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Re: Erfahrung mit Beratungsstelle

Verfasst: So., 17.03.2019, 16:15
von Jenny Doe
candle, bitte lesen worauf sich meine Antwort bezog, nämlich auf Mios Posting:
Und warum setzt der der die Grenze setzen müsste dann nicht einfach eine klare Grenze?
Ich verwies darauf, dass Seerose Nein gesagt hat. Nein sagen allein reicht aber nicht. Es gibt trotzdem Menschen, die ein Nein nicht akzeptieren. Egal ob der Bekannte oder hier im Forum: Es gibt immer wieder Menschen, die ein Nein nicht akzeptieren können. Ein Nein löst nichts das Problem des anderen, der andere muss auch bereit sein ein Nein zu akzeptieren.
Und was macht man, wenn er die nicht wahrnehmen will?
ExtraordinaryGirl, denjenigen (wie ich oben schrieb) in den Mond schießen. Auch hier im Forum hat man Möglichkeiten sich vom anderen zu distanzieren.

Re: Erfahrung mit Beratungsstelle

Verfasst: So., 17.03.2019, 16:18
von candle.
Jenny Doe hat geschrieben: So., 17.03.2019, 16:15 Es gibt trotzdem Menschen, die ein Nein nicht akzeptieren. Egal ob der Bekannte oder hier im Forum: Es gibt immer wieder Menschen, die ein Nein nicht akzeptieren können. Ein Nein löst nichts das Problem des anderen, der andere muss auch bereit sein ein Nein zu akzeptieren.
Damit wäre doch aber der Thread nach ein zwei Postings beendet? Wer will das?

candle

Re: Erfahrung mit Beratungsstelle

Verfasst: So., 17.03.2019, 16:18
von ExtraordinaryGirl
Jenny Doe hat geschrieben: So., 17.03.2019, 16:15 ExtraordinaryGirl, denjenigen (wie ich oben schrieb) in den Mond schießen. Auch hier im Forum hat man Möglichkeiten sich vom anderen zu distanzieren.
Wenn Seerose das kann, wozu hat sie dann diesen Thread eröffnet? Mir erscheint das inkonsequent, aber dass es mich stört, ist mein Problem, und natürlich muss ich mich nicht an diesem Thread beteiligen.

Re: Erfahrung mit Beratungsstelle

Verfasst: So., 17.03.2019, 16:23
von mio
Jenny Doe hat geschrieben: So., 17.03.2019, 16:15 Ein Nein löst nichts das Problem des anderen, der andere muss auch bereit sein ein Nein zu akzeptieren.
Was wiederum definitiv nicht ernsthaft das Problem desjenigen ist der NEIN sagt. Es sei denn es ist ernsthafte Gewalt/Macht im Spiel, was hier ausgeschlossen werden kann. Also einfach NEIN sagen, NEIN meinen und es auch durchziehen. Easy Job, sofern man nicht abhängig ist. :)

Re: Erfahrung mit Beratungsstelle

Verfasst: So., 17.03.2019, 16:25
von Jenny Doe
ExtraordinaryGirl, Seerose geht es darum:
Der Bekannte sagte zu mir dass es nicht darum geht ob ich soweit bin oder nicht, sondern dass was gemacht werden muss.
Es geht um die Einstellung des Bekannten, dass man eine Therapie machen muss, wenn man ein Trauma erlebt hat. Seerose jedoch ist dazu noch nicht bereit. Sie würde aber die Freundschaft des Bekannten verlieren, wenn sie keine Therapie macht. Das Verhalten des Bekannten geht ja so weit, dass dieser hinter dem Rücken von Seerose einen Termin in der Beratungsstelle für sie gemacht hat. Hier im Forum gehts dann weiter, auch hier wird Seerose zur Therapie gedrängt.
Es reicht, wie ich eben schrieb, nicht immer nur klar Nein zu sagen. Es gibt Menschen, die ein Nein nicht akzeptieren können, egal ob hier im Forum oder "da draußen". Auf ein nicht akzeptiertes Nein müssen somit auch Konsequenzen folgen, wie z.B. Kontaktabbruch zum Bekannten oder Ignorierfunktion hier im Forum benutzen.

Re: Erfahrung mit Beratungsstelle

Verfasst: So., 17.03.2019, 16:31
von ExtraordinaryGirl
Seerose muss die Therapie nicht machen, aber der Bekannte muss den Kontakt auch nicht weiter aufrecht erhalten, wenn sie es nicht tut.

Ich glaube, an dem Punkt waren die am Thread Beteiligten schon vor ein paar Seiten.

Nun frage ich mich, ob sie akzeptieren würde, dass er genauso eine Entscheidung treffen darf, wie sie sie treffen darf.

Man könnte ihm vorwerfen, dass er den Kontakt nicht sofort abgebrochen hat, wenn er mit ihrer Entscheidung nicht klarkommt ...

