Friedreich Ataxie Diagnose

Hier haben Sie die Möglichkeit, anderen Ihre Erfahrungen zur Verfügung zu stellen - oder sie nach deren Erfahrungen im Kontext von klinischer Psychotherapie, Psychiatrie und Neurologie zu fragen.

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Flummi gelb
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Friedreich Ataxie Diagnose

Beitrag Fr., 23.01.2026, 16:54

hallo,

ich möchte mich hier nicht wichtig machen, aber ich
suche jemanden der die Verdachtsdiagnose FA bekommen hat.

Ich kann seit drei Jahren keine Treppen mehr gehen, und
habe deshalb Angst, dass ich diese Diagnose bekommen werde. Im Februar habe ich einen Termin bei einer renommierten Neurologin.

Bei dieser Krankheit kann man keine Stufen mehr gehen, ein Glas tragen,
ohne zu wackeln oder es gar verschütten.


Vielleicht hat hier jemand die Diagnose bekommen, und
wir können uns austauschen?

Danke im Voraus Flummi gelb.

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Malia
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Beitrag Sa., 24.01.2026, 13:08

google doch mal mit dem Begriff im Netz.
Dann findest du eher andere Betroffene als hier.
...nicht gegen den Fehler, sondern für das Fehlende..

Respektlosigkeit ist der Schrei nach Aufmerksamkeit eines unsicheren Geistes.

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Candykills
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Beitrag Sa., 24.01.2026, 17:19

Warte vielleicht erstmal den Termin ab. Du nimmst so eine verrückte Kombination an unterschiedlichen Neuroleptika seit etlichen Jahren, die allein können schon Grund für deine Problematik sein.
Ich bin wie einer, der blindlings sucht, nicht wissend wonach noch wo er es finden könnte. (Pessoa)

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Beitrag So., 25.01.2026, 11:59

Flummi gelb hat geschrieben: Fr., 23.01.2026, 16:54
suche jemanden der die Verdachtsdiagnose FA bekommen hat.

Diese Erkrankung kann man ja relativ eindeitig durch eine Genanalyse nachweisen. Bevor das nicht gemacht wurde, kann ja keiner genau sagen, ob du die Erkrankung überhaupt hast.
"You cannot find peace by avoiding life."
Virginia Woolf

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Flummi gelb
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Beitrag Mo., 26.01.2026, 13:54

okay vielen lieben Dank. Flummi


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Flummi gelb
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Beitrag Do., 12.02.2026, 19:33

hallo,

ich habe mittlerweile einen Termin bei einer Neurologin mit viel Erfahrung gehabt. Sie untersuchte mich und stellte fest, dass ich ataktisch bin oder wie man das schreibt. Sie sagte mir, es seien noch viele Untersuchungen nötig, um abzuklären was ich wirklich habe. Weiteres hat sie mir das Medikament Akineton ans Herz gelegt, dass gegen die Nebenwirkungen der Neuroleptika hilft.

Ich bin schon gespannt wie es jetzt weitergeht und welche neurologische Diagnose ich wirklich bekomme ,aber der Termin hat mir schon geholfen. :-)

Ich muss auch noch ein neues MRT machen lassen, mit der Gabe eines Kontrastmittels.

LG gelber Flummi

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Beitrag Sa., 14.02.2026, 13:02

Ich würde unbedingt mal auch deine Neuroleptika an sich von eine Arzt auf den Nutzen und die Schäden, die du dadurch davon trägst genau prüfen lassen. Ggf. eine Medikamentenunstellung, Änderung der Dosierung usw. absprechen.

Das, was du beschreibst, sind gängige, schwere Nebenwirkungen einiger Neuroleptika. Hat das der Arzt nicht mit dir besprochen und deine Medikamentation geprüft und verändert?
Das sollte als erstes passieren.
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chrysokoll
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Beitrag Sa., 14.02.2026, 14:17

Flummi gelb hat geschrieben: Do., 12.02.2026, 19:33 Weiteres hat sie mir das Medikament Akineton ans Herz gelegt, dass gegen die Nebenwirkungen der Neuroleptika hilft.
das machen Psychiater immer total gerne so.
Auch ich möchte dir dringend raten mal grundsätzlich die Art und Menge der Neuroleptika prüfen zu lassen und auch selbst zu überprüfen. Du nimmst da offenbar seit Jahren eine abenteuerliche Mischung in hohen Dosen ein.

Ich halte nichts davon Nebenwirkungen von Medikamenten wieder mit neuen Medikamenten zu behandeln

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Candykills
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Beitrag Sa., 14.02.2026, 18:28

Sinnlos, ich erzähle schon seit etlichen Jahren, dass ihre Neuroleptika-Kombination absolut unnötig und schädlich ist, aber Flummi gelb nimmt sich das nicht zu Herzen.

Die alten Threads sind ja alle gelöscht, weil die Fragen immer die selben waren und Antworten ignoriert wurden.
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alatan
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Beitrag So., 15.02.2026, 18:28

Was soll eine chronifizierte, offensichtlich ziemlich hilflose Patientin denn machen? Die Verantwortung dafür liegt beim behandelnden Arzt. Leider kümmert das viele Psychiater nicht, was sie mit diesen Medikamenten an schädlichen Nebenwirkungen erzeugen, nicht nur Bewegungsstörungen, sondern auch kognitive Störungen, Depressionen, Stoffwechselstörungen, Diabetes, Adipositas, Vitamindefizite, Lebensverkürzung.


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Flummi gelb
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Beitrag Do., 26.02.2026, 16:54

danke dir alatan


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Flummi gelb
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Beitrag Do., 05.03.2026, 16:57

hallo ihr,

ich habe nächste Woche ein Schädel MRT mit Gabe eines Kontrastmittels. Bin gespannt was raus kommt. LG flummi

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Reverie
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Beitrag Do., 05.03.2026, 19:56

Dann wünsche ich Dir alles Gute für die Untersuchung, Flummi
Siehst du einen Riesen, so prüfe den Stand der Sonne und gib acht,
ob es nicht der Schatten eines Zwerges ist. Novalis

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Beitrag Fr., 13.03.2026, 20:12

alatan hat geschrieben: So., 15.02.2026, 18:28 Was soll eine chronifizierte, offensichtlich ziemlich hilflose Patientin denn machen? Die Verantwortung dafür liegt beim behandelnden Arzt. .


Naja, man muss sich ja nicht durch Medikamente das komplette Hirn zerschreddern lassen. 1. nimmt man die ja selbst und 2. gibt es freie Arztwahl.
Ich finds schrecklich, wenn sich Menschen blind auf Ärzte verlassen, aber gut manche Menschen sind dem scheinbar echt einfach hilflos ausgeliefert und man kann da gar nichts machen. Der Körper wir dann eben immer mehr geschädigt, Nutzen ist fraglich. Blindes Vertrauen bis zum Ende.
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alatan
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Beitrag Sa., 14.03.2026, 20:26

Die freie Arztwahl gibt es theoretisch, in der Praxis kann man in manchen Gegenden froh sein, überhaupt einen Termin bei einem einzigen Psychiater zu finden.

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