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Philosophia hat geschrieben: Di., 13.08.2019, 18:59
waschbare Einlagen
Was haben denn waschbare Einlagen damit zu tun ob ich mich sozusagen "selbst kontrollieren" muss um meine Blutung zu steuern? Da darf es doch ebenso weiterhin vor sich hin fließen wie bei einem Tampon? Es wird nur ein anderes Material verwendet um das Blut aufzufangen.
Und über das Material kann ich natürlich frei entscheiden, wieso sollte ich das den nicht dürfen? Ich kann auch frei entscheiden dass mir die persönliche Kontrolle in Form von Anspannung gut tut, aber notwendig ist die eben nicht unbedingt.
Nein, natürlich nicht, aber es geht darum, dass man sich in der Öffentlichkeit vielleicht noch nicht sicher genug fühlt oder eben nicht dann auf die Toilette kann, wenn das Blut raus muss - dafür dann halt die Einlagen (oder was auch immer dann als passend empfunden wird). Und mio, niemand muss sich kontrollieren, man darf, wenn man möchte und wenn das machbar erscheint - und wenn nicht eben andere Mittel nehmen (das mit den waschbaren Binden war doch nur ein Beispiel...)
"Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen." - Albert Schweitzer
Philosophia hat geschrieben: Di., 13.08.2019, 19:06
Angeblich sollen die Babies entspannter sein ohne Windel
Ich glaube sie sind entspannter ohne volle oder zu enge Windel, die Windel generell stört sie glaube ich eher nicht solange die sie nicht einschränkt in ihrem natürlichen Bewegungsdrang oder aber ihrem Wohlbefinden. Sonst dürfte ich einem Kind ja auch nix anziehen.
Und Babys mögen es ja durchaus auch was "an sich" zu spüren, es gibt ihnen Sicherheit, darf halt nur nix sein was unangenehm ist.
Ja, ok, gut, dann machen sie halt nicht gern in die Windel. Vielen soll es unangenehm sein und dann halten sie womöglich sogar ein oder so was in der Art und das soll zu Bauchproblemen führen
"Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen." - Albert Schweitzer
Wenn sie nicht gerne in die Windel machen dann dürfte das daran liegen dass die nicht oft genug gewechselt wird. Da muss ich doch kein Experte sein um das zu verstehen? Ich würde ja auch nicht gerne in einer vollbepinkelten (weiteres nenne ich jetzt nicht) Unterhose rumsitzen und da nicht "raus kommen" können, ist doch logisch dass ich das dann vermeide.
Und klar führt sowas dann zu Bauchproblemen, es wird ja die Verdauung ungut beeinflusst.
Die geeigneten Windeln zB. zeitnahes Windel wechseln im Bedarfsfall dürfen aber den gleichen Effekt haben. Und das wäre dann auch wieder so ein Bereich wo ich sagen würde man merkt es dem Kind einfach an ob es sich wohlfühlt oder unwohl wenn man da entsprechend sensibel ist.
"Ich kann mir nicht vorstellen dass eine Frau aus sich heraus - völlig egal zu welcher Zeit der Menschheitsgeschichte - es TOLL fand zu menstruieren" ...
Ist DEINE Vor-stellung und die sei dir unbelassen.
@ mio
Immerhin war es jahrhundertelang/ jahrtausendelang ein Mysterium .. das ein Mensch/Frau blutet ohne verletzt zu sein. Die Medizin weiss den Zusammenhang erst, gemessen an der Menschheitsgeschichte, seit kurzem. Mit Verklärung hat das überhaupt nix zu tun.
Zuletzt geändert von mitplauderin am Di., 13.08.2019, 19:47, insgesamt 1-mal geändert.
Also ich merke das noch nicht mal wenn ich in einen "Tampon mache". Es ist allerdings ein Grund warum ich Binden nie mochte und auch seltenst verwendet habe.
Das liegt aber nicht so sehr am Akt des "frei machens" (der ist ja ganz entspannt im besten Fall) sondern an seinen "Auswirkungen" auf mein Wohlbefinden. Und mit einer Binde fühle ich mich zB. nicht so "unbeschwert" und "frei" wie mit einem Tampon.
Ich könnte mir aber auch echt nicht vorstellen dauernd drauf zu achten. Das fände ich irrsinnig anstrengend und Energie raubend. Und ich bin und war was das angeht eigentlich immer ziemlich entspannt. Also keine überbesorgte "Wechslerin". Ich hab halt gewechselt wenn ich das Gefühl hatte, dass es jetzt nicht mehr passt. Das hab ich dann schon gemerkt. Und nicht nach irgendeiner "Vorgabe" wie oft man den zu wechseln hat oder so.
Im Grunde war mein Tamponverbrauch über die Jahre betrachtet deshalb wahrscheinlich auch vergleichsweise ziemlich gering, wenn das Ding voll war oder länger als einen Tag drin kam es raus. Oder aber wenn ich das Gefühl hatte: Jetzt muss es mal raus. Bis dahin blieb es einfach drin. Ich hatte manchmal sogar Angst, dass ich es vielleicht vergessen haben könnte, dass es raus muss, weil ich mich davon so gar nicht gestört gefühlt habe und gerade am Ende der Menstruation wird es dann ja nicht mehr so richtig "voll" und "stört" auch nicht mehr so schnell. War aber nie der Fall.
Ja.. das ist ner Freundin von mir passiert... sie hatte es vergessen und dann roch es irgendwann nach über einer Woche... auch Mist so etwas... nee... muss ich nicht haben
"Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen." - Albert Schweitzer
mitplauderin hat geschrieben: Di., 13.08.2019, 19:44
Immerhin war es jahrhundertelang/ jahrtausendelang ein Mysterium .. das ein Mensch/Frau blutet ohne verletzt zu sein. Die Medizin weiss den Zusammenhang erst, gemessen an der Menschheitsgeschichte, seit kurzem. Mit Verklärung hat das überhaupt nix zu tun.
Dann galt die "Würdigung" aber wohl eher der unerklärlichen Tatsache dass die Frau das immer wieder überlebt hat.
Ich weiss dass ich das überlebe, wäre ja auch schlimm, wenn ich das heutzutage nicht wüsste. Aber ich kann mich noch dran erinnern, dass ich meine erste Blutung auch als mögliches "Krankheitszeichen" hinterfragt habe, obwohl ich es eigentlich besser wusste. War halt neu...hätte ja vielleicht doch auch was anderes sein können...also besser erst mal Mama zeigen.
@ mio
Und so hast du den Weg gefunden und musst jetzt nicht mehr sagen, die Menstruation, dieser natürliche Vorgang, wird verklärt. Sie ist, was es ist ... einer Frau zugehörig.
Philosophia hat geschrieben: Di., 13.08.2019, 19:49
auch Mist so etwas... nee... muss ich nicht haben
Das kann vor allem dann auch echt gefährlich werden. Also wenn man da so gar nicht dran denkt und es vergisst oder es beim Sex - weil man es vergessen hat - soweit "rein" geschubst wird, dass kein Schnürchen mehr fühlbar ist, war aber letztlich auch nix weiter als angelese Panik bei mir unterm Strich, denn wirklich passiert ist das nie.