Re: Erfahrung mit Beratungsstelle

Verfasst: So., 17.03.2019, 16:32
von stern
Seerose HAT bereits NEIN gesagt. Insofern ist der Thread wunderbares Anschauungsmaterial, dass das nicht respektiert wird. Und wer Jammern beklagt: Es drängt doch niemand dazu, sich damit zu befassen, meine Güte.

Re: Erfahrung mit Beratungsstelle

Verfasst: So., 17.03.2019, 16:36
von candle.
stern hat geschrieben: So., 17.03.2019, 16:32 Seerose HAT bereits NEIN gesagt. Insofern ist der Thread wunderbares Anschauungsmaterial, dass das nicht respektiert wird.
Du bist dann eben auch dabei. :lol: Wozu immer noch was hinterher schießen? Ich verstehe es nicht. Jeder der weiter mitschreibt akzeptiert dann demnach nicht. :anonym:

candle

Re: Erfahrung mit Beratungsstelle

Verfasst: So., 17.03.2019, 16:43
von Jenny Doe
Man könnte ihm vorwerfen, dass er den Kontakt nicht sofort abgebrochen hat, wenn er mit ihrer Entscheidung nicht klarkommt ...
Ganz genau das meinte ich als ich sagte "auch der Bekannte hat ein eigenes Problem". Auch der, der ein Nein nicht akzeptieren kann hat ein Problem. Selbst wenn Seerose ihn überfordern sollte, so hat er dennoch nicht das Recht sie zur Therapie zu nötigen. Er könnte sich auch selbst in Therapie begeben und daran arbeiten, dass er sich überfordern lässt und das Nein und die Grenzen von Seerose nicht akzeptieren kann.

Re: Erfahrung mit Beratungsstelle

Verfasst: So., 17.03.2019, 16:46
von mio
Wenn es so übergriffig ist dann würde ich sagen: Kontakt konsequent abbrechen. Und wenn das nachhaltig nicht akzeptiert wird: Anzeige wegen Stalking. Und gegegessen ist der Käse.

Re: Erfahrung mit Beratungsstelle

Verfasst: So., 17.03.2019, 16:47
von ExtraordinaryGirl
Das war jetzt eigentlich sarkastisch gemeint, Jenny.

Mich würde ehrlich interessieren, wie es sich für Seerose anfühlen würde, wenn er den Kontakt sofort abgebrochen hätte - er und jeder andere, der ihre Grenze nicht respektiert.

Die Grenzen nicht zu respektieren, finde ich sehr verwerflich, aber es zu tun, kann halt auch heißen, dass man auf sich gestellt ist und niemandem mehr die Verantwortung zuschieben kann - auch nicht der Gesellschaft.

Re: Erfahrung mit Beratungsstelle

Verfasst: So., 17.03.2019, 16:49
von candle.
Ich finde jetzt nicht, dass Seerose hilflos wirkt und sicher ihren eigenen Kopf durchsetzt.

candle

Re: Erfahrung mit Beratungsstelle

Verfasst: So., 17.03.2019, 16:54
von Jenny Doe
Hier das Zitat, das die Übergriffigkeit des Bekannten aufzeigt:
Der Bekannte hat dann einen Telefontermin bekommen, weil ich nicht "reden wollte." Ich bin momentan nicht bereit über irgendwas belastendes zu reden, ich will es verdrängen. Mit diesem Telefontermin geht es mir noch schlechter
Wenn es so übergriffig ist dann würde ich sagen: Kontakt konsequent abbrechen. Und wenn das nachhaltig nicht akzeptiert wird: Anzeige wegen Stalking.
Absolut Deiner Meinung, Mio.

Klar kann jeder hier im Forum schreiben was er will. Dennoch war es mir ein Bedürfnis darauf hinzuweisen, dass hier im Forum die Nötigungen des Bekannten fortgesetzt werden, wenn Seerose dafür beschimpft wird, dass sie zurzeit noch keine Therapie machen möchte. Verbieten kann ich niemanden den Mund. Aber ich muss auch nicht stillschweigend dabei zusehen wie User beleidigt werden, nur weil sie zurzeit noch keine Psychotherapie machen wollen.

Re: Erfahrung mit Beratungsstelle

Verfasst: So., 17.03.2019, 17:07
von candle.
Jenny Doe hat geschrieben: So., 17.03.2019, 16:54 nur weil sie zurzeit noch keine Psychotherapie machen wollen.
Mir war so als hätte sie schon welche gemacht, die "nichts gebracht haben". Von daher finde ich die Entscheidung gut.

candle

Re: Erfahrung mit Beratungsstelle

Verfasst: So., 17.03.2019, 17:10
von mio
Jenny Doe hat geschrieben: So., 17.03.2019, 16:54 dass hier im Forum die Nötigungen des Bekannten fortgesetzt werden
Jetzt komm mal wieder runter. Niemand kann hier jemanden nötigen, also lass diese "Verantwortunsverschiebung" einfach. :kopfschuettel:

Ich finde sowas echt total daneben, wer nötigt da denn wen? Echt jetzt, bah. :ballaballa: