umweltschutz - was kann jeder Einzelne tun?
Doch, ja, ich bin darauf aufmerksam geworden als ich den Geburstbeginn meines Sohne verpasst habe weil nicht als solchen eingeordnet, es nicht mehr in die Klinik geschafft habe und ihn dann zu Hause in unserem Badezimmer geboren habe. Die Hebamme kam gerade zur Tür rein, da kam er schon. Und ich sage dir: es war meine schönste Geburt.
Da habe ich erstmals den Blick auf meinen Körper und die Natur gelenkt. Leider ist es wie du schreibst, der Bezug geht verloren. Da werden viele Ängste geschürt und drüber gelegt. Und das ist schade. Angst machen fällt bei mir auch sehr fruchtbaren Boden.
Da habe ich erstmals den Blick auf meinen Körper und die Natur gelenkt. Leider ist es wie du schreibst, der Bezug geht verloren. Da werden viele Ängste geschürt und drüber gelegt. Und das ist schade. Angst machen fällt bei mir auch sehr fruchtbaren Boden.
Zuletzt geändert von Marilen am Di., 13.08.2019, 17:36, insgesamt 1-mal geändert.
Rabbi Nachman lehrt uns etwas Bahnbrechendes. Wenn es schwer wird, bleibt dir nur noch eines: Sei glücklich und freue dich.
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mitplauderin
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Ist schon lange her. Danach nur noch Klinikgeburten. Obwohl ich diese Erfahrung gemacht habe, war ich immer zu feige mich bewusst dafür zu entscheiden. JETZT würde ich es gerne aber aufgrund der letzten unschönen Geburt ist meine Angst so hoch, dass es nur bei dieser Phantasie bleiben wird. Obwohl es ein Wunsch ist, eigentlich schon fast ein Bedürfnis aber wie gesagt: Angst überlagert so vieles und ist für Geburten: Gift.
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mitplauderin
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Ungesunde/geschürte Angst ist für eine Geburt Gift und für alles im Leben. Wir leben in einer Angstgesellschaft. Mit Angst kann man Menschen manipulieren, klein halten, ohnmächtig machen.
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Ja, funktioniert bei mir 1A. Und trotz besseren Wissens komm ich da persönlich nicht dagegen an.
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mitplauderin
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Ich hoffe, das wird hier jetzt toleriert ... ist ja ziemlich neben dem Thema. Ich schreib ja kaum noch und werds auch weiterhin sein lassen.
Nur zu deinem "wissen". Das Wissen allein reicht nicht. Das Wissen muss die emotionale Ebene erreichen, dann ist Veränderung möglich.
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Eben, und ich befürchte dass exakt diese Frauen wenn sie mal die "freie Menstruation" für sich entdecken sollten weil die ja so "schick" und gesellschaftlich en vogue ist dieses Verhalten dann ausweiten könnten. Nur dass die "Folgen" dann eben nicht so leicht zu beseitigen wären.Philosophia hat geschrieben: Di., 13.08.2019, 15:50 aber wer macht das denn so? Die vielen blutigen Türklinken sagen mir ne andere Technik
Wenn jemand das verantwortungsvoll praktiziert habe ich damit null Probleme, aber meine Befürchtung ist, dass es eben auch viele Frauen NICHT verantwortungsvoll praktizieren werden und dann eben mit "mein Blut ist doch nix schlimmes" und "Monatshygiene ist Unterdrückung" etc. pp. argumentieren werden. Einfach weil sie den SINN DER SACHE gar nicht verstanden haben. Wenn manche Frauen noch nicht mal verstehen wofür Abfalleimer in Toiletten da sind und Hygienebeutel wie sollen die gleichen Frauen denn dann verstehen dass "freie Menstruation" nicht meint dass sie es immer und überall laufen lassen können wie es ihnen beliebt?
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Anna-Luisa
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Ich glaube durchaus, dass Babys sehr viel wahrnehmen. Mehr, als viele denken würden. Aber Ärzte und Entwicklungspsychologen bestätigen, dass für den Hirnreifeprozess einfach nur Zeit nötig ist. Auch die Bildung des Hormons, welches erforderlich um die volle Blase zu spüren braucht Zeit.mitplauderin hat geschrieben: Di., 13.08.2019, 16:59 Babies können Vieles noch nicht, spüren tun sie viel mehr, als wir wahrnehmen.
So ein mechanisches Weltbild hatte ich auch lange. Und Anna-Luisa, auch ich bin medizinisch ausgebildet.
Das Verrückte ist, dass auf diese Weise konditionierte Kinder, oft wesentlich länger brauchen, bis sie sicher sagen können, dass sie JETZT zur Toilette müssen. Kinder die zum "abtropfen" aufs Klo geschickt/gesetzt werden, entwickeln schwer ein Gefühl dafür, wann ihre Blase tatsächlich so voll ist, dass der Toilettenbesuch sinnvoll ist.
Es ist auch seltsam, wie viel Wechselkleidung vermeintlich trockene Kinder mit in den Kiga bekommen. Für "Unfälle".
Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir Ärger erspart bleiben.
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Anna-Luisa
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Du kannst mal unter "ooshi period panties" googeln. Ich habe sie allerdings nicht ausprobiert, weiß also nicht ob die Werbung hält was sie verspricht.Marilen hat geschrieben: Di., 13.08.2019, 17:05 Ich kann mir die Binden gut vorstellen. Wo gibts denn sowas zu kaufen? Und saugen die genauso gut auf wie die herkömmlichen?
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Das halte ich für eine höchst verklärte Sichtweise. Die aber in der Tat die Entfremdung von der Natur zeigt.mitplauderin hat geschrieben: Di., 13.08.2019, 16:53 sondern als das würdigen, was es ist: Als Zeichen ihrer Fruchtbarkeit.
Ich kann mir nicht vorstellen dass eine Frau aus sich heraus - völlig egal zu welcher Zeit der Menschheitsgeschichte - es TOLL fand zu menstruieren. Realistisch betrachtet nervt es doch einfach nur, außer man hat Angst ungewollt schwanger zu sein. Aber sonst? Was sollte ich denn da "würdigen"?
Dass ich um fruchtbar zu sein im Gegensatz zum Mann einmal im Monat für ein paar Tage beschwerliches über mich ergehen lassen muss? Für meine Begriffe nimmt man es einfach in Kauf und gut ist. Dankbar sein kann ich für die Fähigkeit Kinder zu kriegen und für die gehört das halt bei Frauen einfach dazu. Mehr aber auch nicht.
Aber man kann sich halt echt alles schön reden - oder reden lassen - wenn man nur will.
Ich werde mir auf alle Fälle nicht einreden lassen dass sich eine Frau die Monatshyieneartikel verwendet selbst entfremdet ist. Und ich muss da auch nicht zwanghaft was "trainieren".
Mich erinnert das sogar eher negativ an die Früherziehung in der Kinder ja wenn sie gezwungen werden zu früh sauber zu werden (obwohl sie es noch nicht können!) sich eben KEIN natürliches Verhalten und keinen natürlichen Umgang angewöhnen sondern einfach nur lernen ihre Muskulatur unnatürlich stark anzuspannen/zu verkrampfen weil es so von ihnen erwartet wird.
Nicht alles was ich theoretisch leisten kann ist auch wirklich gut für mich oder erstrebenswert.
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Philosophia
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Ich habe über diese Abhalttechnik gelesen, dass es darum geht, dass die Mutter spürt, wann das Kind unruhig wird, und es es dann abhält - die Mutter übersetzt quasi das Verhalten das Kindes und hilft ihm so, ein Gefühl dafür zu bekommen. Ich glaube schon, dass das klappen kann. Meine Schwester hat es mit meiner Nichte phasenweise - d.h., wenn auch auch für meine Schwester passte, gemacht, und die Kleine hat schon mit gerade mal 15 Monaten auf dem Töpfchen selbst sitzen wollen. Das finde ich schon erstaunlich.
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mio, du musst doch gar nichts machen, was dir nicht passt. Würd ich auch nicht machen. Bei mir hat sich das vor Jahren ergeben, dass ich gemerkt habe, dass ich das kontrollieren kann - noch bevor der Hype darum verbreitet wurde. Ich bin halt oft sehr angespannt und dadurch habe ich an den unmöglichsten Stellen in mir gute Muskeln, von daher passt das halt für mich und gut. Ich bin zum Beispiel kein Fan davon, mir etwas einzuschieben - habs getestet, es ist ne Qual für mich, auch aufgrund meiner Missbrauchsgeschichte. Drum ist das jetzt eben fein für mich.
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mio, du musst doch gar nichts machen, was dir nicht passt. Würd ich auch nicht machen. Bei mir hat sich das vor Jahren ergeben, dass ich gemerkt habe, dass ich das kontrollieren kann - noch bevor der Hype darum verbreitet wurde. Ich bin halt oft sehr angespannt und dadurch habe ich an den unmöglichsten Stellen in mir gute Muskeln, von daher passt das halt für mich und gut. Ich bin zum Beispiel kein Fan davon, mir etwas einzuschieben - habs getestet, es ist ne Qual für mich, auch aufgrund meiner Missbrauchsgeschichte. Drum ist das jetzt eben fein für mich.
"Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen." - Albert Schweitzer
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Philosophia
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Dann wird daraus maximal ne kleine Randgruppe wie die Nudisten oder so. Wenn du auf Seiten der "freien Menstruation" liest, nutzen viele, wenn es nicht anders geht (Job, Reise etc) zum Beispiel waschbare Einlagen. Das ist doch keine Sekte. Wers dazu macht, machts zum Zwang und Zwänge sind bescheuert.mio hat geschrieben: Di., 13.08.2019, 18:00 Wenn jemand das verantwortungsvoll praktiziert habe ich damit null Probleme, aber meine Befürchtung ist, dass es eben auch viele Frauen NICHT verantwortungsvoll praktizieren werden und dann eben mit "mein Blut ist doch nix schlimmes" und "Monatshygiene ist Unterdrückung" etc. pp. argumentieren werden. Einfach weil sie den SINN DER SACHE gar nicht verstanden haben. Wenn manche Frauen noch nicht mal verstehen wofür Abfalleimer in Toiletten da sind und Hygienebeutel wie sollen die gleichen Frauen denn dann verstehen dass "freie Menstruation" nicht meint dass sie es immer und überall laufen lassen können wie es ihnen beliebt?
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Klar sendet das Kind Signale und die Mutter hält es dann - in Naturvölkern - von sich weg damit sie es nicht abbekommt. Das kannst Du in unserer zivilisierten Welt so konsequent aber gar nicht machen und musst es auch nicht. Dass Kind lernt trotzdem seine Ausscheidungen zu kontrollieren sobald es dazu bereit ist. Alles andere ist Verklärung.Philosophia hat geschrieben: Di., 13.08.2019, 18:51 die Mutter übersetzt quasi das Verhalten das Kindes und hilft ihm so, ein Gefühl dafür zu bekommen. Ich glaube schon, dass das klappen kann. Meine Schwester hat es mit meiner Nichte phasenweise - d.h., wenn auch auch für meine Schwester passte, gemacht, und die Kleine hat schon mit gerade mal 15 Monaten auf dem Töpfchen selbst sitzen wollen. Das finde ich schon erstaunlich.
Meine Therapeutin hat mir mal klipp und klar gesagt dass zu frühe Sauberkeit beim Kind keine "freiwillige Leistung" des Kindes ist sondern eine Erwartung der Eltern widerspiegelt. Ebenso wie zu frühe Selbstständigkeit. Wird einem nur halt gerne anders verkauft. Dafür gibt es "Entwicklungsfenster" und die bestimmt natürlicherweise das Kind, nicht die Eltern.
Sich permanent anspannen zu müssen (oder nicht anders zu können) um etwas "perfekt kontrollieren" zu können ist eigentlich nie gut und nie erstrebenswert. Und was das angeht weiss ich durchaus wovon ich spreche. Es gibt einem allerdings ein Gefühl von Kontrolle wenn man es kann.
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Philosophia
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Und tatsächlich bin ich persönlich sehr glücklich über meine Periode - nicht, weil ich sie grundsätzlich übertoll finde, aber sie war bei größtem Untergewicht immer ein Indiz, dass ich eben nicht übertrieben hungere und hat dafür gesorgt, dass die Analytikerin mich überhaupt erst behandelt hat, wo jeder andere mich längst eingewiesen hätte. Sie war/ist für mich ein Zeichen meiner Lebendigkeit.
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Philosophia
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Nee, permanent anspannen ist blöd, da hast du sicher recht, aber die Kleinen machen eben auch nicht unbedingt gern in Windeln. Angeblich sollen die Babies entspannter sein ohne Windel - sie werden doch als Babies nicht gezwungen, das schon hinzukriegen - meine Schwester hat es jedenfalls gemacht, damit ihr Kind entspannt sein kann und keine Koliken bekommt (wie gesagt, auch nur, wenn das passte, unterwegs freilich nicht). Und sie hatte bislang keine solchen Probleme. Vielleicht ists ja Zufall, vielleicht auch nicht.
Zuletzt geändert von Philosophia am Di., 13.08.2019, 19:07, insgesamt 1-mal geändert.
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